Veganer Nudelsalat: Schnell, weizenfrei + fettarm!

Heute gibt´s mal ein kleines Rezept für einen sehr einfacher und etwas ungewöhnlichen Nudelsalat:

Veganer Nudelsalat: Schnell, weizenfrei + fettarm!

Gesundes Fastfood – schnell gemacht und ohne Weizen. Perfekt für Kochmuffel, die trotzdem eine leckere und gesündere Alternative zu klassischer Hausfrauenküche suchen 🙂

Die Nudeln aus Linsen habe ich aus dem Reformhaus.

Zutaten:

  • 1 Packung Spirelli aus Linsen (225g, siehe Bild: Nudeln zu 100% aus roten, gelben und schwarzen Linsen)
  • 1/2 Glas Gewürzgurken
  • 1/2 Glas (75g) vegane Remoulade oder Mayo
  • Pfeffer, Salz, Gurkenwasser

Dauer: ca. 10 Minuten

nudeln weizenfrei

Zubereitung:

  1. Salzwasser aufsetzen + Nudeln darin kochen (nur 5 Minuten)
  2. währenddessen Gewürzgurken kleinschneiden
  3. Nudeln abgießen und in eine Schüssel geben, Remoulade + Gurkenwasser + Gurkenstücke + Pfeffer/Salz dazugeben, umrühren.

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Fertig 🙂

Schmeckt sehr lecker und leicht. Die Linsennudeln haben eine etwas andere Konsistenz als Hartweizengrießnudeln; sie sind etwas mehliger. Aber ich empfinde es nicht als störend.

Und weil die Augen mitessen und heute Sonntag ist: Hier noch ein paar Blümchen für euch 🙂

Guten Appetit und liebe Grüße!

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Kreativ-Sonntag: Schmuck aus der Natur + Herbst zuhause

Heute war ein schöner sonniger Tag, der recht früh mit einem langen Spaziergang mit meinem Hund begonnen hat, dann mit frischen Brötchen, später Mittagsschlaf und danach ein paar Märchenfilmen weiterging. Ich liebe Märchenfilme, und dazu das schöne Wetter draußen – da war klar, es wird mal wieder Zeit für märchenhaften Schmuck 🙂 Das ist dabei herausgekommen:

Schmuck aus der Natur

In einem meiner Lieblingsmärchen, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, sind es 3 Haselnüsse, die dem Mädchen Glück bringen. Und mir nun auch – u.a. in Form eines Anhängers 🙂

drei Haselnüsse für Aschenbrödel

drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Wer passend dazu den Soundtrack hören möchte: Hier geht´s lang ♥

Schmuck mit alter Spitze mag ich auch sehr gern. Da ich vor einer Weile einen meiner Lieblings-Ohrringe verloren habe, habe ich den anderen auseinandergenommen und aus der Spitze einen Anhänger gemacht:

Spitzen-Anhänger

Spitzen-Anhänger

Und aus meinen Kräuter-Amuletten, die ich vor einer Weile gemacht habe, habe ich diese Ohrringe gemacht (die Herz-Elemente sind von einem Armband, das ich gekürzt habe, weil es zu lang war. Dort sind getrocknete Blüten in Gießharz gegossen):

Birken-Ohrringe

Birken-Ohrringe

Die Anleitung zum Selbermachen solcher Kräuter-Amulette findet ihr hier.

Und weil der Herbst schon vor der Tür steht, habe ich ihn mir schonmal ins Haus geholt, die Farben sind einfach wunderschön und so manche schöne Eichel wandert schon unterwegs in meine Hosentasche. Das Behältnis aus Glas habe ich bei Depot gefunden, damit staubt das ganze nicht so ein:

Der Herbst zuhause

Der Herbst zuhause

mit Lavendel und Eichelhäher-Feder

mit Lavendel und Eichelhäher-Feder

schöne Orte schaffen

schöne Orte schaffen

Ich freue mich schon sehr auf den schönen Herbst, auch wenn ich dann immer traurig bin, wenn die Bäume auf einmal kahl sind. Aber alles hat seine schöne Seiten – machen wir das Beste draus! 🙂

Liebe Grüße, und hier für euch auch noch 3 Haselnüsse, man weiß ja nie…!

