Alte Überlieferungen zum Monat April

Auch der April ist voller Geheimnisse, Zauber und Magie. In alten Schriften lässt sich Einiges an Brauchtum, besonderem Wissen und Volksglaube finden (Die Aprilscherze sind auf deutschem Boden übrigens erst seit 1631 belegt).

Alte Monatsnamen für den April

Nachdem der März nun mit der Frühlingstagundnachtgleiche den Beginn des Frühling brachte, nimmt dieser im April nun Fahrt auf. Der Name April geht auf ‚Aprilis‚ (Latein) zurück, dies bedeutet ‚eröffnen‚.

Die Bezeichnung „Launing“ scheint sich von selbst zu erklären, da der Monat April für seine Wechselhaftigkeit berüchtigt ist. Auch Ostering/Ostaring, Oster oder Ostermonat/Ostermond wird er genannt. In Schlesien ist der April der Hafermonat.

Regionale Sonderbezeichnungen gibt es auch noch einige: In Ostfriesland war es der Feskmuun (Fischmonat), in Holstein der Koltenmaen, in den Niederlanden der Grasmaand und es gibt weitere Namen, die auf Hirte und Schafe hinweisen, da dies der Monat der Lämmer ist.

frühling

Das Licht ist zurückgekehrt

Alter Volksglaube über den Monat April

Der erste April galt als ein Unglückstag und man sollte Weiterlesen

Die 6 Lebensregeln der Hildegard von Bingen und wie wir sie für unser Leben nutzen können

Hildegard von Bingen, die ganzheitliche Kräuter- und Heilsteinkundige, Mystikerin und Gelehrte des 11. Jahrhunderts, sah schon damals den Menschen als Ganzes und definierte Gesundheit demzufolge auf mehreren Ebenen – seelisch, körperlich, geistig und spirituell. Die von ihr herausgearbeiteten Elemente eines rundum gesunden Lebens sind bis heute eine Inspiration, denn wir können den Körper schlecht heilen, wenn wir dabei die Seele vernachlässigen. Für mich sind ihre Lebensregeln immer wieder eine Inspiration und sie lassen sich auch heute noch (vielleicht mehr denn je…!) in unser Leben als große Bereicherung integrieren, weswegen ich sie hier einmal vorstellen möchte.

hildegard von bingen

Die sechs Säulen gesunden Lebens nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen lebte von 1098 bis 1179, also fast 1000 Jahre vor unserer heutigen Zeit. Dennoch sind ihre sechs Goldenen Lebensregeln für eine ganzheitliche Gesundheit aktueller denn je und machen auch für unsere „moderne“ Zeit sehr großen Sinn. Dahinter steht ihre Beobachtung, dass für eine gesundes Leben oder die Heilung von Krankheiten all diese Bausteine berücksichtigt werden müssen, da das Eine dem Anderen zugute kommt und in der Summe viel für die eigene Gesundheit getan werden kann.

Säule Nr. 1: Natürliche Heilmittel

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Osterwasser, Osterbrot und das Fest des Frühlings: Alte Bräuche und Magie zu Ostern

Ostern ist ein Fest des Frühlings und des Lebens – und voller Zauber und Magie. Es gibt jede Menge alte Bräuche, Orakel und Überlieferungen zu diesem Fest. Seine Grundlage findet man im Jahreskreis: Die Frühlingstagungnachtgleiche (um den 20./21.3. herum) markiert den Wendepunkt, ab dem die Tage wieder länger als die Nächte sind und damit der Frühling Einzug hält und die Zeit des Lichts ihrem Höhepunkt (Mittsommer) entgegenläuft. Es ist ein Fest des Wachsens, der Reinigung, der Fruchtbarkeit und der Lebenskraft. Dies spiegelt sich in vielen alten Aufzeichnungen, aus denen ich mal einiges zusammengetragen habe:

