(März/April) Hummelköniginnen im Frühjahr helfen

Ich habe heute eine Hummelkönigin gefunden, die es leider nicht geschafft hat, ich konnte sie nur noch tot finden. Damit einige Andere vielleicht vor dem Erfrieren oder Verhungern gerettet werden können, möchte ich hier ein paar Infos und Tipps weitergeben.

flauschige, liebenswerte Hummeln

flauschige, liebe Hummeln

Die ersten Hummeln im Frühjahr

Im Frühjahr schwirren sie aus, die Königinnen der zukünftigen Hummelstaaten, um auf die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Nest zu gehen. Da es leider oft noch Frost und zu kaltes, nasses Wetter gibt, kann diese Reise ganz schnell gefährlich werden und mit dem Tod enden. Zwar beginnen manche Hummelköniginnen schon im Februar mit ersten Ausflügen, sie müssen sich jedoch schnell wieder verkriechen, wenn die Witterung umschlägt. Da außerdem das Nahrungsangebot in Form von Frühblühern noch sehr knapp ist, können sie an Entkräftung sterben. Weiterlesen

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Natur, Natur, Natur (4): Bienen- und Hummel-Special

…Ich bin ja seit neuestem unter die Bienen-und Hummelfotografinnen gegangen 😉 und bin nicht nur hochgradig verliebt in unsere kleinen FreundInnen, sondern mittlerweile auch immer sehr gespannt, welcher der vielen verschiedenen Arten ich gerade begegnet bin.

Auslöser war eine Hummel mit orangenem Rücken, die sich dann nach kurzer Recherche als Baumhummel herausgestellt hat. Nun schaue ich noch genauer hin und bin schon folgenden Damen und Herren begegnet:

Baumhummel

Baumhummel

Baumhummel (erkennbar am orangenen Rücken)

Baumhummel (erkennbar am orangenen Rücken)

Honigbiene

Honigbiene

helle Gartenhummel

helle Gartenhummel

Gartenhummelpärchen

Gartenhummelpärchen

Langbauchschwebfliege

Langbauchschwebfliege

Langbauchschwebfliege

Langbauchschwebfliege

Honigbiene

Honigbiene

Keilfleckschwebfliege

Keilfleckschwebfliege

schlafende Gartenhummel

schlafende Gartenhummel

Hummelparadies

Hummelparadies

Ich komme mir zwar ein klitzekleines bisschen vor ein Nerd…  😀 Aber egal, es ist spannend und faszinierend, diesen kleinen Wesen zuzuschauen… ❤ Und da sie nicht sehr lange leben, freue ich mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit neuen puscheligen Freunden im nächsten Sommer!

Liebe Grüße,

Franziska.

Erschöpften Bienen und Hummeln helfen

Jetzt im Sommer ist Bienen- und Hummelzeit und unsere kleinen flauschigen Helferchen, ohne die wir Menschen nur sehr wenig Nahrung hätten, sammeln überall Nektar, bestäuben damit unzählige Pflanzen und sammeln Vorräte und Nahrung für ihre Nachkommen. Oft sieht man leider tote, manchmal aber auch noch lebende Bienen und Hummeln am Boden. Die gute Nachricht: Man kann ihnen unter Umständen helfen! Deswegen hier ein paar

Tipps, wie man erschöpften Bienen und Hummeln helfen kann

erschöpften hummeln helfen

Findet man eine Hummel am Boden oder sieht sie irgendwo liegen, sollte man schauen, ob sie noch lebt. Keine Angst, Hummeln sind sehr sanftmütig und sind nicht darauf aus, wild um sich zu stechen (im Gegensatz zu Bienen und Wespen überleben sie es aber, da ihr Stachel dabei nicht herausreißt). Also ruhig genauer hinschauen und überprüfen, ob sie noch lebt.

Findet man eine Hummel, die lebt, aber nicht wegfliegt, ist sie höchstwahrscheinlich erschöpft, geschwächt und ausgehungert. Die Gefahr, dass sie zu schwach zum Weiterfliegen ist und wirklich verhungert, ist groß, da sie sich oft verausgaben und dann nicht mehr rechtzeitig an geeignete Nahrungsquellen kommen.

