Oktober/November: Löwenzahnwurzeln sammeln

Löwenzahnwurzeln sind ein wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde und können jetzt im Herbst bestens geerntet und getrocknet/verarbeitet werden. Wie das geht und wofür man ihre Heilkräfte einsetzen kann, erzähle ich euch heute 🙂

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Löwenzahnblatt

Der beste Sammelzeitpunkt für Löwenzahnwurzeln

Wurzeln sammelt man allgemein am besten im Frühjahr vor der Blüte oder im Herbst nach der Blüte. So ist es auch beim Löwenzahn: Vor und nach der Blüte, vor und nach dem Überwintern ziehen sich die Pflanzenkräfte in die Erde zurück und konzentrieren sich in der Wurzel. Außerdem kann man auf die passende Mondphase achten: Bei Vollmond oder abnehmendem Mond ziehen sich die Kräfte und Energien der Pflanzen ebenfalls stärker in die Erde zurück: Dies erhöht ihre Heilwirkung und verbessert auch die Lagerfähigkeit.

Wir haben den Vollmond heute morgen genutzt und kurz danach die Wurzeln geerntet.

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Wurzeln erntet man am besten bei vollem und abnehmendem Mond

Löwenzahnwurzeln ernten

Bitte beim Sammeln von Pflanzen immer diese Tipps beachten. Am wichtigsten ist es, die Pflanzen zu 100% bestimmen zu können, nur so viel zu sammeln, wie man benötigt und die Natur dabei nicht zu schädigen.

Löwenzahn kennt wahrscheinlich jeder; charakteristisch sind die leicht gezackten grünen Blätter und der weiße Saft, der aus den Stängeln und Wurzeln austritt und die Haut leicht bräunlich verfärbt (deswegen wird Löwenzahn auch Milchkraut genannt). Für die Wurzelernte Weiterlesen

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Altes Wissen: Der Zauber der Erle

Seit Urzeiten ist die Erle für die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als „Die Erlenfrau“ ist sie seit Jahrtausenden bekannt und es ranken sich viele Mythen um diesen zauberkräftigen Baum – und das bereits seit der Eisenzeit und somit länger als 3000 Jahre. Ihr Holz, das sich durch Wasser-/Luftkontakt rot färbt, wurde als blutend bezeichnet und der Baum daher als weiblicher Hexenbaum bekannt. Und sie wächst auch gern in der Nähe von Gewässern oder auf feuchtem Boden. Ich möchte euch diesen spannenden Baum des Wassers, des Untergrunds und der Magie heute einmal ausführlicher vorstellen ♥

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Die zauberkräftige Erlenfrau

Der Baum der Schwelle

Erlen fühlen sich am wohlsten an Übergangen und Schwellen zwischen Wasser und Land: Sie leben in beiden Welten und man findet sie auch genau dort: An moorigen Stellen, an Bächen und Flüssen, an Seen und Teichen und an Orten mit versiegten Wasserstellen, die unterirdisch noch vorhanden sind. Sie stehen dabei gern „mit einem Bein“ im Wasser und mit dem anderen in der Erde – genau dazwischen eben.

Solche Schwellen und Übergänge sind für die Menschen seit jeher Orte der Anderswelt und ihrer Wesen, an denen „die Schleier dünn“ sind und der Übergang leichter. Daher ist die Erle genau das: Ein Wesen, das mit der anderen Seite in Kontakt steht und bringen kann. Weiterlesen

Geheimtipp: Allgäuer Heilkräuterkerzen

Handgemacht, altes Kräuterwissen, natürlich & wunderschön: Heute stelle ich euch mal etwas Besonderes vor. Die Heilkräuterkerzen aus dem Allgäu, die ich vor einer Weile entdeckt habe. Sie gefallen mir aus mehreren Gründen so sehr, weshalb ich sie euch heute einmal ausführlicher vorstellen möchte:

Das Allgäu – altes Kräuterwissen und keltische Wurzeln

Das Allgäu ist ein besonderes, mystischer Fleckchen Erde auf dieser Welt. Dort findet man klare Seen und Flüsse, frische Luft, beeindruckende Berge, weite Almwiesen und eine unglaublich reichhaltige Natur, in der man dort auch noch ganz allein sein kann. Vor allem Kräuterwissen und alte heidnische Traditionen haben sich dort sehr gut erhalten und wurden über Jahrtausende bewahrt. Im Alpenraum begegnet uns eine so reichhaltige alte Kultur voller Sagen und Überlieferungen, und nicht ohne Grund leben viele Kräuterkundler genau dort (u.a. Wolf-Dieter Storl).

