Schützender Kranz für die dunkle Jahreszeit

Samhain und Yule stehen vor der Tür und die dunkle Jahreszeit, gleichzeitig beschenkt uns die Natur aber auch noch mit jeder Menge Farben und Fundstücken. Das Schöne an der Idee eines winterlichen selbstgemachten Kranzes: Man kann Dekoration und die schützende Eigenschaft von Bäumen und anderen Pflanzen verbinden. Wir haben auf unseren Waldspaziergängen jede Menge Grün, Beeren und anderes gesammelt und daraus einen schönen Kranz hergestellt, der nicht nur gut aussieht, sondern auch die Kraft besonderer Pflanzen in sich vereint.

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Und so geht es:

Man sammelt alles an immergrünen Zweigen, was gewünscht ist oder sich finden lässt sowie alles an Weiterlesen

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Altes Wissen: Der Zauber der Erle

Seit Urzeiten ist die Erle für die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als „Die Erlenfrau“ ist sie seit Jahrtausenden bekannt und es ranken sich viele Mythen um diesen zauberkräftigen Baum – und das bereits seit der Eisenzeit und somit länger als 3000 Jahre. Ihr Holz, das sich durch Wasser-/Luftkontakt rot färbt, wurde als blutend bezeichnet und der Baum daher als weiblicher Hexenbaum bekannt. Und sie wächst auch gern in der Nähe von Gewässern oder auf feuchtem Boden. Ich möchte euch diesen spannenden Baum des Wassers, des Untergrunds und der Magie heute einmal ausführlicher vorstellen ♥

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Die zauberkräftige Erlenfrau

Der Baum der Schwelle

Erlen fühlen sich am wohlsten an Übergangen und Schwellen zwischen Wasser und Land: Sie leben in beiden Welten und man findet sie auch genau dort: An moorigen Stellen, an Bächen und Flüssen, an Seen und Teichen und an Orten mit versiegten Wasserstellen, die unterirdisch noch vorhanden sind. Sie stehen dabei gern „mit einem Bein“ im Wasser und mit dem anderen in der Erde – genau dazwischen eben.

Solche Schwellen und Übergänge sind für die Menschen seit jeher Orte der Anderswelt und ihrer Wesen, an denen „die Schleier dünn“ sind und der Übergang leichter. Daher ist die Erle genau das: Ein Wesen, das mit der anderen Seite in Kontakt steht und bringen kann. Weiterlesen

Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Bekannt sind sie als Hexenvögel und Todesboten und ihnen wurde früher viel Unrecht getan. Doch auch in der Gegenwart ist ihr Lebensraum stark gefährdet. Daher wurde heute bekanntgegeben, dass der Waldkauz zum Vogel des Jahres der Waldkauz gewählt wurde. Er ist auf alte Bäume mit Höhlen angewiesen, aber  das so wichtige Alt- und Totholz wird immer seltener, da einseitige Forst- und Landwirtschaft leider unsere Landschaften dominieren.

Über den Waldkauz

Sein Lebensraum ist der Wald, aber auch in Parks und Stadtwäldern lässt er sich nieder. Tagsüber zieht er sich in Baumkronen und Baumhöhlen zurück, nachts jagt.

Waldkäuze benötigen als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich Wälder und Baumgruppen mit offenen Flächen abwechseln. Er ist ein Höhlenbrüter, der neben Baumhöhlen auch in Mauerlöchern, Felshöhlen sowie Dachböden brütet. Er frisst bevorzugt Mäuse, kann aber seine Ernährung bei Mäusemangel auf Kleinvögel umstellen. (Auszug des Wikipedia-Beitrags zum Waldkauz)

Hier kann man sich seinen schönen Ruf anhören: Der Ruf des Waldkauzes

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Waldkauz. Bildquelle: Wiki Commons/Diginatur

Ich bin seit Jahren in einem Wald unterwegs, wo ich an derselben Stelle immer wieder Waldkauzfedern finde: Weiterlesen

Steine als Begleiter im Alltag

Mit Steinen aller Art bin ich seit meiner Kindheit verbunden. Sie sind faszinierende, spannende und hilfreiche Begleiter im Alltag – und das auf vielen Ebenen. Einige schöne Wege, sich mit Steinen zu verbinden, möchte ich euch heute einmal zeigen.

Meine Verbindung mit den Steinen

Ich habe schon als Kind angefangen, Steine zu sammeln und habe mich zu einer sehr engagierten kleinen Hobby-Mineralogin entwickelt 🙂 In jedem Urlaub mit anderen Gesteinsgegebenheiten klebten meine Augen am Boden; Steinbrüche, Strände und Kiesgräben habe ich gestürmt und Mineraliengeschäfte ebenfalls. Meine Schätze habe ich sorgfältig studiert, sortiert, katalogisiert und gehegt.