3 Haselnüsse

Viel Glück! 🙂

2x Liebster Award – Dankeschööön :)

Uiuiui… gleich zwei Nominierungen zum Liebster Award sind diese Woche hereingeflattert, wie schön!! Ganz lieben Dank an

  • Melas Welt – in ihrem Blog liest man viel Spannendes und Schönes über ein Leben im Einklang mit der Natur und
  • an das stattstadtmädchen 😉 – die wie ich ein Stadtkind ist und nun auf dem Land lebt und ein ganz neues Leben entdeckt.

Der Liebster Award ist eine Art Wandergeschenk, mit dem Blogs bekannter werden und gleichzeitig durch das Stellen persönlicher Fragen die Autoren besser kennengelernt werden können.

Da mein Blog allerdings noch recht neu ist und ich hier aufgrund von Zeitmangel noch nicht so vernetzt bin, werde ich ihn erst einmal nicht weitergeben, da meine Lieblingsblogs ihn schon haben. Die Fragen beantworte ich gerne, da sie mir bei beiden Fragestellerinnen sehr gefallen haben 🙂 Und falls jemand mitmachen möchte, einfach Bescheid sagen 🙂

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Die Fragen vom Stattstadtmädchen:

Wenn du deine Leben speichern könntest, um etwas konsequenzlos auszuprobieren: was wäre es?

Ich würde mich selbständig machen, ich würde mir die Haare kurz schneiden und ich würde in eine andere Stadt ziehen…

Wovor hast du Angst?

Vor vielem… Vor Eingesperrtsein oder Nicht-weg-können; davor, irgendwann ohne meinen Hund leben zu müssen und momentan habe ich sehr große Angst vor der immer größer werdenden Fremdenfeindlichkeit in unserem Land.

Wovor hast du keine Angst mehr?

Mir ist es größtenteils egal, was andere von mir denken und in welchen Klamotten ich auf die Straße gehe 🙂 Auch ist es mir egal, wenn Menschen meine Prinzipien komisch finde oder meine Macken seltsam. Denn gerade die machen mein Leben schön 🙂

Bist du glücklich?

Ja und Nein, das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Aber zufrieden bin ich größtenteils 🙂

Welches Poster hing in deinem Kinderzimmer?

Freddy Mercury

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Früher war Schreiben vor allem Überlebenshilfe und Verarbeitung. Heute möchte ich einfach Schönes, Sinnvolles und Positives mit anderen Menschen teilen, weil vieles auf unserer Welt sehr schön ist – oder wir sie schöner machen können.

Android oder Iphone?

Ganz „schlimm“: Windowsphone 😉 Wer mal so richtig Ruhe haben und allein sein will, der sollte in den Windows Appstore gehen, dort herrscht gähnende Leere 😉

Was ist deine erste Erinnerung?

Die Gitterbetten in der DDR-Kinderkrippe und die strengen Erzieherinnen

Auf welchen Luxus kannst du verzichten?

Auf Kino, Parfüm, Auto, Friseur, Nagelstudio und sowas verzichte ich.

Was kannst du deiner Meinung nach besonders gut?

Ich kann mich gut in Menschen hineinversetzen und Spannungen ausgleichen.

Für welche Momente, Erfahrungen oder Menschen bin ich heute besonders dankbar?

Für die Begegnungen mit Menschen, die mir Mut gemacht und mich inspiriert haben. Und für Menschen, die mich geliebt haben. Und für meinen Hund, der mir jeden Tag zu einem schönen Tag macht ♥

Melas Fragen:

