Altes Wissen: Der Zauber der Erle

Seit Urzeiten ist die Erle für die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als „Die Erlenfrau“ ist sie seit Jahrtausenden bekannt und es ranken sich viele Mythen um diesen zauberkräftigen Baum – und das bereits seit der Eisenzeit und somit länger als 3000 Jahre. Ihr Holz, das sich durch Wasser-/Luftkontakt rot färbt, wurde als blutend bezeichnet und der Baum daher als weiblicher Hexenbaum bekannt. Und sie wächst auch gern in der Nähe von Gewässern oder auf feuchtem Boden. Ich möchte euch diesen spannenden Baum des Wassers, des Untergrunds und der Magie heute einmal ausführlicher vorstellen ♥

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Die zauberkräftige Erlenfrau

Der Baum der Schwelle

Erlen fühlen sich am wohlsten an Übergangen und Schwellen zwischen Wasser und Land: Sie leben in beiden Welten und man findet sie auch genau dort: An moorigen Stellen, an Bächen und Flüssen, an Seen und Teichen und an Orten mit versiegten Wasserstellen, die unterirdisch noch vorhanden sind. Sie stehen dabei gern „mit einem Bein“ im Wasser und mit dem anderen in der Erde – genau dazwischen eben.

Solche Schwellen und Übergänge sind für die Menschen seit jeher Orte der Anderswelt und ihrer Wesen, an denen „die Schleier dünn“ sind und der Übergang leichter. Daher ist die Erle genau das: Ein Wesen, das mit der anderen Seite in Kontakt steht und bringen kann. Weiterlesen

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