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Vor allem das Räuchern (zu besonderen Anlässen wie Gewitter, Jahreskreisfesten und Feiertagen sowie den Rauhnächten) ist in dieser Region noch sehr verbreitet. Ein Freund, der Almen besucht und eine Auszeit dort plant, erzählte mir, wie der alte Senner ganz selbstverständlich regelmäßig mit selbstgemischten Kräutern und Harzen den Stall und die Alm ausräuchert. Das Räuchern ist ein kleines, aber feines Ritual, um sich mit den Kräften der Pflanzen und Düfte zu verbinden und zu allen erdenklichen Anlässen für Unterstützung zu sorgen. Aber nicht jeder mag den Rauch oder hat die Gelegenheit und das Zubehör dazu. Hier sind Kerzen mit Kräutern eine perfekte Alternative, da auch hier Feuer, Luft und Pflanzen verbunden werden und sich ihre Energien entfalten können.

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Die Allgäuer Heilkräuterkerzen: Herstellung und Zutaten

Die Allgäuer Heilkräuterkerzen entspringen genau diesem Hintergrund: Sie verbinden das jahrtausendealte Wissen um Pflanzen und ihre Kräfte mit der ebenso alten Tradition, kleine Rituale abzuhalten, um Danke zu sagen, Segen zu erbitten und in sich zu gehen. Diese Kerzen werden von Hand gegossen und mit passenden Farben, Düften und Essenzen ausgewählter Pflanzen angereichert, jeweils für verschiedene Zwecke und Lebensthemen, aber auch den kompletten Jahreskreis. Enthalten sind neben pflanzlichem Stearin Pflanzen – oder Harzauszüge, Heilkräuteressenzen, ätherische Öle und Tinkturen (die Pflanzen der Auszüge stammen entweder aus eigenem Anbau, Wildsammlung oder aus kontrolliert biologischem Anbau).

Besonders toll ist der Duft, denn obwohl nicht mit künstlichen Aromen gearbeitet wird, duften diese Kerzen einfach traumhaft! Sie haben einen starken und sanften Duft zugleich, also keinesfalls mit klassischen Duftkerzen zu verwechseln, aber auf eine andere Art intensiv, ohne zu stark zu sein. Ich habe eine der Kerzen in meinem Eingangsbereich aufgestellt und werde seitdem von einem feinen Duft begrüßt 🙂

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Was ich ebenfalls sehr mag, ist die an Kristalle erinnernde Stuktur des Wachses und die faszinierenden Muster, die sich beim Abbrennen bilden! Die Kerzen brennen vollständig herunter, ohne dass sich Wachsreste auftürmen, aber während des Herunterbrennens bilden sich immer wieder dünne, kleine „Wachskristalle„, die wie Eisblumen aussehen.

Und sie brennen übrigens rund 50 Stunden – man hat also lange etwas davon und ich zünde verschiedene Kerzen immer wieder zum passenden Zeitpunkt an.

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Die verschiedenen Sorten der Heilkräuterkerzen, ihre Wirkung und passende Anlässe

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Orangenminze und eine Weisheit im Vorbeigehen

Manchmal sind es ja die kleinen Töne, die einen aufhorchen lassen und überraschen und zum Denken bringen.

In meinem Haus wohnt eine alte Frau, die ich fast jeden Tag treffe. Sobald mein Hund sie sieht, sprintet er los, weil er fast immer ein Leckerlie bei ihr bekommt. Heute sind wir also zusammen zurück zum Haus geschlendert, als wir sie beim Spazierengehen getroffen haben. Als ich die Haustür für uns aufschließen wollte, saß da ganz in der Nähe des Türschlosses eine dicke, fette Herbstspinne – ja, diese „schönen“ großen Spätsommerboten mit wildem Muster und Kreuz auf dem Rücken. Als ich angeekelt lachen und schimpfen musste, winkte die alte Frau nur ab und sagte:

Wissen Sie, bei uns früher in der Schule, da hatten wir Spinnen, die waren fünfmal so groß wie diese da! Aber ich hab immer gesagt:

weisheit seele

Ja… Wer weiß, welch alte Seele da sitzt! Sie hat nicht Unrecht… Meine Spinnenphobie beseitig das zwar nicht, aber es ist doch ein wunderschöner Satz, der vor allem völlig unerwartet kam von dieser Frau, mit der ich sonst nur über unsere Hunde oder das Wetter spreche.

