Magie, Brauchtum und altes Wissen: Die Eberesche

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Die kraftvolle Eberesche

ist ein Baum voll Schönheit, Stärke und Magie. Aus alten Zaubern, Traditionen und Überlieferungen ist sie nicht wegzudenken und eben jene verraten uns eine Menge über ihr besonderes Wesen und ihre Kraft.

Beeindruckend sind ihre Zähigkeit, ihre Lebensenergie und ihr Vermögen, aus wenig viel zu machen. Sie wird nicht allzu groß, hat meist nur dünne Stämme und meist auch nur wenig Platz. Sobald aber ihre Blütezeit und später die Reifezeit der Beeren anstehen, versetzt sie mich immer wieder ins Staunen und Träumen, wenn sie zeigt, was in ihr steckt❤

Als Baum mit einer solchen Stärke und so wunderbaren Farben des Lebens (weißgelbe Blüten, feuerrote Beeren, saftig grüne Blätter) ist sie ein Baum des Lebens, der Stärke und der Heilung. Weiterlesen

Schützender Kranz für die dunkle Jahreszeit

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Samhain und Yule stehen vor der Tür und die dunkle Jahreszeit, gleichzeitig beschenkt uns die Natur aber auch noch mit jeder Menge Farben und Fundstücken. Das Schöne an der Idee eines winterlichen selbstgemachten Kranzes: Man kann Dekoration und die schützende Eigenschaft von Bäumen und anderen Pflanzen verbinden. Wir haben auf unseren Waldspaziergängen jede Menge Grün, Beeren und anderes gesammelt und daraus einen schönen Kranz hergestellt, der nicht nur gut aussieht, sondern auch die Kraft besonderer Pflanzen in sich vereint.

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Und so geht es:

Man sammelt alles an immergrünen Zweigen, was gewünscht ist oder sich finden lässt sowie alles an Weiterlesen

Oktober/November: Löwenzahnwurzeln sammeln

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Löwenzahnwurzeln sind ein wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde und können jetzt im Herbst bestens geerntet und getrocknet/verarbeitet werden. Wie das geht und wofür man ihre Heilkräfte einsetzen kann, erzähle ich euch heute🙂

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Löwenzahnblatt

Der beste Sammelzeitpunkt für Löwenzahnwurzeln

Wurzeln sammelt man allgemein am besten im Frühjahr vor der Blüte oder im Herbst nach der Blüte. So ist es auch beim Löwenzahn: Vor und nach der Blüte, vor und nach dem Überwintern ziehen sich die Pflanzenkräfte in die Erde zurück und konzentrieren sich in der Wurzel. Außerdem kann man auf die passende Mondphase achten: Bei Vollmond oder abnehmendem Mond ziehen sich die Kräfte und Energien der Pflanzen ebenfalls stärker in die Erde zurück: Dies erhöht ihre Heilwirkung und verbessert auch die Lagerfähigkeit.

Wir haben den Vollmond heute morgen genutzt und kurz danach die Wurzeln geerntet.

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Wurzeln erntet man am besten bei vollem und abnehmendem Mond

Löwenzahnwurzeln ernten

Bitte beim Sammeln von Pflanzen immer diese Tipps beachten. Am wichtigsten ist es, die Pflanzen zu 100% bestimmen zu können, nur so viel zu sammeln, wie man benötigt und die Natur dabei nicht zu schädigen.

Löwenzahn kennt wahrscheinlich jeder; charakteristisch sind die leicht gezackten grünen Blätter und der weiße Saft, der aus den Stängeln und Wurzeln austritt und die Haut leicht bräunlich verfärbt (deswegen wird Löwenzahn auch Milchkraut genannt). Für die Wurzelernte Weiterlesen

Altes Wissen: Der Zauber der Erle

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Seit Urzeiten ist die Erle für die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als „Die Erlenfrau“ ist sie seit Jahrtausenden bekannt und es ranken sich viele Mythen um diesen zauberkräftigen Baum – und das bereits seit der Eisenzeit und somit länger als 3000 Jahre. Ihr Holz, das sich durch Wasser-/Luftkontakt rot färbt, wurde als blutend bezeichnet und der Baum daher als weiblicher Hexenbaum bekannt. Und sie wächst auch gern in der Nähe von Gewässern oder auf feuchtem Boden. Ich möchte euch diesen spannenden Baum des Wassers, des Untergrunds und der Magie heute einmal ausführlicher vorstellen ♥

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Die zauberkräftige Erlenfrau

Der Baum der Schwelle

Erlen fühlen sich am wohlsten an Übergangen und Schwellen zwischen Wasser und Land: Sie leben in beiden Welten und man findet sie auch genau dort: An moorigen Stellen, an Bächen und Flüssen, an Seen und Teichen und an Orten mit versiegten Wasserstellen, die unterirdisch noch vorhanden sind. Sie stehen dabei gern „mit einem Bein“ im Wasser und mit dem anderen in der Erde – genau dazwischen eben.

