Magisches Ostern nach alten Bräuchen

Heute möchte ich euch von meinem wunderschönen Ostern mit vielen alten Bräuchen in der Natur berichten: Ich habe Osterwasser vor Sonnenaufgang geholt, Eier nach altem Brauch verziert, Essen für die Tiere in den Wald gebracht, meine Heilsteine gereinigt und die Natur beobachtet. Ostern ist ein Fest der Natur, des erwachenden Lichts, der Heilung und der Fülle – hier erfahrt ihr mehr über alte Bräuche und ihre Hintergründe.

z1

Wir gingen vor dem Sonnenaufgang in unseren „Zauberwald“, die Lichtungen und Wiesen waren voller Nebel, es war still und voller Vogelgesang zugleich und die Luft war frisch und klar.

z0

Die Dämmerung verfärbte den Himmel immer wieder neu.

y3

Ich ging allein und schweigend zum Bach mitten im Wald und wusch meine Steine im klaren Wasser. Zwei Steine habe ich als Dank im Bach gelassen.

z4

Ich nahm vier kleine Fläschchen Osterwasser mit und habe uns und den Hunden damit das Gesicht bestrichen. Dieses Wasser soll jung, schön und gesund erhalten und kann das ganze Jahr über verwendet werden.

Weiterlesen

Altes Wissen: Die Eibe, der Zauberbaum

Eiben sind ganz besondere Bäume, da sie ein sehr faszinierendes Wesen haben und sich jede Menge alte Bräuche, Zauber und Legenden um sie ranken. Einige davon möchte ich euch vorstellen ♥

Die Eibe – ein magischer Baum seit Jahrtausenden

Seine glatte, künstlerische Rinde, sein festes Holz, die glänzenden Nadeln, die glutroten Beeren und nicht zuletzt seine giftige Eigenschaft machen die Eibe zu einem ganz besonderen Baum, der ein ebenso besonderes Wesen hat. In Irland zählt er zu „den magischen 5“ Bäumen zusammen mit Eiche, Weißdorn, Holunder, Eberesche. Die immergrünen Bäume sind zart und stark zugleich und sind uns vor allem von Friedhöfen bekannt, wo sie seit Jahrhunderten zu den klassischen Pflanzen gehören. Und dass sie dort nicht zu Unrecht einen guten Platz hat, beweist ihr Alter: Dies kann vierstellig werden!

Sie hat viele interessante Besonderheiten: Weiterlesen

Der Wald in der Rauhnachtszeit

Die Zeit der Rauhnächte „zwischen den Jahren“ ist immer eine ganz besonders faszinierende – deswegen möchte ich euch mitnehmen auf eine kleine Reise in den Wald in genau dieser Zeit voll Zauber, Licht und Schatten ❤

0rn

Bestimmt von Dunkelheit, aber das Licht kehrt schon zurück…

0rn2

Das Leben hält noch inne,

Weiterlesen

Magisches Silvester: Alte Bräuche rund um den Jahreswechsel

Kommt gut ins neue Jahr! ❤ Alles Liebe!

Frau Birkenbaum

Seelenfest, Orakelnacht, Backzauber, Wetter-Omen und Glücksbringer: Übergänge, Wechsel und besonders bedeutsame Jahreszeitenereignisse werden seit Urzeiten feierlich begangen und oft ranken sich viele Legenden und Aberglauben um sie. Um einen Eindruck zu bekommen, wie in vergangenen Zeiten der Jahreswechsel begangen wurde, habe ich hier mal einige alte Überlieferungen gesammelt. Es sind auch einige schöne Anregungen dabei 🙂

silvester magie

Alte Silvesterbräuche

aus dem Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens von Bächtold-Stäubli (eine 10-bändige Fundgrube!)