Das Highlight war dann mein Schülerpraktikum in der Mineralogie-Abteilung des großen Berliner Naturkundemuseums, wo ich in den „Heiligen Hallen“ und dem sagenhaften Archiv den ganzen Tag in aller Ruhe komplett mit Steinen zu tun haben durfte. Ein Traum; ich schwärme heute noch davon!

Später kam dann die tiefere Verbindung mit den Heilwirkungen von Steinen hinzu und ich habe gemerkt, dass sie nicht nur gut tun, sondern auch mit mir „sprechen“. Steine sind auf jeden Fall aus meinem Leben nicht wegzudenken und daher auch heute dieser Beitrag.

Mineralien, Kieselsteine, Halbedelsteine oder Edelsteine?

Was die Wirkung, Bedeutung und Symbolik von Steinen angeht, ist ihre Bezeichnung oder Einordnung egal – sie alle sind von der Natur über Millionen von Jahren geschaffene Weiterlesen

Mein Sommersonnenwendstrauß aus wunderbaren Heilpflanzen

Gerade fallen Vollmond und die Sommersonnenwende zusammen, und es liegt jede Menge Energie in der Luft ❤ Zu dieser Sonnen- und Mondzeit kommt gerade noch reinigender Regen, deswegen haben ich vorhin den trockenen Morgen genutzt und einen wunderbaren Sommersonnenwend-Strauß gesammelt und gebunden.

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Sommer ist Kräuterzeit

Da die Natur nun in voller Kraft und Blüte steht, ist es ein besonders guter Zeitpunkt zum Kräutersammeln: Vor allem Sonnenkräuter wie Johanniskraut, Frauenmantel, Schafgarbe, Alant, Königskerze, Beifuß usw. können ab jetzt in der nächsten Zeit gesammelt werden. Und auch die Birke ist ein sehr zu diesem Fest passender Baum (die Birke steht u.a. für Neubeginn, Liebe und Fruchtbarkeit) und man kann seine Wohnung mit Birkenzweigen dekorieren. Weiterlesen

Essbare Wildpflanzen im Frühjahr

Der Frühling bringt jede Menge leckerer und gesundes Kräuter, Blüten und junger Blätter mit sich, die man wunderbar essen oder in Getränken verwenden kann. Einen Teil davon möchte ich euch heute mal zeigen – vielleicht macht es ja Appetit 🙂

Leckere Wildkräuter im Frühling

Ich habe dieses Jahr zwei wundervolle neue Entdeckungen gemacht und damit zwei neue Lieblingsblüten gefunden: Wiesenschaumkraut und Feldahorn (dazu gleich mehr). Und das ist das Tolle: Wir sind umgeben von essbaren Pflanzen, kennen aber meist nur einige davon. Das ist aber gleichzeitig die gute Nachricht, denn so können wir immer wieder dazu lernen und Neues entdecken. Und gar nicht unbedingt das Essen dieser Kräuter allein ist das Schöne – es ist das Gesamtpaket: Erst ein schöner Spaziergang, bei dem man die Augen offen hält, dann die Freude, etwas zu finden und schließlich der Genuss, sein Essen oder Trinken wunderschön damit zu gestalten – herrlich! Und nicht zuletzt sind diese Pflanzen auch noch kleine Kraftpakete für unsere Gesundheit.

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Wichtige Infos zum Sammeln und Verwenden: Natur und Gesundheit gehen vor!

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Tipps: Reinigender Frühlingstee und mehr

Da die Zeit um Beltane, Walpurgis und der Start in den Mai für mich viel mit Reinigung zu tun haben, habe ich mir heute einen passenden Tee gemischt, der die innere Reinigung unterstützt. Und da nicht nur der Körper gereinigt werden kann, sondern auch die Seele, gibt´s unten noch ein paar Tipps dazu.

Rezept: Entschlackender Frühlingstee

Ich mische meine Tees meist zu ungefähr gleichen Teilen – aber vor allem nach Gefühl. Bei diesem Tee habe ich von den Lindenblüten aufgrund ihrer schweißtreibenden Wirkung etwas weniger verwendet. Ich verwende wann immer es geht Pflanzen, die am Stück/in ganzen Blättern getrocknet sind. Diese zerkleinere ich dann erst beim Teekochen oder beim Erstellen der Mischungen mit den Händen. Wer nicht alle Pflanzen selbstgesammelt hat, dem kann ich die Kräuter von Sonnentor (Bioladen) und dem Kräutergarten Pommerland empfehlen, da man hier größtenteils ganze Pflanzen(teile), also ganze Blätter, Stängel etc. bekommt und beide Bio-Qualität haben.

Folgende tolle Kräuter eignen sich gut für einen reinigenden, entschlackenden Frühlingstee und sind in meine Mischung gewandert:

Frühlingskräutertee

Frühlingskräutertee

♥ Lindenblüten

Lindenblüten haben ein angenehm süß-aromatisch duftendes Aroma und wirkend blutreinigend, ausgleichend und Weiterlesen