Solche Schwellen und Übergänge sind für die Menschen seit jeher Orte der Anderswelt und ihrer Wesen, an denen „die Schleier dünn“ sind und der Übergang leichter. Daher ist die Erle genau das: Ein Wesen, das mit der anderen Seite in Kontakt steht und bringen kann. Weiterlesen

Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

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Bekannt sind sie als Hexenvögel und Todesboten und ihnen wurde früher viel Unrecht getan. Doch auch in der Gegenwart ist ihr Lebensraum stark gefährdet. Daher wurde heute bekanntgegeben, dass der Waldkauz zum Vogel des Jahres der Waldkauz gewählt wurde. Er ist auf alte Bäume mit Höhlen angewiesen, aber  das so wichtige Alt- und Totholz wird immer seltener, da einseitige Forst- und Landwirtschaft leider unsere Landschaften dominieren.

Über den Waldkauz

Sein Lebensraum ist der Wald, aber auch in Parks und Stadtwäldern lässt er sich nieder. Tagsüber zieht er sich in Baumkronen und Baumhöhlen zurück, nachts jagt.

Waldkäuze benötigen als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich Wälder und Baumgruppen mit offenen Flächen abwechseln. Er ist ein Höhlenbrüter, der neben Baumhöhlen auch in Mauerlöchern, Felshöhlen sowie Dachböden brütet. Er frisst bevorzugt Mäuse, kann aber seine Ernährung bei Mäusemangel auf Kleinvögel umstellen. (Auszug des Wikipedia-Beitrags zum Waldkauz)

Hier kann man sich seinen schönen Ruf anhören: Der Ruf des Waldkauzes

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Waldkauz. Bildquelle: Wiki Commons/Diginatur

Ich bin seit Jahren in einem Wald unterwegs, wo ich an derselben Stelle immer wieder Waldkauzfedern finde.

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Und auch sein Gewölle entdecke ich dort immer wieder (das sind die ausgewürgten unverdaulichen Reste seiner Beutetiere):

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Waldkauz-Gewölle mit Mäuseschädel

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Waldkauz-Gewölle mit Mäuseschädel

Waldkäuze gehören zu den Eulen und werden ca. 40 cm groß. Ihre Flügelspannweite beträgt fast 1 meter! Um ungestört und geschützt leben zu können, sind sie auf naturbelassene Waldstücke angewiesen.

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Der Waldkauz in alten Überlieferungen und Aberglauben

Seit vielen Jahrhunderten gilt der Waldkauz als Hexen- und Todesvogel – was ihn früher sogar oft das Leben gekostet hat. Sein Ruf wurde gedeutet als „Komm mit! Komm mit!“ und damit als Todesbotschaft. Es hieß, an welchem Hofe der Waldkauz ruft, dort würde ein Todesfall ins Haus stehen. Um diesem vermeintlichen Unheil nach einem solchen „Omen“ zu entgehen, wurden Eulenvögel gefangen, getötet und sogar ans Hoftor genagelt, um dem Tod die Stirn zu bieten. Aber auch heute noch bedroht der Mensch das Leben dieser Vögel, wenn auch durch andere Umstände wie fehlenden Lebensraum.

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Auch Raben galten als Unglücksvögel

Der Ursprung dieses Glaubens liegt weit zurück: Schon in der Antike hieß es, Käuze seien Tiere der Hexen und würde mit der Geisterwelt im Bunde stehen – weswegen es auch Kenntnis habe, wer als nächstes sterben würde.

