Räuchern in den Alpen

Die Alpenregion ist eine Schatzkammer alter Traditionen, Bräuche und Heilpflanzenwissens. Die Lebensbedingungen dort im ländlichen Raum sind bis heute ganz besondere im Vergleich zu Großstädten oder gemäßigteren klimatischen Lebensräumen. Das Leben auf hoch gelegenen Bergen oder vergleichsweise isolierten, abgeschiedenen Tälern funktioniert nur mit Naturverbundenheit, denn dort ist man mehr als woanders auf die eigene Kraft und die der Natur angewiesen – man bekommt aber auch jede Menge davon zurück.

Heilpflanzen haben dort eine starke Kraft und Wirksamkeit; in gezielten Untersuchungen wurde bspw. herausgefunden, dass mit der Höhe des Ortes der Pflanzen auch die Konzentration ihrer Wirkstoffe steigt. Die Pflanzen bekommen nicht nur jede Menge Sonne, sie müssen auch robust und stark sein, um in hohen Lagen zu überstehen. Das tragen sie dann in sich. Weiterlesen

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Mein birkenbaumiger Jahresrückblick

Ich mag es, Jahresrückblicke von Freunden und Bekannten zu lesen und lasse natürlich auch mein Jahr Revue passieren. Daher schreibe ich heute an dieser Stelle zum ersten Mal etwas dazu – mit Persönlichem, aber auch einigen schönen Links für euch 🙂

2017 auf „Frau Birkenbaum“

Es hat mir auch in diesem Jahr großen Spaß gemacht, hier zu schreiben und auch auf Facebook mit euch zu reden und das Schöne der Natur zu teilen. Und kurz vor Silvester wurde auch noch die schöne Zahl 400.000 Aufrufe erreicht – ich hab mich riesig gefreut 🙂 Und am schönsten finde ich es, wenn ich immer wieder mal von jemandem höre, dass er oder sie durch einen Beitrag oder ein Bild etwas Neues entdeckt hat, selbst in der Natur die Augen offen hält und so etwas Besonderes erfahren konnte. Denn genau das war mein Wunsch für diesen Blog. Das Staunen und Lernen hört nie auf ❤

Hier einige meiner neuen Rezepte von diesem Jahr:

Johanniskraut-Weihrauch-Salbe, Kapuzinerkressentinktur, Beinwellsalbe bei Schmerzen und zur Regeneration, Tee für die Abwehrkräfte.

Mein 2017: Natur, Tiere, Spenden

In diesem Jahr konnte ich einigen Tieren helfen. Es ist immer sehr aufreibend, ein Tier in Not zu finden – man muss es irgendwie sichern, dann muss man einen geeigneten Platz finden, wo es versorgt wird… Es ist jedes Mal ein kleines Drama, aber in diesem Jahr zum Glück immer mit Happy End 🙂 Weiterlesen

Lammas – das Schnitter- und Erntefest

Am 1. August oder am 8. Vollmond nach Yule wird traditionell das uralte, auf heidnische Bräuche zurückgehende Erntefest Lammas/Lughnasadh gefeiert – in diesem Jahr ist dies der 7.8., wenn man nach der astrologischen Berechnung geht.

Dieses Fest, später auch als Schnitterfest bekannt, markiert den Beginn der Ernte, die Zeit der Fülle und des Segens, den die Natur uns gibt – und auch die Früchte unserer Arbeit. Es folgen im weiteren Jahreslauf dann ErnteDANKfeste, doch nun geht es um das Einbringen der Ernte.

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Die ersten Äpfel dieses Jahres, gestern auf dem Bauernmarkt gekauft

Es ist ein Fest der Erde – denn sie nährt, schützt und beschenkt uns. Wir können diese Zeit nutzen, um ganz bewusst „aus dem Vollen zu schöpfen“ – also

Eine wichtige Zeit auch, um Fülle zu teilen:

Ich habe seit diesem Monat meine Patenschaften für Natur-, Umwelt- und Tierschutzprojekte aufgestockt, um nun jeden Monat regulär 1% meines Gehaltes zu spenden (in Amerika bekannt als „One percent for the planet“.

