Magisches Ostern nach alten Bräuchen

Heute möchte ich euch von meinem wunderschönen Ostern mit vielen alten Bräuchen in der Natur berichten: Ich habe Osterwasser vor Sonnenaufgang geholt, Eier nach altem Brauch verziert, Essen für die Tiere in den Wald gebracht, meine Heilsteine gereinigt und die Natur beobachtet. Ostern ist ein Fest der Natur, des erwachenden Lichts, der Heilung und der Fülle – hier erfahrt ihr mehr über alte Bräuche und ihre Hintergründe.

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Wir gingen vor dem Sonnenaufgang in unseren „Zauberwald“, die Lichtungen und Wiesen waren voller Nebel, es war still und voller Vogelgesang zugleich und die Luft war frisch und klar.

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Die Dämmerung verfärbte den Himmel immer wieder neu.

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Ich ging allein und schweigend zum Bach mitten im Wald und wusch meine Steine im klaren Wasser. Zwei Steine habe ich als Dank im Bach gelassen.

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Ich nahm vier kleine Fläschchen Osterwasser mit und habe uns und den Hunden damit das Gesicht bestrichen. Dieses Wasser soll jung, schön und gesund erhalten und kann das ganze Jahr über verwendet werden.

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Als Dank und Gabe für die Natur ist es ein alter Brauch, „dem Fuchs etwas in den Wald zu bringen“ – daher habe ich hier eine kleine Futterstelle eingerichtet. Dabei sollte man aber bedenken, nur natürliche Lebensmittel zu hinterlassen, um den Tieren nicht zu schaden.

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Zwar esse ich keine Eier, aber da mein Freund sich zu Ostern welche gegönnt hat, haben wir diese genutzt und sie nach alter sorbischer Technik verziert und mit Wachs bemalt und dann in einem färbenden Pflanzensud u.a. aus Roter Bete, Zwiebelschalen und Holunderbeeren gefärbt und hinterher das Wachs entfernt. Ich habe alte slawische Motive gewählt…

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…und ein „Dankeschön“ natürlich nicht vergessen 🙂

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Im Wald begegnete mir dieses Herz,

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…während der Nebel langsam aufstieg und es heller wurde.

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Der Tag erwachte und der Wald wurde immer verzauberter.

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Am Tag zuvor hatte ich das riesige Glück. wieder etwas seltenes Wurzelharz zu finden…

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…und einen Fasan aus der Nähe zu sehen.

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An einer anderen Stelle fand ich dann sogar die lang gewünschte Fasanenfeder ❤

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Ein verzauberter Ostermorgen im Wald, der auftanken und träumen lässt und einem zeigt,

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…dass die größten Wunder des Lebens oft die ganz kleinen sind!

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9 Kommentare zu “Magisches Ostern nach alten Bräuchen

  1. Doris sagt:

    Ein wahrhaft magisches Ostern. Ich wünsche Dir, dass Du viel Kraft aus diesen Erlebnissen mit in den Alltag nehmen kannst.

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  2. madameflamusse sagt:

    wundervoll ❤

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  3. Traumhaft! wirklich wunder-, wunderschön ❤ – glg

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  4. Caroline sagt:

    Warum nicht mal paar eigene Hühner in den Garten?
    Meine färben sogar die Eier von Natur aus, sie werden schon farbig gelegt: Olivgrün, blass türkisblau, hellgrün, weiß, terracotta und sämtliche Brauntöne, auch leicht gesprenkelt.
    Jedes Jahr besonders zu Ostern eine wahre Freude – aber nicht nur dann… 😉

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  5. herbalecca sagt:

    toller Beitrag 🙂 da bekomme ich direkt Lust auch einen Spaziergang im Morgengrauen zu machen ❤

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  6. Andrea sagt:

    Wunderschön dieser Beitrag. Und es tut soooo gut zu wissen, dass man nicht allein ist mit dem was man tut. Ganz liebe Ostara-Grüße

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  7. Oh wie wunderbar! Und herzlichen Dank, dass Du diese zauberhafte Atmosphäre eingefangen hast und mit uns teilst!
    LG Oli

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  8. dagehtwas sagt:

    Welch wunderschöner, mystischer Spaziergang auf den du deine LeserInnen mitnimmst! Danke 🙂

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