Steine als Begleiter im Alltag

Mit Steinen aller Art bin ich seit meiner Kindheit verbunden. Sie sind faszinierende, spannende und hilfreiche Begleiter im Alltag – und das auf vielen Ebenen. Einige schöne Wege, sich mit Steinen zu verbinden, möchte ich euch heute einmal zeigen.

Meine Verbindung mit den Steinen

Ich habe schon als Kind angefangen, Steine zu sammeln und habe mich zu einer sehr engagierten kleinen Hobby-Mineralogin entwickelt 🙂 In jedem Urlaub mit anderen Gesteinsgegebenheiten klebten meine Augen am Boden; Steinbrüche, Strände und Kiesgräben habe ich gestürmt und Mineraliengeschäfte ebenfalls. Meine Schätze habe ich sorgfältig studiert, sortiert, katalogisiert und gehegt.

Das Highlight war dann mein Schülerpraktikum in der Mineralogie-Abteilung des großen Berliner Naturkundemuseums, wo ich in den „Heiligen Hallen“ und dem sagenhaften Archiv den ganzen Tag in aller Ruhe komplett mit Steinen zu tun haben durfte. Ein Traum; ich schwärme heute noch davon!

Später kam dann die tiefere Verbindung mit den Heilwirkungen von Steinen hinzu und ich habe gemerkt, dass sie nicht nur gut tun, sondern auch mit mir „sprechen“. Steine sind auf jeden Fall aus meinem Leben nicht wegzudenken und daher auch heute dieser Beitrag.

Mineralien, Kieselsteine, Halbedelsteine oder Edelsteine?

Was die Wirkung, Bedeutung und Symbolik von Steinen angeht, ist ihre Bezeichnung oder Einordnung egal – sie alle sind von der Natur über Millionen von Jahren geschaffene Weiterlesen

Mein Sommersonnenwendstrauß aus wunderbaren Heilpflanzen

Gerade fallen Vollmond und die Sommersonnenwende zusammen, und es liegt jede Menge Energie in der Luft ❤ Zu dieser Sonnen- und Mondzeit kommt gerade noch reinigender Regen, deswegen haben ich vorhin den trockenen Morgen genutzt und einen wunderbaren Sommersonnenwend-Strauß gesammelt und gebunden.

strsowe

Sommer ist Kräuterzeit

Da die Natur nun in voller Kraft und Blüte steht, ist es ein besonders guter Zeitpunkt zum Kräutersammeln: Vor allem Sonnenkräuter wie Johanniskraut, Frauenmantel, Schafgarbe, Alant, Königskerze, Beifuß usw. können ab jetzt in der nächsten Zeit gesammelt werden. Und auch die Birke ist ein sehr zu diesem Fest passender Baum (die Birke steht u.a. für Neubeginn, Liebe und Fruchtbarkeit) und man kann seine Wohnung mit Birkenzweigen dekorieren. Weiterlesen

Essbare Wildpflanzen im Frühjahr

Der Frühling bringt jede Menge leckerer und gesundes Kräuter, Blüten und junger Blätter mit sich, die man wunderbar essen oder in Getränken verwenden kann. Einen Teil davon möchte ich euch heute mal zeigen – vielleicht macht es ja Appetit 🙂

Leckere Wildkräuter im Frühling

Ich habe dieses Jahr zwei wundervolle neue Entdeckungen gemacht und damit zwei neue Lieblingsblüten gefunden: Wiesenschaumkraut und Feldahorn (dazu gleich mehr). Und das ist das Tolle: Wir sind umgeben von essbaren Pflanzen, kennen aber meist nur einige davon. Das ist aber gleichzeitig die gute Nachricht, denn so können wir immer wieder dazu lernen und Neues entdecken. Und gar nicht unbedingt das Essen dieser Kräuter allein ist das Schöne – es ist das Gesamtpaket: Erst ein schöner Spaziergang, bei dem man die Augen offen hält, dann die Freude, etwas zu finden und schließlich der Genuss, sein Essen oder Trinken wunderschön damit zu gestalten – herrlich! Und nicht zuletzt sind diese Pflanzen auch noch kleine Kraftpakete für unsere Gesundheit.

ahorn3

Wichtige Infos zum Sammeln und Verwenden: Natur und Gesundheit gehen vor!

Weiterlesen

Tipps: Reinigender Frühlingstee und mehr

Da die Zeit um Beltane, Walpurgis und der Start in den Mai für mich viel mit Reinigung zu tun haben, habe ich mir heute einen passenden Tee gemischt, der die innere Reinigung unterstützt. Und da nicht nur der Körper gereinigt werden kann, sondern auch die Seele, gibt´s unten noch ein paar Tipps dazu.

