Schützender Kranz für die dunkle Jahreszeit

Samhain und Yule stehen vor der Tür und die dunkle Jahreszeit, gleichzeitig beschenkt uns die Natur aber auch noch mit jeder Menge Farben und Fundstücken. Das Schöne an der Idee eines winterlichen selbstgemachten Kranzes: Man kann Dekoration und die schützende Eigenschaft von Bäumen und anderen Pflanzen verbinden. Wir haben auf unseren Waldspaziergängen jede Menge Grün, Beeren und anderes gesammelt und daraus einen schönen Kranz hergestellt, der nicht nur gut aussieht, sondern auch die Kraft besonderer Pflanzen in sich vereint.

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Und so geht es:

Man sammelt alles an immergrünen Zweigen, was gewünscht ist oder sich finden lässt sowie alles an herbstlichen Fundstücken, die einem gefallen.

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Tannengrün und Fichtenzweige

Dann nimmt man im Idealfall einen Kranz-Rohling aus Naturmaterial oder Weidenzweigen, um den man dann die Zweige/das Grün mit Garn oder Draht befestigt.

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immer im Kreis herum 🙂

Wenn der grüne Kranz fertig ist, verziert man ihn mit allem, was man gesammelt hat (Blüten, Früchte, Beeren, Nüsse, Blätter, Zweige…). Wir haben es mit Draht befestigt oder eingesteckt.

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Verzierung mit Naturfundstücken

Bedeutung und Verwendung

Solch ein Kranz hat auf mehreren Ebenen eine schöne Bedeutung:

Der Kreis

Zum einen ist das Symbol des Kreises, der für den ewigen Kreislauf des Lebens steht, zu dem das Vergehen im Winter dazugehört – doch es ist ein Kreislauf und auch das neue Leben (der Frühling) wird wiederkehren.

Das Grün

Grün ist die Farbe der Hoffnung und der Lebenskraft – und gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn die Pflanzenkräfte sich zurückgezogen haben, zeigen uns die immergrünen Zweige, dass das Leben dennoch bestehen bleibt.

Ernte, Fülle und Dankbarkeit

Geschmückt mit Beeren, Nüssen und anderen Früchten ist solch ein Kranz auch ein Zeichen dessen, womit die Natur uns beschenkt und nährt – solch ein Kranz steht also auch in der Tradition des Erntedanks, der im Jahreskreis den Herbst bestimmt.

Schutz

Stacheln, Spitzen und Dornen dienen der Abwehr und sind daher seit Jahrtausenden mit Schutz assoziiert.

Pflanzenkräfte

Je nachdem, welche Pflanzen man verwendet, kann man in diesem Kranz ihre Kräfte bündeln.

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Wir haben u.a. Wacholder, Tanne, Kiefer, Lavendel, Eberesche, Walnuss, Efeu, Stechpalme, Kastanie und Zapfen verwendet.

Verwenden kann man den Kranz auf verschiedene Weise:

♥ Man kann ihn, auf den Altar legen und darin oder drumherum Kerzen entzünden – ebenso kann man ihn zum Schutz über der Eingangstür oder an anderen Orten aufhängen.

♥ Seine Verwendung ist nicht nur auf die Samhain- und Yule-Zeit begrenzt! Man kann ihn als Schutzkranz auch nach Samhain/Yule verwenden oder ihn im Frühling rituell verbrennen oder der Natur übergeben, wenn die Sonne und das Licht zurückgekehrt sind.

♥ Man kann ihn auch (ähnlich dem Kräuterbuschen des Hochsommers) als Räucherapotheke verwenden und sich immer, wenn man es benötigt, die passenden ungiftigen getrockneten Pflanzenteile abpflücken und verräuchern – vor allem bei Themen wie Schutz, Ahnen, Orakel und Innenschau.

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4 Kommentare zu “Schützender Kranz für die dunkle Jahreszeit

  1. Doris sagt:

    Das ist ein wunderschöner Kranz und eine tolle Anregung für die dunkle Jahreszeit.

    Gefällt 1 Person

  2. Waltraud Schmidt sagt:

    Der Kranz sieht wunderschön aus!!!!!!!! Im Herbst werde ich ihn auch anfertigen. Bei meinen täglichen langen Spaziergängen entdecke ich viele solche herrliche Naturmaterialien.
    Vielen Dank für Ihre tolle Anregung!!!

    Gefällt 1 Person

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