Steine als Begleiter im Alltag

Mit Steinen aller Art bin ich seit meiner Kindheit verbunden. Sie sind faszinierende, spannende und hilfreiche Begleiter im Alltag – und das auf vielen Ebenen. Einige schöne Wege, sich mit Steinen zu verbinden, möchte ich euch heute einmal zeigen.

Meine Verbindung mit den Steinen

Ich habe schon als Kind angefangen, Steine zu sammeln und habe mich zu einer sehr engagierten kleinen Hobby-Mineralogin entwickelt 🙂 In jedem Urlaub mit anderen Gesteinsgegebenheiten klebten meine Augen am Boden; Steinbrüche, Strände und Kiesgräben habe ich gestürmt und Mineraliengeschäfte ebenfalls. Meine Schätze habe ich sorgfältig studiert, sortiert, katalogisiert und gehegt.

Das Highlight war dann mein Schülerpraktikum in der Mineralogie-Abteilung des großen Berliner Naturkundemuseums, wo ich in den „Heiligen Hallen“ und dem sagenhaften Archiv den ganzen Tag in aller Ruhe komplett mit Steinen zu tun haben durfte. Ein Traum; ich schwärme heute noch davon!

Später kam dann die tiefere Verbindung mit den Heilwirkungen von Steinen hinzu und ich habe gemerkt, dass sie nicht nur gut tun, sondern auch mit mir „sprechen“. Steine sind auf jeden Fall aus meinem Leben nicht wegzudenken und daher auch heute dieser Beitrag.

Mineralien, Kieselsteine, Halbedelsteine oder Edelsteine?

Was die Wirkung, Bedeutung und Symbolik von Steinen angeht, ist ihre Bezeichnung oder Einordnung egal – sie alle sind von der Natur über Millionen von Jahren geschaffene Weiterlesen

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Magie und Heilkraft der Schafgarbe

Die Schafgarbe begleitet die Menschen seit Jahrtausenden als magische und heilende Pflanze. Sie hat nicht nur blutstillende und krampflösende Eigenschaften – auch als Zauberpflanze ist sie altbekannt. Ich mag diese Pflanze sehr und sie ist für mich eines der wichtigen Kräuter der Hausapotheke, deswegen möchte ich euch heute etwas über ihre heilende Wirkung und alte Überlieferungen erzählen.

Pflanzenporträt: Schafgarbe (Achillea millefolium)

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Schafgarbe blüht meistens weiß, es gibt sie aber auch in gelb und rosa bis pink. Am häufigsten wird das Kraut mit den weißen Blüten verwendet.

Ihre schlanken gefiederten Blätter sind wechselseitig um den Stiel angeordnet und ihre Blüte besteht aus breit gefächerten Körbchen. Sie ist recht anspruchslos und wächst oft an Wegrändern, auf naturbelassenen Wiesen und Äckern. Sie ist zäh und widerstandsfähig und gilt daher als Bodenfestiger und Nährstoffanzeiger für stickstoffhaltige Untergründe. Ein Unkraut ist sie aber keineswegs – im Gegenteil!

Sammeln kann man sie als Heilkraut sobald sie blüht, vom Spätsommer bis in den Herbst. Als Wildgemüse lassen sich auch ihre Blättchen pflücken, die schon im Frühjahr zu wachsen beginnen.

Ihr Geschmack ist bitter-herb und sehr würzig. Verwechslungsgefahr besteht mit anderen weißblühenden Korbblütlern wie z.B. der wilden Möhre, jedoch sind ihre Blätter ein sehr charakteristisches Erkennungsmerkmal. Weiterlesen

Alte Überlieferungen zum Monat April

Auch der April ist voller Geheimnisse, Zauber und Magie. In alten Schriften lässt sich Einiges an Brauchtum, besonderem Wissen und Volksglaube finden (Die Aprilscherze sind auf deutschem Boden übrigens erst seit 1631 belegt).

Alte Monatsnamen für den April

Nachdem der März nun mit der Frühlingstagundnachtgleiche den Beginn des Frühling brachte, nimmt dieser im April nun Fahrt auf. Der Name April geht auf ‚Aprilis‚ (Latein) zurück, dies bedeutet ‚eröffnen‚.

Die Bezeichnung „Launing“ scheint sich von selbst zu erklären, da der Monat April für seine Wechselhaftigkeit berüchtigt ist. Auch Ostering/Ostaring, Oster oder Ostermonat/Ostermond wird er genannt. In Schlesien ist der April der Hafermonat.