Die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf

Die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf

Heilendes Osterwasser

Wasser, das an Ostern geschöpft/geholt wurde, wurde seit Jahrhunderten Weiterlesen

Warum Totholz so wichtig für Tiere und Pflanzen ist: Ein Plädoyer für Naturbelassenheit

Wir Menschen sind schon komisch – wir säbeln den Rasen ab, frisieren Sträucher, fällen Bäume, die irgendwo irgendwem im Weg sind, sortieren sogar die Natur ordentlich und „hübsch“ und am Ende streuen wir Kunstdünger drüber, damit unsere Pflanzen wachsen. Damit verschließen wir uns nicht nur der Schönheit und faszinierenden Logik der Natur, wir zerstören sie auch, indem wir unzähligen Lebewesen, Organismen und Prozessen ihre Grundlage nehmen.

Schönheit ist nicht vergänglich - in der Natur

Natürliche Schönheit ist nicht vergänglich – sie wandelt sich nur

Warum wir also dringend mehr Naturbelassenheit brauchen:

In der Natur ist für alles gesorgt. Nicht immer für alle, aber es gibt nichts, was „übrig“ bleibt oder unnütz und wertlos ist. So gut wie alles in der Natur hat einen Sinn und eine Bedeutung im großen Ganzen.

Das Herbstlaub schützt Pflanzen und nährt den Boden, Bienen und Fledermäuse bestäuben auf Nahrungssuche Pflanzen, Bäume verbessern die Bodenqualität, Würmer und Kleinstlebewesen kompostieren „Abfälle“, die es in der Natur aber nicht gibt: Weiterlesen

(März/April) Hummelköniginnen im Frühjahr helfen

Ich habe heute eine Hummelkönigin gefunden, die es leider nicht geschafft hat, ich konnte sie nur noch tot finden. Damit einige Andere vielleicht vor dem Erfrieren oder Verhungern gerettet werden können, möchte ich hier ein paar Infos und Tipps weitergeben.

flauschige, liebenswerte Hummeln

flauschige, liebe Hummeln

Die ersten Hummeln im Frühjahr

Im Frühjahr schwirren sie aus, die Königinnen der zukünftigen Hummelstaaten, um auf die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Nest zu gehen. Da es leider oft noch Frost und zu kaltes, nasses Wetter gibt, kann diese Reise ganz schnell gefährlich werden und mit dem Tod enden. Zwar beginnen manche Hummelköniginnen schon im Februar mit ersten Ausflügen, sie müssen sich jedoch schnell wieder verkriechen, wenn die Witterung umschlägt. Da außerdem das Nahrungsangebot in Form von Frühblühern noch sehr knapp ist, können sie an Entkräftung sterben. Weiterlesen

Unser Nacht-Ich: Was Träume können (Persönliches und Tipps)

Träume sind etwas Faszinierendes und sie dienen nicht nur der Verarbeitung der Eindrücke des Tages (dies bemerkt man sogar bei Tieren), sondern sind auch eine darüber hinaus gehende Reise ins Unterbewusstsein. Und manchmal sind sie noch mehr als das, wenn sie Botschaften anderer Menschen oder einen Blick in Vergangenheit oder Zukunft mit sich bringen. In meinem Leben spielen Träume seit frühester Kindheit eine ganz bedeutende Rolle und nicht wenige Menschen in meinem Umfeld haben vor meinen Träumen „Angst“ 😉 – das muss aber nicht sein, daher will ich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern und gleichzeitig ein paar Tipps geben, wie man mit Träumen umgehen und sie als Ratgeber nutzen kann.

drr

Meine „hellsichtigen“ Träume und die Gabe meiner Oma

Träume, die wahr sind oder eintreffen, liegen bei mir in der Familie – vor allem die eine Linie meiner weiblichen Vorfahren besteht bis zu meiner Ur-Ur-Oma aus Frauen, die früher wohl „Hexen“ genannt worden wären Weiterlesen