Entkrampfender Tee bei Menstruationsbeschwerden

4-5 leicht zu findende gesunde Kräuter kann man zu einem krampflindernden Tee verarbeiten, der Menstruationsbeschwerden lindert. Leider sind ja viele Frauen davon betroffen. Ich konnte es früher immer erst gar nicht verstehen, bis es mich dann auch ereilt hat mit Anfang 20. Noch schaffe ich es nicht, auf Schmerzmittel am ersten Tag zu verzichten, aber ich kann sie mit Kräuterpräparaten reduzieren. Deswegen möchte ich euch heute meinen entkrampfenden Tee und ein paar weitere Tipps vorstellen 🙂

Tee bei Menstruationsbeschwerden

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Mutter Natur beschenkt uns im Sommer mit unzähligen heilenden Kräutern, einige davon finden für diesen Zweck Anwendung.

Ich nehme folgende 4-5 getrocknete Kräuter zu gleichen Teilen:

  • Schafgarbe
  • Rosenklee (auch Inkarnatsklee genannt)
  • Gänsefingerkraut
  • Frauenmantel
  • Himbeerblätter

♥ Schafgarbe ist die kraftvolle Klassikerin mit vielen wunderbaren Wirkungen. Eine davon ist die blutstillende, krampf- und schmerzlösende Wirkung. Ich habe dieser tollen Pflanze einen eigenen Beitrag gewidmet, den ihr hier findet! Weiterlesen

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Magie und Heilkraft der Schafgarbe

Die Schafgarbe begleitet die Menschen seit Jahrtausenden als magische und heilende Pflanze. Sie hat nicht nur blutstillende und krampflösende Eigenschaften – auch als Zauberpflanze ist sie altbekannt. Ich mag diese Pflanze sehr und sie ist für mich eines der wichtigen Kräuter der Hausapotheke, deswegen möchte ich euch heute etwas über ihre heilende Wirkung und alte Überlieferungen erzählen.

Pflanzenporträt: Schafgarbe (Achillea millefolium)

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Schafgarbe blüht meistens weiß, es gibt sie aber auch in gelb und rosa bis pink. Am häufigsten wird das Kraut mit den weißen Blüten verwendet.

Ihre schlanken gefiederten Blätter sind wechselseitig um den Stiel angeordnet und ihre Blüte besteht aus breit gefächerten Körbchen. Sie ist recht anspruchslos und wächst oft an Wegrändern, auf naturbelassenen Wiesen und Äckern. Sie ist zäh und widerstandsfähig und gilt daher als Bodenfestiger und Nährstoffanzeiger für stickstoffhaltige Untergründe. Ein Unkraut ist sie aber keineswegs – im Gegenteil!

Sammeln kann man sie als Heilkraut sobald sie blüht, vom Spätsommer bis in den Herbst. Als Wildgemüse lassen sich auch ihre Blättchen pflücken, die schon im Frühjahr zu wachsen beginnen.

Ihr Geschmack ist bitter-herb und sehr würzig. Verwechslungsgefahr besteht mit anderen weißblühenden Korbblütlern wie z.B. der wilden Möhre, jedoch sind ihre Blätter ein sehr charakteristisches Erkennungsmerkmal. Weiterlesen