Auch im Zug der „Wilden Jagd“, die z.B. in den Rauhnächten  zwischen dem alten und neuen Jahr über den Himmel zieht, haben die Käuze ihren Platz. Außerdem hieß es früher, dass untreue Frauen sich in Eulen verwandeln. Und auch schlechtes Wetter wurde prophezeit, wenn man den Kauz besonders schrill rufen hörte. Außerdem galt sie auch als Traumsymbol als Überbringerin von Botschaften aus der Geisterwelt oder dem Unterbewussten. In Albanien kündigte der nächtliche Schrei eines Kauzes die Geburt eines Mädchens an, während der Schrei eines Rabens einen Jungen verkündete.

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Die Zeit der Eulen

Bis heute hat sich das negative Image dieser Tiere gehalten, denn die Redewendungen „kauzig“ oder „komischer Kauz“ sind immer noch allgegenwärtig. Erklären lässt sich die Angst vor diesen Vögeln durch ihren lautlosen Flug, ihre Schläue beim Jagen und ihr Leben in der Nacht sowie ihren mystischen Ruf- alles Faktoren, die Menschen ein unheimliches Gefühl vermitteln können.

Für mich sind es wunderschöne sanfte und faszinierende Wesen, die es unbedingt zu schützen gilt. Wer sich mehr über Bedürfnisse dieser schönen Vögel informieren oder ihren Schutz unterstützen möchte, findet hier ein paar weiterführende Informationen:

Steine als Begleiter im Alltag

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Mit Steinen aller Art bin ich seit meiner Kindheit verbunden. Sie sind faszinierende, spannende und hilfreiche Begleiter im Alltag – und das auf vielen Ebenen. Einige schöne Wege, sich mit Steinen zu verbinden, möchte ich euch heute einmal zeigen.

Meine Verbindung mit den Steinen

Ich habe schon als Kind angefangen, Steine zu sammeln und habe mich zu einer sehr engagierten kleinen Hobby-Mineralogin entwickelt🙂 In jedem Urlaub mit anderen Gesteinsgegebenheiten klebten meine Augen am Boden; Steinbrüche, Strände und Kiesgräben habe ich gestürmt und Mineraliengeschäfte ebenfalls. Meine Schätze habe ich sorgfältig studiert, sortiert, katalogisiert und gehegt.

Das Highlight war dann mein Schülerpraktikum in der Mineralogie-Abteilung des großen Berliner Naturkundemuseums, wo ich in den „Heiligen Hallen“ und dem sagenhaften Archiv den ganzen Tag in aller Ruhe komplett mit Steinen zu tun haben durfte. Ein Traum; ich schwärme heute noch davon!

Später kam dann die tiefere Verbindung mit den Heilwirkungen von Steinen hinzu und ich habe gemerkt, dass sie nicht nur gut tun, sondern auch mit mir „sprechen“. Steine sind auf jeden Fall aus meinem Leben nicht wegzudenken und daher auch heute dieser Beitrag.

Mineralien, Kieselsteine, Halbedelsteine oder Edelsteine?

Was die Wirkung, Bedeutung und Symbolik von Steinen angeht, ist ihre Bezeichnung oder Einordnung egal – sie alle sind von der Natur über Millionen von Jahren geschaffene Weiterlesen

Besuch im Geisterwald

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Wir streifen ja jeden Tag mit unseren Hunden durch den Wald in der Umgebung und gern auch mal abseits der Wege durchs Unterholz. Dabei haben wir letztens einen wirklich besonderen und auch speziellen Waldabschnitt gefunden. Bei uns heißt er jetzt nur noch „Geisterwald“, da er etwas Gespenstisches hat. Er besteht aus vielen alten Bäumen (Nadelbäume, vereinzelt Birken und einige uralte Eichen und Pappeln), jedoch aus noch mehr Totholz. Er wäre eine gute Kulisse für düstere Filme wie „Blair Witch Project“, allerdings ist er so verwachsen und verwildert, dass ein Filmdreh dort schwer wäre😉

Die Atmosphäre dort ist gemischt; einerseits ist es sehr angenehm und ruhig dort und man sieht und spürt, dass in diesem Wald seit Jahrzehnten nicht mehr geforstet oder etwas von Menschenhand verändert wurde, andererseits ist er auch gespenstisch und man könnte sich ihn auch gut als Kulisse für einen ukrainischen Wald nach einem Atomunglück vorstellen… Auf jeden Fall ein ganz besonderer Wald, in dem Licht und auch Schatten herrschen. Ich möchte euch mal einige Bilder und damit seinen Zauber und auch die teilweise herrschende Tristesse zeigen!

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Der Wächter

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