1.1 Herzhaft oder süß? Süß
1.2 Kaffee oder Tee? Tee
1.3 Reise: Norden oder Süden? Norden
1.4 Reise: Zelt oder Hotel? Zelt
1.5 Haustier: Katze oder Hund? Hund
1.6 Konzert oder Disco? Weder noch
1.7 Wein oder Bier? Wein
2. Welche Jahreszeit gefällt Dir am besten und warum? Frühling und Herbst, weil dort die Natur so toll im Wandel ist
3. Hast Du ein für Dich wichtiges Lebensmotto und willst/kannst Du es mir verraten? Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte. (Edmund Burke)
4. Welches ist Deine Lieblingspflanze? Oh, das ist schwer… Ich liebe Weißdorn, Gundermann und lila Glockenblumen.
5. Dein persönliches Unwort des Jahres? „Besorgte Bürger“/“Armes Deutschland“
6. Wenn Du es Dir aussuchen könntest, wie und wo würdest Du gerne leben? In Südengland auf dem Land. Oder in meiner Geburtstadt. Oder in einer Mühle oder einer kleinen Burg…
7. Wie sieht Dein perfektes Frühstück aus? Weißbrot und Nutella unb Earl Grey Tee 🙂 – im Bett.
8. Über welche Themen liest Du am liebsten, was inspiriert Dich am meisten? Naturheilkunde, altes Wissen, alte Bräuche rund um Pflanzen, Mystisches und politische/geschichtliche Themen
9. Was war das Ausgefallenste, das Du je gegessen hast? gegrillte Heuschrecken aus Korea (aber als Kind)
10. Was ist schlimmer für Dich (oder Deine Umgebung 😉 ), wenn Du Hunger hast oder wenn Du unausgeschlafen bist? Unausgeschlafen ist noch schlimmer 🙂
11. Wenn übermorgen die Welt (mal wieder…;-) ) untergehen würde, was würdest Du vorher noch schnell erledigen wollen? Allen meinen Lieben Danke sagen und dass ich sie liebe, meine große Liebe umarmen und mit ihm und meinem Hund einschlafen

So, das wär´s 🙂 Nochmal lieben Dank an euch, und später werde ich auch „richtig“ mitmachen!

Liebe Grüße

*Franziska*

Flohmarkt-Fundstücke und besondere Geschenke

Ich liebe ja alles Alte und Besondere mit eigenen Geschichten und liebenswerter Ausstrahlung. Oft denke ich, ich bin im falschen Jahrhundert geboren 😉 .- in Museumsdörfern fühle ich mich wie Zuhause und ich liebe es, einzelne alte Gegenstände und Handgemachtes um mich herum zu haben 🙂

Letzte Woche habe ich 2 tolle Geschenke bekommen:

Der Krug aus dem See & Honig aus Transilvanien

Der Krug aus dem See & Honig aus Transilvanien

Der braune Krug links hat eine ganz besondere Geschichte: Ich habe ihn von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, die zwar meine Mutter sein könnte, aber wir merken den Altersunterschied nie. Diesen Krug hat sie vor 50 Jahren als Kind beim Schwimmen in einem kleinen See im Odenwald am Grund des Sees entdeckt. Und ich habe nachgeforscht: Er ist 100-150 Jahre alt, ein typischer Milchkrug und gehört in die Gruppe der Hafnerware – bäuerliche Gebrauchskeramik. Er hat nun einen Ehrenplatz bei mir 🙂 Den Zuckerkrug rechts im Bild habe ich auf dem Flohmarkt gefunden, den handgemachten Erdbeersaft auf dem Bauernmarkt.

Und ganz links ebenfalls etwas Besonderes: ein kleines Glas Honig – von einem kleinen Imker in Transilvanien 🙂 Ich habe nun also Honig aus der Heimat Draculas – die neben der ungestörten Natur auch sonst wunderschön ist:

Burg in Transilvanien

Burg in Transilvanien

Und heute waren wir 4 Stunden auf dem Flohmarkt, wo ich einen passenden Teller zum Zuckerkrug, schöne alte Teelöffel und zwei Bücher gefunden habe:

Flohmarkt-Funde

Flohmarkt-Funde

Das Buch mit den Mecklenburgischen Sagen ist wie für mich gemacht – zum Einen kommt ein Teil meiner Vorfahren daher, zum Anderen sind jede Menge spannende Legenden zu genau den Themen drin, die mich sehr faszinieren:

Sagen und Legenden

Sagen und Legenden

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Und dann habe ich noch ein altes kleines Märchenbuch geschenkt bekommen – mit einem ganz besonderen Cover, auf dem sich ein Kobold versteckt hat 🙂 (Ich liebe ja Kobolde und habe Zuhause auch eine schöne Kobold-Ecke mit einigen besonderen Kobolden, Elfen und jeder Menge Schätze 😉 )

Koboldfreund

Koboldfreund

Nicht mitgenommen, aber für sehr, sehr zutreffend und wertvoll erachtet haben wir folgendes Bild – es sollte in jedem Kindergarten und jedem Elternhaus hängen:

Kinder

Es mag zwar nicht jeder Flohmärkte, aber ich kann es nur empfehlen – vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, auch mal wieder Stöbern zu gehen 🙂

Liebe Grüße,

*Franziska*

15.8.: Kräuterweihe – Heute werden Kräuterbuschen gesammelt

Heute ist ein besonderer Tag: Am 15.8. werden traditionell seit hunderten von Jahren Kräuterbuschen gesammelt (siehe unten) und geweiht. Außerdem beginnen die „Frauendreißiger“ (siehe unten). Hier erstmal

Mein Kräuterbuschen aus 21 Heilkräutern

Ich war heute in der schönsten Vormittagssonne mit meinem Hund unterwegs und habe uns einen wunderschönen Kräuterstrauß aus 21 verschiedenen Heilkräutern gesammelt.