Das neue Jahr begrüßen

  • Erst im Jahr 1691 wurde der 1. Januar als kalendarischer Jahresanfang festgesetzt.
  • Trennungs- und Übergangsbräuche werden an ihm vollzogen – oft mit dem Ansinnen, Glück anzuziehen.
  • Mit Lärm und Krach (z.B. Kirchenglocken oder Bretterschlagen) wurde das neue Jahr ein- und das alte aus“gedroschen“. Je stärker der Schall, desto größer die Fruchtbarkeit des neuen Jahres!
  • Ebenso wurde fast überall mit lauten Knallen und Schüssen der Jahreswechsel begangen. Dies solle Geister vertreiben sowie Fruchtbarkeit, Glück und Schutz bringen.
  • Sogar…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.047 weitere Wörter

Räuchern in den Rauhnächten

Die 12 Rauhnächte sind seit Jahrhunderten eine ganz besondere Zwischen-Zeit, in der viel geräuchert und orakelt wird. Heute möchte ich euch einmal meine diesjährige Räuchermischung und andere geeignete Räucherstoffe zeigen.

Die Rauhnächte beginnen, je nachdem an welcher kalendarischen Sichtweise man sich orientiert, entweder mit dem Abend nach der Wintersonnenwende oder dem Abend des 24.12. Traditionell wird in jeder der 12 Nächte geräuchert – einerseits, um Frau Holle und „Die wilde Jagd“ sowie umherirrende Geister zu besänftigen, andererseits, um Glück und Segen fürs kommende Jahr anzuziehen.

yule

Mit der Wintersonnenwende begannen ursprünglich die Rauhnächte

Meine Rauhnachts-Räuchermischung

Ich habe ja vor kurzem das Glück gehabt, seltenes Wurzelharz zu finden; es war dann auch gleich die Grundlage für meine Raunachtsmischung, die zum großen Teil aus meinem diesjährigen Kräuterbuschen besteht.

Ich habe den alten Brauch des „Neunerlei“ genutzt und folgende 9 Pflanzenstoffe verwendet: Weiterlesen

Wintersonnenwende: Die Rückkehr des Lichts und der Ursprung von Weihnachten

Morgen ist die Wintersonnenwende und das Licht kehrt zurück! Ich wünsche euch eine schöne Zeit 🙂

Frau Birkenbaum

Die Wintersonnenwende ist eines meiner liebsten Jahreskreisfeste ❤ Es ist eine ganz besondere Nacht, daher will ich einige Hintergründe und Ideen mit euch teilen ♥

neunerlei holz

Die Wintersonnenwende: Der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres

Wie der Name schon sagt, ist es ein Wendepunkt, der mit dem Stand der Sonne zu tun hat. Der Abstand zwischen Sonne und Erde ändert sich im Lauf des Jahres – und mit ihm die Dauer die Länge der Sichtbarkeit der Sonne und damit auch die Länge der Tage bei uns auf der Erde. Die Wintersonnenwende markiert den Höhepunkt der „dunklen Jahreszeit“, denn der Tag davor ist der kürzeste des Jahres – demzufolge erleben wir zu diesem Zeitpunkt auch die längste Nacht. Doch dies ändert sich mit der Sonnenwende, da ab nun die Sonnenbahn unseres Horizontes wieder ansteigt und die Tage länger werden.

Die längste Nacht Die längste Nacht

Die Rückkehr des Lichts und der Ursprung von Weihnachten

In den…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.183 weitere Wörter

Altes Wissen: Der Zauber der Lärche

Die Lärche ist ein starkes, magisches Wesen, das von den Menschen schon seit dem Altertum verehrt und geliebt wird. Ihre Verwendung als Lichtbringer und Schutzbaum hat eine lange Tradition, von der ich euch heute einmal etwas erzählen möchte.

Die Lärche

Die Lärche ist ein kräftiger, hochwachsender Nadelbaum, der viel Sonne und Freiraum braucht und viele hundert Jahre alt werden kann. Das Holz ist fest und widerstandsfähig, die Nadeln gefiedert und leicht. Sie ist der einzige Nadelbaum in unseren Breitengraden, der im Herbst seine Nadeln gelblich-braun färbt und dann abwirft – dies geschieht sonst nur bei Laubbäumen.

Als Heilpflanze, schützendes und robustes Baumaterial und als magischer Lebensbegleiter ist die Lärche seit langem mit den Menschen verbunden.

Links: Junge Lärchenspitzen und -blüten, rechts: Herbstliche
Lärchenzweige schmücken wie strahlende Sterne den Waldboden. Weiterlesen