Rezept: Entschlackender Frühlingstee

Ich mische meine Tees meist zu ungefähr gleichen Teilen – aber vor allem nach Gefühl. Bei diesem Tee habe ich von den Lindenblüten aufgrund ihrer schweißtreibenden Wirkung etwas weniger verwendet. Ich verwende wann immer es geht Pflanzen, die am Stück/in ganzen Blättern getrocknet sind. Diese zerkleinere ich dann erst beim Teekochen oder beim Erstellen der Mischungen mit den Händen. Wer nicht alle Pflanzen selbstgesammelt hat, dem kann ich die Kräuter von Sonnentor (Bioladen) und dem Kräutergarten Pommerland empfehlen, da man hier größtenteils ganze Pflanzen(teile), also ganze Blätter, Stängel etc. bekommt und beide Bio-Qualität haben.

Folgende tolle Kräuter eignen sich gut für einen reinigenden, entschlackenden Frühlingstee und sind in meine Mischung gewandert:

Frühlingskräutertee

Frühlingskräutertee

♥ Lindenblüten

Lindenblüten haben ein angenehm süß-aromatisch duftendes Aroma und wirkend blutreinigend, ausgleichend und Weiterlesen

Alte Überlieferungen zur Walpurgisnacht

Wohl kaum eine Nacht ist so sagenumwoben und voller alter magischer Bräuche, Zauber und Legenden wie die Walpurgisnacht – die uralte Nacht der Hexen, der Tanz in den Mai, das Äquivalent zum heidnischen Beltane-Fest! Auch heute noch wird vielerorts in den Mai gefeiert, wenn auch mit weniger Hintergrund als vor hunderten und tausenden Jahren. Einige dieser Hintergründe möchte ich heute mit euch teilen, denn es ist eine ganz besondere Nacht!

Der heidnische Hintergrund der Maifeier

Der heutigen Walpurgisnacht liegt eines der heidnischen Hauptfeste des Jahreskreis zugrunde: Beltane. Es ist ein Fest des Lichts, des Feuers, der Fruchtbarkeit und der Liebe, mit dem das Erwachen und die Kraft der Natur gefeiert werden. Da früher nicht der Kalender, sondern der Lauf von Sonne und Mond den Jahreslauf markierten, wurden danach auch die Feste ausgelegt und es wird davon ausgegangen, dass Beltane ursprünglich ein Vollmondfest war und am 5. Vollmond nach Yule gefeiert wurde. Im Zuge der Verbreitung des Christentums wurde es an unseren heutigen Kalender angepasst und auf die Nacht des 30. Aprils gelegt. Gleichzeitig wurde ihm mit der Widmung an die Heilige Walpurgis der Name Walpurgisnacht und ein neues Gewand gegeben, unter dem aber der alte Anlass und Glaube fortlebte.

Alte Bräuche zum Maitag, der Walpurgisnacht (30. April auf 1. Mai)

Mit dem 1. Mai zieht der Frühling ins Land und er wurde traditionell über viele Jahrtausende mit Weiterlesen

Osterwasser, Osterbrot und das Fest des Frühlings: Alte Bräuche und Magie zu Ostern

Ostern ist ein Fest des Frühlings und des Lebens – und voller Zauber und Magie. Es gibt jede Menge alte Bräuche, Orakel und Überlieferungen zu diesem Fest. Seine Grundlage findet man im Jahreskreis: Die Frühlingstagungnachtgleiche (um den 20./21.3. herum) markiert den Wendepunkt, ab dem die Tage wieder länger als die Nächte sind und damit der Frühling Einzug hält und die Zeit des Lichts ihrem Höhepunkt (Mittsommer) entgegenläuft. Es ist ein Fest des Wachsens, der Reinigung, der Fruchtbarkeit und der Lebenskraft. Dies spiegelt sich in vielen alten Aufzeichnungen, aus denen ich mal einiges zusammengetragen habe:

Die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf

Die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf

Heilendes Osterwasser

Wasser, das an Ostern geschöpft/geholt wurde, wurde seit Jahrhunderten Weiterlesen

Unser Nacht-Ich: Was Träume können (Persönliches und Tipps)

Träume sind etwas Faszinierendes und sie dienen nicht nur der Verarbeitung der Eindrücke des Tages (dies bemerkt man sogar bei Tieren), sondern sind auch eine darüber hinaus gehende Reise ins Unterbewusstsein. Und manchmal sind sie noch mehr als das, wenn sie Botschaften anderer Menschen oder einen Blick in Vergangenheit oder Zukunft mit sich bringen. In meinem Leben spielen Träume seit frühester Kindheit eine ganz bedeutende Rolle und nicht wenige Menschen in meinem Umfeld haben vor meinen Träumen „Angst“ 😉 – das muss aber nicht sein, daher will ich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern und gleichzeitig ein paar Tipps geben, wie man mit Träumen umgehen und sie als Ratgeber nutzen kann.