Kräuterbuschen aus 21 Heilkräutern

Kräuterbuschen aus 21 Heilkräutern

Kräuterbuschen Kräuterweihe

Kräuterbuschen Kräuterweihe

Dieser Kräuterstrauß wird getrocknet und an einer zentralen Stelle im Haus aufbewahrt.

Kräuterbuschen Kräuterweihe

Mein Kräuterbuschen besteht aus folgenden 21 Heilkräutern:

Kräuterbuschen 2015

Kräuterbuschen 2015

Und jetzt ein paar Hintergründe:

Brauchtum rund um den 15.8.: Die Bedeutung der Kräuterweihe

Am 15.8. sammeln seit Jahrhunderten Frauen heilkräftige Kräuter, binden sie zu einem Strauß und lassen sie segnen. Dieser Strauß ist äußerst wertvoll, denn er soll starke Heilkräfte besitzen und Schutz und Segen für Haus und Hof bringen.

„Unter dem Dachboden aufgehängt, soll er vor Blitzschlag schützen, unter dem Kopfkissen das Eheglück, im Viehfutter die Gesundheit der Tiere und im Kochtopf die des Menschen fördern.“ (Quelle)

Dies ist jedoch kein urchristlicher Brauch, denn das Christentum hat sehr viele der heidnischen, viel älteren Bräuche übernommen und adaptiert (Interessant ist, dass im 8. Jahrhundert die Kräuterweihe sogar von der Kirche verboten, dann aber doch aufgenommen und unter den Segen Marias gestellt wurde…). Man braucht also seinen Kräuterbuschen natürlich nicht in einer Kirche segnen lassen; gute Laune und die Natur sind Segen genug 🙂 – und die Kräuterweihe ist älter als jede Kirche. Geblieben ist ein Fest der Natur, an dem ihr gedankt wird und ihre Geschenke an uns gewürdigt werden!

Der Kräuterbuschen wird also an diesem heiligen Tag gesammelt und dann bis zum nächsten Jahr aufgehoben und wieder durch den neuen ersetzt. An besonderen Tagen oder Anlässen wie Neujahr, Krankheit oder Gewitter kann ein Teil des getrockneten Kräuterbuschen geräuchert oder ins Herdfeuer geworfen werden. Man kann auch einen Teil der Kräuter als Tee trinken.

Das Zelebrieren des Kräutersammelns auf diese besondere Art und deren Verehrung und Aufbewahrung als Heilungs- und Schutzbringer geht in urheidnische Zeiten zurück, in denen die Natur die alleinige Versorgerin und Lebensspenderin war. Diese Form der Naturverbundenheit bleibt in solchen Bräuchen bis heute erhalten und kann uns einiges lehren, denn auch wir sind abhängig von der Natur, werden so reich von ihr beschenkt und sollten uns dies immer vor Augen halten!

Welche und wieviel Kräuter gehören in den Kräuterbuschen?

Welche Kräuter im Kräuterbuschen ihren Platz finden, häng natürlich vor allem davon ab, in welcher Gegend man wohnt und was man findet. Es gibt aber ein paar „Klassiker“, die häufig ein zentraler Bestandteil sind. Vor allem die Königskerze ist von Bedeutung, da sie gern als Mittelpunkt und Achse des Kräutersträußchens verwendet wird. Auch weitere Sonnenkräuter wie Alant, Johanniskraut und Arnika eignen sich gut. Alles in allem ist natürlich alles „erlaubt“ – wichtig ist ohnehin nur, was einem selbst gefällt und passend erscheint. Die Auswahl an wertvollen Heilkräutern ist groß, und jedes von ihnen hat seinen Platz im Kräuterbuschen verdient.