So kannst du geschwächte Hummeln einfach und schnell aufpäppeln:

Bienen und Hummeln können mit einer Zuckerlösung „gefüttert“ und somit wieder „startklar“ gemacht werden:

Ideal ist eine Mischung aus

  • 3 Teilen normalem Zucker
  • 3 Teilen Fruchtzucker (Fruchtzucker)
  • 4 Teilen kaltem Wasser

(Man liest auch Rezepte mit 4 Teilen Fruchtzucker, 2 Teilen normalem Zucker und 3 Teilen Wasser)

Es geht aber auch nur eine einfache Zuckerlösung aus normalem Zucker und Wasser (Verhältnis: 3 Teile Zucker, 2 Teile Wasser).

Wichtig: Das Wasser muss kalt sein und der Zucker muss sich vollständig aufgelöst haben (klare Lösung ohne Zuckerkristalle). Auch darf kein Gelierzucker verwendet werden.

So füttert man die Hummeln und Bienen:

Man kann mit einer Plastikspritze oder einer Pipette Lösung neben sie auf den Boden träufeln und schauen, dass sie diese mit ihrem Saugrüssel aufnehmen.

Oft werden auch umgedrehte Legosteine verwendet, da man dort die Flüssigkeit hineingeben kann, die Hummeln aber nicht ertrinken.

Auch flache Kronkorken oder leere Tabletten-Blister könnten geeignet sein. Oben auf dem Bild: So sah unsere Ausstattung heute aus, als wir bei einer Linde Hummeln helfen wollten (unter Linden sind oft Mengen an erschöpften, verhungernden Bienen und Hummeln zu finden).

Wenn sie trinken, ist es ein sehr gutes Zeichen, und man sollte sie dann in Ruhe lassen (und darauf achten, dass keine Ertrinkungsgefahr durch ungeeignete Gefäße besteht), es kann einige Zeit dauern, bis sie wieder fit zum Abflug sind und auf Nahrungssuche gehen.

Gut für unterwegs: Eine Plastik-Spritze oder eine Pipettenflasche mit fertiger Zuckerlösung dabeihaben, um zwischendurch schnell helfen zu können.

So können wir wir Hummeln und Bienen nachhaltig helfen:

Hummeln und Bienen sterben seit Jahren in Massen, vor allem wegen des hohen Pestizideinsatzes und der vielen Monokulturen.Sie brauchen wieder ein reichhaltigeres Nahrungsangebot.

Das kannst du tun:

  • Geeignete Wildblumen pflanzen und Seedbombs basteln, verteilen und verschenken
  • ökologische und regional angebaute Obst- und Gemüseerzeuger und -händler unterstützen (think global, act local!)
  • auch andere Menschen über das Bienensterben aufklären
  • Bienenpatenschaften übernehmen und verschenken
  • nur Honig von Bio-Imkern aus der Region kaufen
  • Insektenhotels und Hummelburgen aufstellen/aufhängen und zu Weihnachten verschenken

hummel3

 ❤ Hier seht ihr ein süßes Video einer Hummel, die Zuckerwasser trinkt 🙂

Auf dass wir wieder mehr und vor allem sattgegessene und gesunde Hummeln und Bienen um uns haben!

Bitte gern teilen & weitersagen!

Natur, Natur, Natur… Nahrung für die Seele (2)

Und wieder ist eine Woche rum, irgendwie sind alle um mich herum müde und das Wetter springt hin und her und ich könnte auch schon in den Winterschlaf fallen 😉 Aber ich bin dankbar, dass es schön kühl ist. Und draußen summt und brummt und blüht es fleißig, deswegen hier ein paar schöne Bilder aus dieser Woche:

Bienenstöcke mitten in der Stadt!

Bienenstöcke mitten in der Stadt!

...und hier eine der Bewohnerinnen

…und hier eine der Bewohnerinnen

flauschige, liebenswerte Hummeln

flauschige, liebenswerte Hummeln

im duftenden Lavendel

im duftenden Lavendel

sie lieben Lila :)

sie lieben Lila 🙂

für Prinzessinnen

für Prinzessinnen

Sommergold

Sommergold

und Herbstvorboten

und Herbstvorboten

farbenfroh auch auf dem Boden

farbenfroh auch auf dem Boden

...und auch am Wegesrand

…und auch am Wegesrand

vom Winde verweht

vom Winde verweht

...und von Bäumen überdacht

…und von Bäumen überdacht

Und es darf nicht fehlen: Ein Herz-Fundstück

Und es darf nicht fehlen: Ein Herz-Fundstück

Also, falls ihr auch so müde seid: Schlaft gut und viel und tankt auf in der Natur 🙂

Liebe Grüße

*Franziska*