Veganer Matjes-Salat – einfach, leicht und lecker!

Veganer Matjes-Salat ist suuuuper lecker und einfacher gemacht, als ich dachte. Daher möchte ich euch heute kurz zeigen, wie leicht man sich ein wirkliches tolles Essen zaubern kann. Das Ursprungsrezept habe ich von dem schönen Blog „Go Veg!“; ich habe es etwas abgewandelt und auch ein paar Variationen aufgelistet (siehe unten).

Veganer Matjes-Salat: Rezept

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Das braucht man:

  • 2 kleine Auberginen oder 1 große
  • Veganen Joghurt (gibt es im Supermarkt oder Bioladen)
  • Dill (frisch oder tiefgefroren)
  • 1/2 rote Zwiebel oder 1 größere Schalotte
  • Saure Gurken oder Cornichons und Gurkenwasser
  • Senf und einen Schuss Zitrone
  • Salz und Pfeffer
  • Nori-Blatt oder andere getrocknete Algen
  • Küchenpapier

Das Prinzip ist recht einfach: Die Auberginen sind der Matjes-Ersatz und müssen daher so zubereitet werden, dass sie eine ähnliche Konsistenz bekommen. Mit Salz wird ihnen das Wasser entzogen, damit sie nicht zäh und fest werden. Während der Vorbereitung der Auberginen kann man den Joghurt vorbereiten.

Es dauert alles in allem ca. 1 Stunde (also bei mir) und ist gelingsicher – ich habe es gleich am zweiten Tag nochmal gemacht weil es so lecker war und es hat dann fast noch besser geschmeckt. Auch eine liebe Freundin, die mal probiert hat, war begeistert 🙂

Und so geht´s:

Die Aubergine(n) schälen und in maximal 1cm dicke Scheiben schneiden

Die Auberginenscheiben auf einen Teller legen und von beiden Seiten gut mit Salz bestreuen, damit das Wasser austritt:

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Nach 10-15 Minuten drücke ich die Auberginenscheiben gleichmäßig und fest mit den Fing.ern ein, damit sie noch mehr Flüssigkeit verlieren und weicher werden:

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Dann werden die Auberginenscheiben zwischen Küchenpapier fest ausgepresst und dabei die Flüssigkeit aufgesaugt. Anschließend werden die Auberginenscheiben auf mittlerer Hitze in einer Pfanne mit etwas Öl gebraten (ich nehme Stufe 6-7 auf dem Elektroherd). Ziel ist nicht, dass sie knusprig werden, sondern dass sie durchgaren und weich werden. Wenn man sie aber dennoch etwas braun werden lässt, unterstreicht das den fischähnlichen Geschmack:

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Wie schon oben geschrieben, kann man die Wartezeit auf die Auberginen gut mit Vorbereiten des Joghurts verbringen. Man schneidet alle festen Zutaten schön klein und schmeckt mit Gurkenwasser, Senf, Zitrone, Salz und ordentlich Dill ab. Ruhig deftig würzen, damit es alles schön salzig-säuerlich schmeckt.

Die weichen Auberginenscheiben aus der Pfanne (sie sind dann fast etwas schleimig) lässt man abkühlen und schneidet sie dann in kleine Stückchen. Diese rührt man dann unter die fertige Joghurtmischung (keine Sorge, falls es anfangs etwas flüssig scheint: Es dickt noch nach):

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Dann lässt man den „veganen Sahnematjes“ im Kühlschrank durchziehen. Gut gekühlt und durchgezogen schmeckt er am besten.

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Ich esse ihn am liebsten zu Pellkartoffeln, aber auch auf Brot oder Brötchen.

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Variationen:

  • Wer es etwas süßer mag, kann Apfelstückchen oder Ananas dazugeben,
  • wer es etwas schärfer mag kann Paprika nehmen.
  • Die auch sehr bekannte rote Variante des Matjes-Salats kann man genauso wie hier beschrieben herstellen und noch rote Bete (aus dem Glas oder selbst gekochte) dazugeben.

Ich kann auf jeden Fall nur dringend zum Nachkochen raten 🙂 – ich hatte es mir sehr aufwändig vorgestellt, aber das ist es nicht. Und es ist ein sehr leichtes, fettarmes und gut vorzubereitendes Essen.

Guten Appetit!

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7 Kommentare zu “Veganer Matjes-Salat – einfach, leicht und lecker!

  1. herbalecca sagt:

    Mhh das hört sich sehr gut an 😀 ich werde es definitiv ausprobieren!

    Gefällt 2 Personen

  2. Andrea V sagt:

    das probiere ich aus, sobald ich die Zutaten zusammen habe. Danke

    Gefällt mir

  3. Klingt ziemlich lecker😄😄 aber warum nicht Veganer Hausfrauensalat wenn schon ohne Matjes? 😊

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  4. „Pflatjes“ find ich super!! Vegane Küche ist eh sehr interessant und bietet ganz neue Möglichkeiten. Und meiner Meinung nach braucht es nicht mit der „normalen Küche“ auf ein Schiene gebracht werden. Warum braucht man einen Veganen Fleischkäse oder Vegane Currywurst? Die Veganen Produkte haben für mich ihren eigenen Charme und sollten auch ihren eigenen Namen haben…😄😉

    Gefällt 1 Person

    • Sehe ich ähnlich, allerdings erleichtert das vielen Neueinsteigern vielleicht den Umstieg – und wenn man wirklich etwas vermisst, kann man es so schneller identifizieren. Am besten fand ich dieses Jahr aber den „Come on, Bert!“, den veganen Camembert von Bernd Drosihn/Tofutown 🙂 🙂 🙂

      Gefällt 1 Person

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