Räuchern (Smudging) mit heiligen Pflanzen in Nordamerika

Das Verräuchern von Pflanzen zu rituellen Zwecken hat in Nordamerika eine lange Tradition und tiefgehende Bedeutung. Bei den indigenen Völkern (Native Americans oder First Nations in Kanada) ist sie bis heute lebendig. Verräuchert werden vor allem Sweetgrass, Salbei und Zeder – aber auch Wacholder, Harze und andere Kräuter.

Das Räuchern der nordamerikanischen Ureinwohner ist in ein ganzheitliches Weltbild und eine tiefe Erdverbundenheit eingebettet – das Räuchern/Smudging ist eine heilige und vielschichtige Tradition. Um dem gerecht zu werden, stammen alle hier von mir zusammengetragenen Informationen aus authentischen Quellen erster Hand – von nordamerikanischen Ureinwohnern selbst. Zwar ist es nicht möglich, für alle zu sprechen, da es mehrere hundert indigene Völker in Nordamerika gibt, doch die „Basics“ und vor allem die Philosophie verbinden sie.

Da ihre Lebensweise jahrhundertelang unterdrückt und heute zum Teil kommerziell ausgenutzt wird, ist es mir besonders wichtig, diesen Respekt zu vermitteln, der die besondere Philosophie der First Nations/Native Americans/Aboriginals ausmacht. Zu keiner Zeit würde die Welt mehr davon profitieren als heute, wenn wir von der Sichtweise der Dankbarkeit und des Respekts gegenüber unserer Natur lernen könnten.

Das Räuchern/Smudging: Ablauf und Nutzen

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