Man kann Vögel und andere Wildtiere mit gutem Futter bedenken, Freunde zum Essen einladen und seine eigene Fülle so teilen.

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Fülle und Nahrung für alle – wer gibt, dreht das Rad sinnvoll weiter.

Ich werde morgen räuchern, Brot backen und mich noch bewusster als sonst mit dem Thema Erdung befassen. Dazu kommt dann demnächst ein eigener Beitrag.

Ich wünsche euch eine Zeit voll Kraft und „Reichtum“ – dass dies nichts Finanzielles sein muss, zeigt uns die Natur jetzt im Hochsommer ganz besonders.

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Feiern, was wir haben – das ist Lammas/Lughnasadh. 

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Anleitung: Glückstalisman Erntedank und Liebe

In England ist ein sehr alter Brauch, aus Getreideähren sogenannte „Corn Dollies“ in den verschiedensten Variationen für Erntedank und als Glücksbringer anzufertigen. Ich war mal kreativ und habe mir eine einfache, schnell gemachte Herzform ausgedacht und möchte euch hier eine kurze Anleitung zeigen:

Selbstgemachter Talisman für Erntedankfeste, Liebe und Glück im Heim

Man braucht: 

  • Eine gerade Anzahl an frischen Ähren
  • einen dünnen Faden
  • eine Schere

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Magisches Ostern nach alten Bräuchen

Heute möchte ich euch von meinem wunderschönen Ostern mit vielen alten Bräuchen in der Natur berichten: Ich habe Osterwasser vor Sonnenaufgang geholt, Eier nach altem Brauch verziert, Essen für die Tiere in den Wald gebracht, meine Heilsteine gereinigt und die Natur beobachtet. Ostern ist ein Fest der Natur, des erwachenden Lichts, der Heilung und der Fülle – hier erfahrt ihr mehr über alte Bräuche und ihre Hintergründe.

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Wir gingen vor dem Sonnenaufgang in unseren „Zauberwald“, die Lichtungen und Wiesen waren voller Nebel, es war still und voller Vogelgesang zugleich und die Luft war frisch und klar.

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Die Dämmerung verfärbte den Himmel immer wieder neu.

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Ich ging allein und schweigend zum Bach mitten im Wald und wusch meine Steine im klaren Wasser. Zwei Steine habe ich als Dank im Bach gelassen.

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Ich nahm vier kleine Fläschchen Osterwasser mit und habe uns und den Hunden damit das Gesicht bestrichen. Dieses Wasser soll jung, schön und gesund erhalten und kann das ganze Jahr über verwendet werden.

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Altes Wissen: Die Eibe, der Zauberbaum

Eiben sind ganz besondere Bäume, da sie ein sehr faszinierendes Wesen haben und sich jede Menge alte Bräuche, Zauber und Legenden um sie ranken. Einige davon möchte ich euch vorstellen ♥

Die Eibe – ein magischer Baum seit Jahrtausenden

Seine glatte, künstlerische Rinde, sein festes Holz, die glänzenden Nadeln, die glutroten Beeren und nicht zuletzt seine giftige Eigenschaft machen die Eibe zu einem ganz besonderen Baum, der ein ebenso besonderes Wesen hat. In Irland zählt er zu „den magischen 5“ Bäumen zusammen mit Eiche, Weißdorn, Holunder, Eberesche. Die immergrünen Bäume sind zart und stark zugleich und sind uns vor allem von Friedhöfen bekannt, wo sie seit Jahrhunderten zu den klassischen Pflanzen gehören. Und dass sie dort nicht zu Unrecht einen guten Platz hat, beweist ihr Alter: Dies kann vierstellig werden!

Sie hat viele interessante Besonderheiten: Weiterlesen

Der Wald in der Rauhnachtszeit

Die Zeit der Rauhnächte „zwischen den Jahren“ ist immer eine ganz besonders faszinierende – deswegen möchte ich euch mitnehmen auf eine kleine Reise in den Wald in genau dieser Zeit voll Zauber, Licht und Schatten ❤

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Bestimmt von Dunkelheit, aber das Licht kehrt schon zurück…

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Das Leben hält noch inne,

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