Und weil dieser Satz so unerwartet und schön war, wollte ich ihn mit euch teilen 🙂 ebenso wie eine kleine Neuentdeckung in Form einer Tasse Tee, die ich gerade zum ersten Mal trinke:

Orangenminze – die besondere Schwester der Pfefferminze

Feierabend-Teechen

Feierabend-Teechen

Die Orangenminze habe ich aus dem wunderschönen Kräutergarten Pommerland und ich wollte sie eigentlich „nur“ zum Mischen für andere Tees benutzen. Als ich aber ihren ganz besonderen Duft mitbekommen habe, war mein Interesse geweckt. Und sie hat es in sich!

Der Duft ist ganz blumig und sanft – der Geschmack hingegen kräftig und angenehm!

Sie schmeckt überhaupt nicht nach Minze, denn sie hat kein Menthol. Sie schmeck am Anfang recht aromatisch und frisch, hat aber einen herben Nachgeschmack und diese „Trockenheit“ von schwarzem Tee (den ich sehr gerne trinke). Ich bin begeistert 🙂

Und ihre Wirkung kann sich ebenfalls sehen lassen:

Sie beruhigt das Denken, stärkt das Herz, ist antibakteriell und lindert Krämpfe. Dazu ist sie keimtötend.

Also ich kann meine neue Freundin, die Orangenminze, nur empfehlen 🙂 Für Tees nicht zuviel verwenden, damit die herbe Note nicht überhand nimmt. Der tolle orangenblumige Duft wäre auch eine Idee für Kräuterbeutel oder Duftsäckchen und Schlafkissen!

15.8.: Kräuterweihe – Heute werden Kräuterbuschen gesammelt

Heute ist ein besonderer Tag: Am 15.8. werden traditionell seit hunderten von Jahren Kräuterbuschen gesammelt (siehe unten) und geweiht. Außerdem beginnen die „Frauendreißiger“ (siehe unten). Hier erstmal

Mein Kräuterbuschen aus 21 Heilkräutern

Ich war heute in der schönsten Vormittagssonne mit meinem Hund unterwegs und habe uns einen wunderschönen Kräuterstrauß aus 21 verschiedenen Heilkräutern gesammelt.

Kräuterbuschen aus 21 Heilkräutern

Kräuterbuschen aus 21 Heilkräutern

Kräuterbuschen Kräuterweihe

Kräuterbuschen Kräuterweihe

Dieser Kräuterstrauß wird getrocknet und an einer zentralen Stelle im Haus aufbewahrt.

Kräuterbuschen Kräuterweihe

Mein Kräuterbuschen besteht aus folgenden 21 Heilkräutern:

Kräuterbuschen 2015

Kräuterbuschen 2015

Und jetzt ein paar Hintergründe:

Brauchtum rund um den 15.8.: Die Bedeutung der Kräuterweihe

Am 15.8. sammeln seit Jahrhunderten Frauen heilkräftige Kräuter, binden sie zu einem Strauß und lassen sie segnen. Dieser Strauß ist äußerst wertvoll, denn er soll starke Heilkräfte besitzen und Schutz und Segen für Haus und Hof bringen.

„Unter dem Dachboden aufgehängt, soll er vor Blitzschlag schützen, unter dem Kopfkissen das Eheglück, im Viehfutter die Gesundheit der Tiere und im Kochtopf die des Menschen fördern.“ (Quelle)

Dies ist jedoch kein urchristlicher Brauch, denn das Christentum hat sehr viele der heidnischen, viel älteren Bräuche übernommen und adaptiert (Interessant ist, dass im 8. Jahrhundert die Kräuterweihe sogar von der Kirche verboten, dann aber doch aufgenommen und unter den Segen Marias gestellt wurde…). Man braucht also seinen Kräuterbuschen natürlich nicht in einer Kirche segnen lassen; gute Laune und die Natur sind Segen genug 🙂 – und die Kräuterweihe ist älter als jede Kirche. Geblieben ist ein Fest der Natur, an dem ihr gedankt wird und ihre Geschenke an uns gewürdigt werden!