drr

Meine „hellsichtigen“ Träume und die Gabe meiner Oma

Träume, die wahr sind oder eintreffen, liegen bei mir in der Familie – vor allem die eine Linie meiner weiblichen Vorfahren besteht bis zu meiner Ur-Ur-Oma aus Frauen, die früher wohl „Hexen“ genannt worden wären Weiterlesen

Baumperlen finden: Fundstücke mit Bedeutung

Ich bin vor einer Weile auf „Baumperlen“ aufmerksam geworden, nachdem ich gesehen hatte, wie jemand aus natürlichen Baumknollen Schmuck gemacht hat. In der Natur sind mir diese nie aufgefallen und ich habe in den letzten Wochen oft die Augen offen gehalten. Und ausgerechnet heute, einem der seltenen total nebligen Tage, ging ich mit viel Ruhe, meinem Hund und der Kamera in den Wald – und was entdeckte ich abseits der Wege? Richtig 🙂 einige wunderschöne Baumknollen!

Baumperlen – Baumknollen – Hexeneier – Maserknollen – Baumlinge

baumperle hexenei

Die sogenannten Baumperlen sind natürlich gewachsene rundliche Ausbuchtungen an Baumstämmen. Diese Knollen sind ein Heilungsprozess und man kann sie sich wie kleine Abkapselungen vorstellen, in denen Verletzungen oder nicht zum Baum gehörige Teile isoliert werden. Je mehr der Prozess fortgeschritten ist, desto leichter lösen sich Weiterlesen

Alte Überlieferungen: Die Magie von Wind und Sturm

Eine stürmische Woche wartet auf uns und ich muss zugeben: Ich liebe den Wind und sein unheimliches Rauschen, habe aber auch immer wieder mal auch ein etwas gruseliges Gefühl. Wenn man wie ich lange unterm Dach in einem alten Haus gewohnt hat, wo der Wind an den Dachziegeln klappert, gegen die Fenster drückt, durch die Ofenrohre saust und durchs Gebälk fegt, dann bekommt man die ungeheure Kraft der Natur doch noch zu spüren, selbst wenn man drinnen sicher und warm ist. Auch mein Hund ist bei Wind und Sturm wachsamer. Ich persönlich finde den Wind sehr befreiend, denn kühle und frische Luft ist mein Element und hilft mir tatsächlich, den Kopf freizukriegen. Es hat für mich etwas Befreiendes, Reinigendes und Kräftigendes – und eben auch etwas Geheimnisvolles. Daher habe ich mich nun mal etwas näher damit befasst 🙂

storm wind sturm

Der Wind im alten Volksglauben

Weiterlesen

Der Agatha-Tag am 5. Februar und das heilende Agathabrot

Das Fest der Heiligen Agatha und das dazugehörende Segnen des heilkräftigen „Agathabrotes“ ist ein alter Brauch, in dem heidnische Ursprünge stecken.

Der Februar ist der Monat der Frauen und beginnt mit dem Fest der alten keltischen Göttin Brighid, eine Göttin der Heilung, des Feuers und der Inspiration. Auch der später christlich ummantelte Jahreslauf beginnt mit dem Lichtmess-Fest am 2.2. und fährt 3 Tage später mit dem Festtag der Heiligen Agatha fort. Auch sie ist eine Heilige der Heilung und des Feuers, weswegen für mich klar ist, dass hier eindeutig Parallelen bestehen und anscheinend überdauert haben (viele heidnische Feste wurden vom Christentum adaptiert und um 3 Tage verschoben). Daher habe ich mir das Agatha-Fest einmal näher angeschaut 🙂

Das Fest der Agatha am 5. Februar

Agatha galt den Bauern früher als mächtige Schutzpatronin gegen Feuer. Hintergrund ist ihre Geschichte: Agatha war eine sizilianische Frauenfigur, die im 3. Jahrhundert mit glühenden Kohlen gemartert wurde. Nach ihrem Tod drohte der Ausbruchs des Ätnas mit der völligen Zerstörung ihres Orts Catania, woraufhin die Bürger in ihrer Not mit dem Schleier der toten Agatha gegen den Lavastrom des Vulkans zogen und das Unglück für die Stadt abwenden konnten. Seit diesem Wunder wurde sie verehrt und später heilig gesprochen.

Bauern stellten ihren Hof unter Agathas Schutz und weihten ihn mit Wettertafeln mit ihrem Gebet. Die Heilige wurde zu einem Allheillmittel gegen die Angst vor Naturgewalten, Krankheiten und Tod.

Das Agathabrot als Heil- und Zaubermittel

Am 5. Februar ging man noch bis ins 19. Jahrhundert (und teilweise noch bis heute) in die Kirche, um sich das heilkräftige Agathabrot segnen zu lassen: Das Agathabrot besteht aus Roggen- und Weizenmehl sowie Kleie und wird in kleine Brotlaiber geformt und mit dem „Agathazettel“ belegt.

agb2

Auf diesen Zetteln standen derartige Schutzgebete: Weiterlesen