Magisches Ostern nach alten Bräuchen

Heute möchte ich euch von meinem wunderschönen Ostern mit vielen alten Bräuchen in der Natur berichten: Ich habe Osterwasser vor Sonnenaufgang geholt, Eier nach altem Brauch verziert, Essen für die Tiere in den Wald gebracht, meine Heilsteine gereinigt und die Natur beobachtet. Ostern ist ein Fest der Natur, des erwachenden Lichts, der Heilung und der Fülle – hier erfahrt ihr mehr über alte Bräuche und ihre Hintergründe.

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Wir gingen vor dem Sonnenaufgang in unseren „Zauberwald“, die Lichtungen und Wiesen waren voller Nebel, es war still und voller Vogelgesang zugleich und die Luft war frisch und klar.

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Die Dämmerung verfärbte den Himmel immer wieder neu.

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Ich ging allein und schweigend zum Bach mitten im Wald und wusch meine Steine im klaren Wasser. Zwei Steine habe ich als Dank im Bach gelassen.

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Ich nahm vier kleine Fläschchen Osterwasser mit und habe uns und den Hunden damit das Gesicht bestrichen. Dieses Wasser soll jung, schön und gesund erhalten und kann das ganze Jahr über verwendet werden.

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Der „Geisterwald“ nach dem Winter

Wir waren mal wieder im „Geisterwald“, einem ganz eigentümlichen Waldstück voller Totholz (aber auch Leben), in dem eine ganz eigene Vegetation und Stimmung herrscht. Auch dort erwacht der Wald aus dem Winterschlaf und es sah ganz anders aus als noch im Winter. Hier eine kleine Foto-Reise:

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Der Blick wird hier vor allem auf den Boden gelenkt

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Tiere und die Zeit hinterlassen ihre Spuren

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Anfang März geht´s rund: Bäume, Blumen und Wildkräuter wachen auf

Es wird wärmer, es gab viel Regen und nun kommt die Sonne hervor – und damit legt auch die Pflanzenwelt los. Bäume blühen, erste Wildkräuter kommen aus dem Boden und Frühblüher locken die ersten Bienen und Hummeln an.

Hier eine kleine Reise durch all die ersten Entdeckungen Ende Februar/Anfang März:

Sträucher und Bäume

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Eibenblüte

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Haselnussblüte und Haselkätzchen

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Der Wald in der Rauhnachtszeit

Die Zeit der Rauhnächte „zwischen den Jahren“ ist immer eine ganz besonders faszinierende – deswegen möchte ich euch mitnehmen auf eine kleine Reise in den Wald in genau dieser Zeit voll Zauber, Licht und Schatten ❤

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Bestimmt von Dunkelheit, aber das Licht kehrt schon zurück…

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Das Leben hält noch inne,

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Vollmond,Wurzelharz und Zauberwald

Heute Nacht um 01:05 wartet der letzte Vollmond in diesem Kalenderjahr auf uns – und genau 1 Woche später die wunderbare Wintersonnenwende. Der Wald war in den letzten Tagen und Wochen ein ganz verzauberter Ort voller Eiskristalle, Glitzer und in einem ganz besonderen Licht. Ich möchte euch ein paar der schönen Eindrücke heute zeigen – und ein ganz besonderes Fundstück, nämlich seltenes Wurzelharz ❤

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Die Schneekönigin hat Lametta verteilt

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Der kleine Waldsee, an dem u.a. ein Reh und ein Eisvogel wohnen, schläft.

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Besuch im Geisterwald

Wir streifen ja jeden Tag mit unseren Hunden durch den Wald in der Umgebung und gern auch mal abseits der Wege durchs Unterholz. Dabei haben wir letztens einen wirklich besonderen und auch speziellen Waldabschnitt gefunden. Bei uns heißt er jetzt nur noch „Geisterwald“, da er etwas Gespenstisches hat. Er besteht aus vielen alten Bäumen (Nadelbäume, vereinzelt Birken und einige uralte Eichen und Pappeln), jedoch aus noch mehr Totholz. Er wäre eine gute Kulisse für düstere Filme wie „Blair Witch Project“, allerdings ist er so verwachsen und verwildert, dass ein Filmdreh dort schwer wäre 😉

Die Atmosphäre dort ist gemischt; einerseits ist es sehr angenehm und ruhig dort und man sieht und spürt, dass in diesem Wald seit Jahrzehnten nicht mehr geforstet oder etwas von Menschenhand verändert wurde, andererseits ist er auch gespenstisch und man könnte sich ihn auch gut als Kulisse für einen ukrainischen Wald nach einem Atomunglück vorstellen… Auf jeden Fall ein ganz besonderer Wald, in dem Licht und auch Schatten herrschen. Ich möchte euch mal einige Bilder und damit seinen Zauber und auch die teilweise herrschende Tristesse zeigen!