Der Kräuterbuschen wird also an diesem heiligen Tag gesammelt und dann bis zum nächsten Jahr aufgehoben und wieder durch den neuen ersetzt. An besonderen Tagen oder Anlässen wie Neujahr, Krankheit oder Gewitter kann ein Teil des getrockneten Kräuterbuschen geräuchert oder ins Herdfeuer geworfen werden. Man kann auch einen Teil der Kräuter als Tee trinken.

Das Zelebrieren des Kräutersammelns auf diese besondere Art und deren Verehrung und Aufbewahrung als Heilungs- und Schutzbringer geht in urheidnische Zeiten zurück, in denen die Natur die alleinige Versorgerin und Lebensspenderin war. Diese Form der Naturverbundenheit bleibt in solchen Bräuchen bis heute erhalten und kann uns einiges lehren, denn auch wir sind abhängig von der Natur, werden so reich von ihr beschenkt und sollten uns dies immer vor Augen halten!

Welche und wieviel Kräuter gehören in den Kräuterbuschen?

Welche Kräuter im Kräuterbuschen ihren Platz finden, häng natürlich vor allem davon ab, in welcher Gegend man wohnt und was man findet. Es gibt aber ein paar „Klassiker“, die häufig ein zentraler Bestandteil sind. Vor allem die Königskerze ist von Bedeutung, da sie gern als Mittelpunkt und Achse des Kräutersträußchens verwendet wird. Auch weitere Sonnenkräuter wie Alant, Johanniskraut und Arnika eignen sich gut. Alles in allem ist natürlich alles „erlaubt“ – wichtig ist ohnehin nur, was einem selbst gefällt und passend erscheint. Die Auswahl an wertvollen Heilkräutern ist groß, und jedes von ihnen hat seinen Platz im Kräuterbuschen verdient.

Die Zahl der Kräuter ist allerdings ebenfalls von großer Bedeutung. Verschiedene Varianten sind möglich und überliefert; es reicht vom klassischen 9er-Buschen über den 15-Kräuterbuschen bis hin zum großen Kräuterbuschen aus 77 Kräutern. Wie glücklich wäre ich, solch einen monumentalen Kräuterstrauß pflücken zu können!!! 🙂 Orientieren kann man sich an der Zahl 3, denn sie ist eine heilige Zahl, da sie für die Dreifaltigkeit steht. Dies ist keine christliche „Erfindung“, denn schon im heidnischen Glauben spielt die Zahl 3 eine große Rolle. Sie kann für verschiedenes stehen, so z.B. ganz klassisch für Werden-Sein-Vergehen, Körper-Geist-Seele usw.

Mein Strauß in diesem Jahr hat 21 Kräuter, also 3×7.

An Mittsommer habe ich einen klassischen kleinen 7er-Busch gesammelt:

Mittsommer-Kräuterbuschen

Mittsommer-Kräuterbuschen

Die Frauendreißiger

Der 15.8. ist der Auftakt der Frauendreißiger: Die nächsten 30 Tage (bis zum 15. September) sind die beste Zeit, heilkräftige Kräuter in ihrer vollen Kraft zu sammeln. Sie markieren den höchsten Stand des Sommers, gleichzeitig aber auch den Weg hin zum Herbst.

Diese Zeit war auch deswegen so wertvoll, da ab Ende der Frauendreißiger auch das Sammeln von Kräutern endete; es war ein regelrechtes Tabu, danach noch Kräuter zu ernten – denn nun beginnt die Zeit des Erntedanks und die dunkle Jahreshälfte.

Links mit weiterführenden Infos:

…ihr auch?

Ich kann nur sagen, mir hat es soooo viel Spaß gemacht und ich liebe meinen Kräuterstrauß schon jetzt sehr! Es war ein wunderschöner Sonnenspaziergang in der frischen Luft nach dem Gewitter… Im Wald war leichter Nebel, die Sonne schien durch die Baumkronen und mein Strauß füllte sich, vor allem, als wir dann noch am Wasser waren.

Genießt diesen Tag und probiert es doch auch mal!