Regionale Sonderbezeichnungen gibt es auch noch einige: In Ostfriesland war es der Feskmuun (Fischmonat), in Holstein der Koltenmaen, in den Niederlanden der Grasmaand und es gibt weitere Namen, die auf Hirte und Schafe hinweisen, da dies der Monat der Lämmer ist.

frühling

Das Licht ist zurückgekehrt

Alter Volksglaube über den Monat April

Der erste April galt als ein Unglückstag und man sollte Weiterlesen

Die 6 Lebensregeln der Hildegard von Bingen und wie wir sie für unser Leben nutzen können

Hildegard von Bingen, die ganzheitliche Kräuter- und Heilsteinkundige, Mystikerin und Gelehrte des 11. Jahrhunderts, sah schon damals den Menschen als Ganzes und definierte Gesundheit demzufolge auf mehreren Ebenen – seelisch, körperlich, geistig und spirituell. Die von ihr herausgearbeiteten Elemente eines rundum gesunden Lebens sind bis heute eine Inspiration, denn wir können den Körper schlecht heilen, wenn wir dabei die Seele vernachlässigen. Für mich sind ihre Lebensregeln immer wieder eine Inspiration und sie lassen sich auch heute noch (vielleicht mehr denn je…!) in unser Leben als große Bereicherung integrieren, weswegen ich sie hier einmal vorstellen möchte.

hildegard von bingen

Die sechs Säulen gesunden Lebens nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen lebte von 1098 bis 1179, also fast 1000 Jahre vor unserer heutigen Zeit. Dennoch sind ihre sechs Goldenen Lebensregeln für eine ganzheitliche Gesundheit aktueller denn je und machen auch für unsere „moderne“ Zeit sehr großen Sinn. Dahinter steht ihre Beobachtung, dass für eine gesundes Leben oder die Heilung von Krankheiten all diese Bausteine berücksichtigt werden müssen, da das Eine dem Anderen zugute kommt und in der Summe viel für die eigene Gesundheit getan werden kann.

Säule Nr. 1: Natürliche Heilmittel

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Osterwasser, Osterbrot und das Fest des Frühlings: Alte Bräuche und Magie zu Ostern

Ostern ist ein Fest des Frühlings und des Lebens – und voller Zauber und Magie. Es gibt jede Menge alte Bräuche, Orakel und Überlieferungen zu diesem Fest. Seine Grundlage findet man im Jahreskreis: Die Frühlingstagungnachtgleiche (um den 20./21.3. herum) markiert den Wendepunkt, ab dem die Tage wieder länger als die Nächte sind und damit der Frühling Einzug hält und die Zeit des Lichts ihrem Höhepunkt (Mittsommer) entgegenläuft. Es ist ein Fest des Wachsens, der Reinigung, der Fruchtbarkeit und der Lebenskraft. Dies spiegelt sich in vielen alten Aufzeichnungen, aus denen ich mal einiges zusammengetragen habe:

Die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf

Die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf

Heilendes Osterwasser

Wasser, das an Ostern geschöpft/geholt wurde, wurde seit Jahrhunderten Weiterlesen

Unser Nacht-Ich: Was Träume können (Persönliches und Tipps)

Träume sind etwas Faszinierendes und sie dienen nicht nur der Verarbeitung der Eindrücke des Tages (dies bemerkt man sogar bei Tieren), sondern sind auch eine darüber hinaus gehende Reise ins Unterbewusstsein. Und manchmal sind sie noch mehr als das, wenn sie Botschaften anderer Menschen oder einen Blick in Vergangenheit oder Zukunft mit sich bringen. In meinem Leben spielen Träume seit frühester Kindheit eine ganz bedeutende Rolle und nicht wenige Menschen in meinem Umfeld haben vor meinen Träumen „Angst“ 😉 – das muss aber nicht sein, daher will ich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern und gleichzeitig ein paar Tipps geben, wie man mit Träumen umgehen und sie als Ratgeber nutzen kann.

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Meine „hellsichtigen“ Träume und die Gabe meiner Oma

Träume, die wahr sind oder eintreffen, liegen bei mir in der Familie – vor allem die eine Linie meiner weiblichen Vorfahren besteht bis zu meiner Ur-Ur-Oma aus Frauen, die früher wohl „Hexen“ genannt worden wären Weiterlesen

Alte Überlieferungen: Die Magie von Wind und Sturm

Eine stürmische Woche wartet auf uns und ich muss zugeben: Ich liebe den Wind und sein unheimliches Rauschen, habe aber auch immer wieder mal auch ein etwas gruseliges Gefühl. Wenn man wie ich lange unterm Dach in einem alten Haus gewohnt hat, wo der Wind an den Dachziegeln klappert, gegen die Fenster drückt, durch die Ofenrohre saust und durchs Gebälk fegt, dann bekommt man die ungeheure Kraft der Natur doch noch zu spüren, selbst wenn man drinnen sicher und warm ist. Auch mein Hund ist bei Wind und Sturm wachsamer. Ich persönlich finde den Wind sehr befreiend, denn kühle und frische Luft ist mein Element und hilft mir tatsächlich, den Kopf freizukriegen. Es hat für mich etwas Befreiendes, Reinigendes und Kräftigendes – und eben auch etwas Geheimnisvolles. Daher habe ich mich nun mal etwas näher damit befasst 🙂

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Der Wind im alten Volksglauben

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