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Der Wächter

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Der Geist im Holunder, das Nest des Zaunkönigs und die Zeit des Übergangs

Man kann von so viel Reichtum umgeben sein, ohne eine Million auf dem Konto zu haben – ich merke es immer mehr. Und gerade in dieser Jahreszeit habe ich das Gefühl, noch offener zu sein und mit geschärftem Blick durchs Leben zu gehen und Schönem zu begegnen. Einige faszinierende Erlebnisse und Geschenke der letzten Woche möchte ich hier mit euch teilen ♥

Holundergeist, Eisvogel & Zaunkönigwohnung
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…ich glaube es ja selbst nicht, aber dieser liebe Freund ist mir erst jetzt aufgefallen, obwohl ich seit Jahren fast jeden Tag an ihm vorbeigehe… Und nun freue ich mich schon immer auf ihn und sag ihm Hallo, ebenso wie meiner jahrelang übersehenen neuen Bekanntschaft, dem Mammutbaum 🙂

Aber es gibt eben für alles den richtigen Zeitpunkt. Und dieses Jahr stand für mich irgendwie im Zeichen des Zaunkönigs – ich habe selten so viele gesehen, wie dieses Jahr, egal ob in Frühling, Herbst oder Winter. Und ich liebe sie nun noch mehr! Sie sind so klein und kugelig und witzig und richtig kleine Zappelphilippe. Sie können laut sein und sogar tanzen – Lebensfreude pur 🙂

Tja und nun „stolperte“ mein Blick letztens auch wieder mal auf einem täglich gleichen Weg durch den Wald über etwas Besonderes, das sich tatsächlich als Zaunkönignest herausstellte ♥

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Sieht das nicht gemütlich und künstlerisch aus? Ich war begeistert! Hier findet ihr übrigens meinen Text über die Botschaft des Zaunkönigs – ein ganz besonderes kleines-großes Wesen!

Dazu gesellte sich aber noch ein etwas größerer und ziemlich seltener Verwandter: Ein Eisvogel.

Ja, wir haben tatsächlich einen Eisvogel gesehen! Auf einmal sahen wir etwas schillernd Blau-Türkises über den schmalen Bach fliegen und dachten erst, es wäre eine riesige Libelle. Als wir ihm dann ein Stück hinterhergingen, sahen wir ihn noch einmal und ich könnte seinen braun-roten Bauch sehen.

Wir waren echt platt – mit so etwas Unerwartetem rechnet man einfach nicht, und wir sind beide über 30 und haben noch nie vorher einen Eisvogel gesehen. Einfach herrlich ♥

…und noch mehr Geschenke:

Eine liebe Freundin, die mit mir das Harz-Sammeln entdeckt hat, ist sagenhaft fündig geworden und hat jede Menge toller Harze gesammelt und mir sogar einige wunderschöne Stücke geschenkt:

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harz wildsammlung

Der Duft ist unbeschreiblich – irgendeine Mischung aus kühlem Wald, Menthol, Harz und frisch geschnittenem Holz. Und farblich reicht die Palette von silbrig-weiß über hellgelb bis braun und dunkel-bernsteinrot.

Solch gefundenes Harz ist ein Geschenk des Waldes und man kann es aufheben und damit räuchern oder mithilfe eines alkoholischen Auszugs tolle wärmende Salben damit herstellen. Ich hoffe, ich werde auch mal das Glück haben, so tolle Funde zu machen – aber ich hatte ja wiederum schon das große Glück, welche geschenkt bekommen zu haben 🙂

November/Dezember: Zeit des Übergangs

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Wir befinden uns ja gerade in einer absoluten Zeit des Übergangs… Der Winter tastet sich vor, die Sonne nimmt ab, die Pflanzenkräfte ziehen sich in die Erde zurück und wir nähern und dem „Nullpunkt“ des Jahres – der längsten Nacht des Jahres bei der Wintersonnenwende.

Aber gleichzeitig beginnt dann auch ein neues Jahr und die reinigenden Rauhnächte stehen uns bevor, in denen alles in der Schwebe und – wie es so schön heißt: „Die Schleier dünn sind“. Und ich merke davon schon viel. Meine Träume werden etwas düsterer, aber präzise, Verstorbene begegnen mir im Traum und tief verborgene Gefühle zeigen sich etwas mehr. Und ich werde mit Fundstücken und Begegnungen der ganz besonderen Art beschenkt, wie ihr oben gesehen habt 🙂

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Es ist eine Zeit des Fühlens, des Träumens, des Fäden-Spinnens und des In-sich-Gehens. Gleichzeitig kann es sich gerade jetzt äußerst lohnen, die Wahrnehmungen zu stärken und mit einem anderen Blick durchs Leben zu gehen. Unter Umständen entdeckt man dann am Wegesrand einen neuen Freund im Holunder 🙂 – denn auch die dunkle und kalte Zeit des Jahres kann so reich und besonders sein!

Ps: Und da diese Jahreszeit bestens zum Lesen geeignet ist und ich jede Menge toller Bücher (auch zum Verschenken an Weihnachten) entdeckt habe, werde ich hier in den nächsten einige besonders schöne Bücher vorstellen.