Die Zahl der Kräuter ist allerdings ebenfalls von großer Bedeutung. Verschiedene Varianten sind möglich und überliefert; es reicht vom klassischen 9er-Buschen über den 15-Kräuterbuschen bis hin zum großen Kräuterbuschen aus 77 Kräutern. Wie glücklich wäre ich, solch einen monumentalen Kräuterstrauß pflücken zu können!!! 🙂 Orientieren kann man sich an der Zahl 3, denn sie ist eine heilige Zahl, da sie für die Dreifaltigkeit steht. Dies ist keine christliche „Erfindung“, denn schon im heidnischen Glauben spielt die Zahl 3 eine große Rolle. Sie kann für verschiedenes stehen, so z.B. ganz klassisch für Werden-Sein-Vergehen, Körper-Geist-Seele usw.

Mein Strauß in diesem Jahr hat 21 Kräuter, also 3×7.

An Mittsommer habe ich einen klassischen kleinen 7er-Busch gesammelt:

Mittsommer-Kräuterbuschen

Mittsommer-Kräuterbuschen

Die Frauendreißiger

Der 15.8. ist der Auftakt der Frauendreißiger: Die nächsten 30 Tage (bis zum 15. September) sind die beste Zeit, heilkräftige Kräuter in ihrer vollen Kraft zu sammeln. Sie markieren den höchsten Stand des Sommers, gleichzeitig aber auch den Weg hin zum Herbst.

Diese Zeit war auch deswegen so wertvoll, da ab Ende der Frauendreißiger auch das Sammeln von Kräutern endete; es war ein regelrechtes Tabu, danach noch Kräuter zu ernten – denn nun beginnt die Zeit des Erntedanks und die dunkle Jahreshälfte.

Links mit weiterführenden Infos:

…ihr auch?

Ich kann nur sagen, mir hat es soooo viel Spaß gemacht und ich liebe meinen Kräuterstrauß schon jetzt sehr! Es war ein wunderschöner Sonnenspaziergang in der frischen Luft nach dem Gewitter… Im Wald war leichter Nebel, die Sonne schien durch die Baumkronen und mein Strauß füllte sich, vor allem, als wir dann noch am Wasser waren.

Genießt diesen Tag und probiert es doch auch mal!

Alles Liebe,

*Franziska*

KräuterweiheHier der Strauß meiner Freundin Susan:

sus

Tee gut lagern und verschenken – Weihnachten naht ;)

In gut 4 Monaten ist Weihnachten 😉 Auch wenn jetzt noch überall alles in voller Blüte steht, verabschiedet sich der Sommer langsam und in 3,5 Monaten haben wir wahrscheinlich u.a. das Problem, dass Weihnachten viel zu plötzlich vor der Tür der steht. Ich verschenke sehr gerne selbstgemachte Dinge wie z.B. Marmelade, Eingekochtes und selbstgemischte Kräutertees. Da ich mir in der letzten Zeit auch Gedanken über die beste Lagerung von Kräutern gemacht habe, habe ich etwas recherchiert und eine tolle Variante gefunden, mit der man

Kräuter lagern und schön verpackt verschenken

kann. Und zwar bin ich auf Pappbecher gestoßen, die alle Anforderungen an eine gute Lagerung erfüllen:

  • dicht verschlossen
  • komplett lichtgeschützt
  • schadstofffrei
  • biologisch abbaubar und aus nachwachsenden Rohstoffen
  • preisgünstig
  • stapelbar

Klingt doch perfekt, oder? 🙂 Zusätzlich habe ich noch Teebeutel zum Selber-Befüllen entdeckt, ebenfalls schadstofffrei. Die Links gibt´s weiter unten, hier erstmal eine kurze Beschreibung, wie das ganze aussieht:

Kräutertee zum Verschenken

Ich habe einen leckeren, aromatischen Blüten-Tee gemischt aus

  • Rosenblüten
  • Jasminblüten
  • Orangenblüten
  • Malvenblüten
  • Ringelblume
  • Lavendel

Blütentee

Blütentee

Diesen habe ich dann in fertige Teebeutel mit Baumwollzug gefüllt und dann in die schönen Pappbecher:

Kräuter lagern

Teebeutel selber befüllen

Die Becher kann man dann bestempeln, bekleben, mit Borten verzieren usw.:

Kräuter richtig lagern

Kräuter Tee richtig lagern

Ich habe jetzt alle meine Tee- und Heilkräuter in solche Becher gefüllt und lagere sie außerdem nicht mehr in der Küche, da dort zuviel Feuchtigkeit entsteht, gerade beim Kochen im Winter, wenn man nicht so oft das Fenster offen hat.