Alles Liebe,

*Franziska*

KräuterweiheHier der Strauß meiner Freundin Susan:

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Natur, Natur, Natur (5): Heilkräuter

Heute war ein anstrengender Arbeitstag mit langen Meetings, aber mit Hund ist man ja zum Glück „gezwungen“, sich genug Zeit zu nehmen, um rauszugehen und sich zu bewegen. Deswegen haben mein Hund und ich heute auf unseren Runden mal Ausschau nach Heilpflanzen um uns herum gehalten, um den Kopf frei zu bekommen. Es blüht und wächst da draußen gerade so fleißig, da sind uns einige gute Freunde begegnet -was man an einem Tag so sieht:

Erdbeerminze - duftet himmlisch und kann gut für Tees genommen werden

Erdbeerminze – duftet himmlisch und kann gut für Tees genommen werden

Pfefferminze - würzig und erfrischen

Pfefferminze – würzig und erfrischend

Kleine Baumhummel im Wasserdost (gut gegen Erkältungen)

Kleine Baumhummel im Wasserdost (gut gegen Erkältungen)

Hummel im Lavendel - gut für die Nerven, beruhigend und auch lecker im Essen

Hummel im Lavendel – gut für die Nerven, beruhigend und auch lecker im Essen

Rotklee - gut gegen Östrogenmamgel für Frauen in den Wechseljahren

Rotklee – gut gegen Östrogenmamgel für Frauen in den Wechseljahren

Johanniskraut - das Sonnenkraut für die Seele und ein sonniges Gemüt

Johanniskraut – das Sonnenkraut für die Seele und ein sonniges Gemüt

Gänseblümchen - ebenfalls ein Sonnenkraut und Tausendsassa

Gänseblümchen – ebenfalls ein Sonnenkraut und Tausendsassa

Frauenmantel - ein Kraut für Frauen, entkrampfend und harmonisierend

Frauenmantel – ein Kraut für Frauen, entkrampfend und harmonisierend

Spitzwegereich, gut als Sirup gegen Husten

Spitzwegereich, gut als Sirup gegen Husten

Ebereschenbeeren - können gut nach Frost zu Vitamin C-reichem Gelee verkocht werden

Ebereschenbeeren – können gut nach Frost zu Vitamin C-reichem Gelee verkocht werden

Ebenfalls eine Vitaminbombe: Die Hagebutte - gut im Tee

Ebenfalls eine Vitaminbombe: Die Hagebutte – gut im Tee

Schafgarbe in leuchtendem Gelb (auch rosa, weiß und rot) - ein Klassiker für Frauen!

Schafgarbe in leuchtendem Gelb (auch rosa, weiß und rot) – ein Klassiker für Frauen!

Weißdorn - die Pflanze fürs Herz - auf allen Ebenen

Weißdorn – die Pflanze fürs Herz – auf allen Ebenen

Birkenblätter - Der Baum der Erneuerung und der Reinigung. Gut als durchspülende Teekur

Birkenblätter – Der Baum der Erneuerung und der Reinigung. Gut als durchspülende Teekur

Ich hoffe, mein kleiner Kräuterspaziergang hat euch gefallen 🙂 Augen auf – die Natur hat gerade einiges zu bieten!

Liebe Grüße,

Franziska.

Flower Power: Duftiger, sonniger Blüten-Tee

Weil grad Sommer, Sonne und Blumenzeit ist, habe ich einen Tee nur aus bunten Blüten gemischt. Schade, dass es noch kein Geruchs-Internet gibt: Er duftet traumhaft!! Und sieht nicht nur wunderbar aus, sondern schmeckt auch einfach herrlich! Hier das Rezept:

Flower Power Blüten-Tee

BlütenteeEnthalten sind:

Ringelblume (verdauungsstärkend, entzündungshemmend und schmerzlindernd)

Malvenblüte (gut für Hals und Bronchien, gut für die Schleimhäute)

Rotklee (zellschützend, entzündungshemmend)

Jasminblüten (stärkt das Immunsystem, krampflösend, stimmungsaufhellend)

Orangenblüten (gut für die Nerven, beruhigend)

Schafgarbe (gut für Frauen, verdauungsfördernd, kramplösend, entzündungshemmend)

Lindenblüten (krampflösend, wassertreibend, stärkt Abwehrkräfte)

Rosenblätter (krampflösend, entspannend)

Der Geschmack ist duftig, blumig, frisch und aromatisch, aber dezent.

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Ich finde es toll, wieviel Kraft in den Blüten steckt und kann euch solch einen Tee nur empfehlen 🙂

Liebe Grüße,

Franziska