Beinwellsalbe bei Schmerzen und zur Regeneration, vegan und selbstgemacht

Beinwell ist der Klassiker für die Heilung und Regeneration von Knochen und Gewebe. Man kann den Balsam unterstützend vom Rückenschmerz bis hin zur Heilung von Knochenbrüchen einsetzen. Dabei stillt Beinwell nicht nur Schmerzen, er unterstützt auch die Heilung von inneren und äußeren Verletzungen. Nicht umsonst ist er in vielen Apothekenpräparaten enthalten. Die Salbe kann man aber wunderbar und einfach selbst herstellen.

Vorbereitung:

Beinwell sammeln (ich habe das ganze Kraut blühend und mit Wurzel gepflückt), abtrocknen/säubern und kleingeschnitten in ein gutes Öl (z.B. Bio-Olivenöl) einlegen und mehrere Wochen ziehen lassen, alternativ einen Ölansatz mit getrocknetem Kraut und/oder Wurzeln machen.

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Frisch gesammelter Beinwell

So wird die Salbe gekocht: Weiterlesen

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Johanniskraut-Weihrauch-Salbe einfach und vegan

Dieser tolle Balsam ist schnell und leicht gemacht, rein pflanzlich und lässt sich gut bei Verspannungen, Rückenschmerzen usw. einsetzen. Wärmt durch, lockert, durchblutet und lindert Verspannungen.

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Sonnenkraft: Johanniskraut

Man braucht:

  • Rotöl (in Öl angesetztes Johanniskraut, das sich nach einiger Zeit rötlich verfärbt. Man nimmt das ganze blühende Kraut und ein gutes Öl, zB Bio-Olivenöl)
  • Guten Weihrauch (Ich habe „Organic Royal Green Hojari“Weihrauch genommen, einen hochwertigen, unverarbeiteten Weihrauch der erste Ernte, reich an wertvollen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen,  genommen – man kann aber auch andere Weihrauchsorten oder einheimisches Harz nehmen oder es ganz weglassen)
  • Carnaubawachs (oder als weitere Möglichkeit eines pflanzlichen Konsistenzgebers Rosenwachs)
  • wenn vorhanden einige Tropfen Antiranz, Biokons oder Vitamin E (dies steigert die Haltbarkeit etwas, muss aber nicht verwendet werden)
  • Kleine Salbentigel
  • Küchenpapier, Topf, Wasser, Zange oder Topflappen o.ä.

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Bye bye, Synthetik! Warum ich nur noch natürliche Kleidung trage

Meinen Körper in Synthetik zu packen war für mich bisher kein Problem und erschreckender Weise Normalität – und das lag daran, dass mir gar nicht bewusst und präsent war, wie viele Nachteile synthetische Fasern haben und wie widersprüchlich ihre Nutzung ist, wenn man eigentlich gesund und natürlich leben möchte.

Für manche Erkenntnisse braucht man eben manchmal etwas. Nachdem ich nun schon viele Jahre rein pflanzlich lebe, vieles selbst mache und immer nachhaltiger und natürlicher lebe, kam mir auf einmal ein Gedanke, den ich vorher komischer Weise nie hatte: Meine Kräuter usw. verpacke ich penibel und leidenschaftlich „richtig“ in Behältern aus Glas, Keramik und anderen ökologischen Materialien. Weil sie es verdient haben und weil sie sich so besser halten und gesund bleiben. Warum aber nicht meinen Körper?

Warum meine bisherige Kleidung meist synthetisch war

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Gesund und selbstgemacht: Wildkräuter-Jahressalz

Ein wunderschönes „Projekt“, mit dem man die Jahreszeiten mit allen Sinnen genießen und sich einen gesunden und leckeren Vorrat anlegen kann, ist ein Jahres-Kräutersalz aus Wildkräutern.