Die Becher sind recht preiswert (ich habe ca. 40 Cent pro Stück bezahlt) und für die Aufbewahrung von Lebensmitteln bestimmt. Die Teebeutel kosten ca. 10 Cent.

Hier habe ich sie gefunden:

Teebeutel Tossit

Und hier die Becher sowie die Deckel

In einen Becher (400ml) passen ca. 6 für Kannen befüllte Teeubeutel und ca. 8 für Tassen befüllte Teebeutel.

Wie findet ihr diese Idee?

Liebe Grüße,

Franziska.

Projekt „Weniger Weizen“: Nudeln aus anderen Getreidesorten

Mein zweiter Vorname ist ja leider „Kohlenhydrat“ 😉 und ich ernähre mich recht viel von Weizen. Das will ich ändern. Zum Einen, um nicht weiter zuzunehmen, denn ich den letzten Monaten gab es ein paar extra Kilo für mich… Mein BMI ist zwar noch knapp unter 20, aber ich fühle mich nicht so recht wohl damit und will darauf achten, dass es nicht weiter bergauf geht.

Zum Anderen, und der Punkt ist noch wichtiger, möchte ich mehr auf basische Lebensmittel achten und meine Ernährung auf gesündere Alternativen umstellen. Zwar werde ich keine strenge, komplette Ernährungsumstellung machen, aber ich möchte einfach mehr auf folgende Punkte achten:

  • mehr unverarbeitete Lebensmittel essen
  • die „ungesunden“ Lebensmittel nicht streichen, aber durch gesündere Alternativen ersetzen (z.B. Rohrzucker statt weißem Raffinadezucker)
  • Weizen nur noch zum Frühstück
  • auf basische Produkte achten und diese bevorzugen
  • noch mehr biologisch produzierte Lebensmittel essen
  • mehr Obst und Gemüse

Basische Ernährung

Die größten Säurebilder wie Milch,Fisch und Fleisch fallen bei mir naturgemäß raus, da ich seit 7 Jahren vegan lebe. Auch Alkohol gibt es bei mir so gut wie nie. Da ich aber sehr kohlenhydratreich esse und leider recht wenig frisches Obst und Gemüse esse, möchte ich das alles etwas gesünder gestalten.

Säurebildende Lebensmittel kosten den Körper Kraft und Ressourcen, da sie neutralisiert werden müssen. Dies kann u.a. zu Mineralienverlust in den eigenen Knochen führen und diverse Prozesse aus dem Gleichgewicht bringen und verschiedene Krankheiten begünstigen.

Hier habe ich einen tollen Überblick über das gesamte Thema gefunden (pdf vom Reformhaus).

Ich arbeite momentan an einem basischen Kräutertee und bin außerdem auf der Suche nach Alternativen zu Weizen und habe deswegen heute im Veganladen mal den Korb vollgepackt:

Nudeln aus anderen Getreiden als Weizen: Weniger Weißmehl

4 Alternativen zu Weizennudeln

4 Alternativen zu Weizennudeln

Folgende 4 Nudelsorten habe ich gefunden:

  • Braunhirse-Nudeln (80% Weizen, 20% Braunhirse)
  • Kamut-Nudeln
  • Einkorn-Nudeln
  • Kürbiskern-Nudeln (Weizen und Kürbiskerne)

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Braunhirse ist gut für die Gelenke und Einkorn und Kamut sind sehr alte Getreidesorten:

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Wie sie schmecken, kann ich noch nicht sagen, da ich bei dem Wetter schon seit Wochen nichts Warmes esse, aber sobald es kühler wird und der Appetit wiederkommt, wird probiert 🙂

Ich mag ja die Konsistenz von Vollkornnudeln leider gar nicht so sehr, aber ich hoffe, dass einige dieser Sorten schön weich werden und wirklich lecker schmecken. Aber wahrscheinlich geht es auch wie so oft um die Überwindung der Gewohnheiten… Also mal schauen, wie es weitergeht und wie sich mein Wunsch, basischer zu leben, entwickeln wird.

Über Anregungen und Tipps freue ich mich jederzeit!