Alte Überlieferungen zur Walpurgisnacht

Wohl kaum eine Nacht ist so sagenumwoben und voller alter magischer Bräuche, Zauber und Legenden wie die Walpurgisnacht – die uralte Nacht der Hexen, der Tanz in den Mai, das Äquivalent zum heidnischen Beltane-Fest! Auch heute noch wird vielerorts in den Mai gefeiert, wenn auch mit weniger Hintergrund als vor hunderten und tausenden Jahren. Einige dieser Hintergründe möchte ich heute mit euch teilen, denn es ist eine ganz besondere Nacht!

Der heidnische Hintergrund der Maifeier

Der heutigen Walpurgisnacht liegt eines der heidnischen Hauptfeste des Jahreskreis zugrunde: Beltane. Es ist ein Fest des Lichts, des Feuers, der Fruchtbarkeit und der Liebe, mit dem das Erwachen und die Kraft der Natur gefeiert werden. Da früher nicht der Kalender, sondern der Lauf von Sonne und Mond den Jahreslauf markierten, wurden danach auch die Feste ausgelegt und es wird davon ausgegangen, dass Beltane ursprünglich ein Vollmondfest war und am 5. Vollmond nach Yule gefeiert wurde. Im Zuge der Verbreitung des Christentums wurde es an unseren heutigen Kalender angepasst und auf die Nacht des 30. Aprils gelegt. Gleichzeitig wurde ihm mit der Widmung an die Heilige Walpurgis der Name Walpurgisnacht und ein neues Gewand gegeben, unter dem aber der alte Anlass und Glaube fortlebte.

Alte Bräuche zum Maitag, der Walpurgisnacht (30. April auf 1. Mai)

Mit dem 1. Mai zieht der Frühling ins Land und er wurde traditionell über viele Jahrtausende mit Weiterlesen

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