Bekannt ist z.B. auch der Jahressirup gegen Husten, bei dem man nach und nach alle gerade wachsenden Heilpflanzen, die bei Husten helfen, in einen Topf mit Zucker legt, um dann am Ende des Pflanzenjahres einen tollen Sirup zu haben. Dies geht auch wunderbar mit Kräutern und Salz:

Das Wildkräuter-Jahressalz

Wunderbar einfach und schnell gemacht, mit einem leckeren und gesunden Salz für die Wintermonate als Ergebnis: Das Wildkräuter-Jahressalz, in dem man all die Kräuter verwenden kann, die man findet und mag.

Und so geht´s:

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Wildkräuter der Saison sammeln, frisch verarbeiten: Waschen und trocknen lassen oder abtupfen, dann kleinschneiden

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Stärkender, reinigender Tee für Winter und Frühling

Dieser gesunde Tee besteht aus vier leicht zu findenden Heilpflanzen, die mit zu den Klassikern der Naturheilkunde zählen und eigentlich überall wachsen. Ein angenehm kräuterig schmeckender Tagestee, der den Körper reinigt, mit tollen Pflanzenstoffen versorgt und das Immunsystem stärken kann.

Er besteht aus

Die Kräuter habe ich im Herbst gesammelt und so unzerkleinert wie möglich getrocknet und gelagert (hier findet ihr ausführliche Infos zum Sammeln und Verarbeiten von Kräutern). So bleiben die Aroma- und Wirkstoffe besser erhalten. Zum Mischen des Tees habe ich sie dann etwas zerkleinert und vor dem Aufbrühen zerdrücke ich die jeweilige Portion mit den Fingern, damit der Tee gut ziehen kann.

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Und das ist die Wirkung dieser „phantastischen Vier“:

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Anfang März geht´s rund: Bäume, Blumen und Wildkräuter wachen auf

Es wird wärmer, es gab viel Regen und nun kommt die Sonne hervor – und damit legt auch die Pflanzenwelt los. Bäume blühen, erste Wildkräuter kommen aus dem Boden und Frühblüher locken die ersten Bienen und Hummeln an.

Hier eine kleine Reise durch all die ersten Entdeckungen Ende Februar/Anfang März:

Sträucher und Bäume

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Eibenblüte

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Haselnussblüte und Haselkätzchen

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Oktober/November: Löwenzahnwurzeln sammeln

Löwenzahnwurzeln sind ein wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde und können jetzt im Herbst bestens geerntet und getrocknet/verarbeitet werden. Wie das geht und wofür man ihre Heilkräfte einsetzen kann, erzähle ich euch heute 🙂

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Löwenzahnblatt

Der beste Sammelzeitpunkt für Löwenzahnwurzeln

Wurzeln sammelt man allgemein am besten im Frühjahr vor der Blüte oder im Herbst nach der Blüte. So ist es auch beim Löwenzahn: Vor und nach der Blüte, vor und nach dem Überwintern ziehen sich die Pflanzenkräfte in die Erde zurück und konzentrieren sich in der Wurzel. Außerdem kann man auf die passende Mondphase achten: Bei Vollmond oder abnehmendem Mond ziehen sich die Kräfte und Energien der Pflanzen ebenfalls stärker in die Erde zurück: Dies erhöht ihre Heilwirkung und verbessert auch die Lagerfähigkeit.

Wir haben den Vollmond heute morgen genutzt und kurz danach die Wurzeln geerntet.

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Wurzeln erntet man am besten bei vollem und abnehmendem Mond

Löwenzahnwurzeln ernten

Bitte beim Sammeln von Pflanzen immer diese Tipps beachten. Am wichtigsten ist es, die Pflanzen zu 100% bestimmen zu können, nur so viel zu sammeln, wie man benötigt und die Natur dabei nicht zu schädigen.

Löwenzahn kennt wahrscheinlich jeder; charakteristisch sind die leicht gezackten grünen Blätter und der weiße Saft, der aus den Stängeln und Wurzeln austritt und die Haut leicht bräunlich verfärbt (deswegen wird Löwenzahn auch Milchkraut genannt). Für die Wurzelernte Weiterlesen