Vom genauer-Hinschauen und Freuen: Das „Danke-Buch“

Angeregt von Jasmin´s Blog Libellenlicht, in dem sie gerade über ihr „Projekt“ Pimp your commute schreibt, möchte ich heute eine kleine Idee vorstellen, die gut dazu passt. Bei ihrem „Pimp your commute“ geht es darum, an 5 Tagen 5 verschiedene Arbeitswege zu Fuß zu erkunden und ganz genau hinzuschauen, was es Schönes und Neues zu entdecken gibt. Ich handhabe es ähnlich – da ich viel mit meinem Hund draußen und auch sonst auf Autos etc. verzichte, nutze ich die Zeit draußen immer, nach kleinen Wundern und Besonderem im Alltag Ausschau zu halten.

Mein Motto: Es sind oft die kleinen Dinge, die das große Ganze besser machen.

Vor einer Weile habe ich mir angewöhnt, (fast) jeden Abend in ein kleines Büchlein zu schreiben, was mir Schönes begegnet ist und worüber ich mich gefreut habe.

Das „Danke-Buch“ oder „Worüber ich mich heute gefreut habe“

Tagebuch Freude

Es ist kein Tagebuch im klassischen Sinne, sondern ein kurzes Festhalten all jener Dinge, die am heutigen Tag schön gewesen sind. Ich merke immer mehr, wie wichtig die kleinen, schönen Dinge und Erlebnisse sind, und bin immer dankbarer, kleine Wunder zu entdecken. Dazu gehören beispielsweise

…der kleine Zaunkönig, dem ich jetzt zum zweiten Mal am selben Baum begegnet bin und der so schön gesungen hat

…der kleine Albino-Spatz, der in meiner Straße mit seinen Spatzenkumpels wohnt und so unwahrscheinlich niedlich ist

…wenn mein Hund nach dem Essen kuscheln kommt, als würde er Danke sagen

…der frische Wind, der den Kopf frei pustet

…das Teichhuhn-Küken, das piepsend seine ersten Runden im Teich dreht

…dass ich seit Monaten das erste Mal wieder einmal 8 Stunden am Stück geschlafen habe.

…das Rosenblatt im Regen, das neben dem Bordstein lag und aussah wie ein Herz:

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Und man wird nicht nur mit intensiven Eindrücken belohnt, sondern hin und wieder auch mit tollen Fundstücken 😉 Wir sind umgeben von kleinen Naturwundern, die nur darauf warten, bestaunt zu werden. Und auch die Welt der Menschen legt manchmal kleine Geschenke auf den Weg:

Ich habe mittlerweile ein Kästchen, in dem ich gefundenes Geld aufhebe. Irgendwann hilft es einem vielleicht in der Not, oder man kann sich etwas ganz Besonderes davon kaufen.

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Was ich aus dieser Haltung ziehe, ist nicht nur Freude und positive Energie, sondern auch Dankbarkeit. Um das festzuhalten und nie zu vergessen, habe ich mir das kleine Abendritual des Aufschreibens angewöhnt. Auch in schweren Zeiten kann das ein kleiner Trost und eine Hilfe sein, sich nicht in Sorgen zu verlieren und wieder offener zu werden, die kleinen schönen Dinge wahrzunehmen.

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2 Kommentare zu “Vom genauer-Hinschauen und Freuen: Das „Danke-Buch“

  1. So ein schöner Beitrag!! Das mit dem Aufbewahren deiner gefundenen Sachen finde ich super, dann kann man sich immer an den kleinen Glücksmoment erinnern! Vielen Dank für das Verlinken von „Pimp your commute“! Ich freue mich, dass es dich so inspiriert hat! 😘

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