Altes Wissen: Die Eibe, der Zauberbaum

Eiben sind ganz besondere Bäume, da sie ein sehr faszinierendes Wesen haben und sich jede Menge alte Bräuche, Zauber und Legenden um sie ranken. Einige davon möchte ich euch vorstellen ♥

Die Eibe – ein magischer Baum seit Jahrtausenden

Seine glatte, künstlerische Rinde, sein festes Holz, die glänzenden Nadeln, die glutroten Beeren und nicht zuletzt seine giftige Eigenschaft machen die Eibe zu einem ganz besonderen Baum, der ein ebenso besonderes Wesen hat. In Irland zählt er zu „den magischen 5“ Bäumen zusammen mit Eiche, Weißdorn, Holunder, Eberesche. Die immergrünen Bäume sind zart und stark zugleich und sind uns vor allem von Friedhöfen bekannt, wo sie seit Jahrhunderten zu den klassischen Pflanzen gehören. Und dass sie dort nicht zu Unrecht einen guten Platz hat, beweist ihr Alter: Dies kann vierstellig werden!

Sie hat viele interessante Besonderheiten: Weiterlesen

Magie, Brauchtum und altes Wissen: Die Eberesche

Die kraftvolle Eberesche

ist ein Baum voll Schönheit, Stärke und Magie. Aus alten Zaubern, Traditionen und Überlieferungen ist sie nicht wegzudenken und eben jene verraten uns eine Menge über ihr besonderes Wesen und ihre Kraft.

Beeindruckend sind ihre Zähigkeit, ihre Lebensenergie und ihr Vermögen, aus wenig viel zu machen. Sie wird nicht allzu groß, hat meist nur dünne Stämme und meist auch nur wenig Platz. Sobald aber ihre Blütezeit und später die Reifezeit der Beeren anstehen, versetzt sie mich immer wieder ins Staunen und Träumen, wenn sie zeigt, was in ihr steckt ❤

Als Baum mit einer solchen Stärke und so wunderbaren Farben des Lebens (weißgelbe Blüten, feuerrote Beeren, saftig grüne Blätter) ist sie ein Baum des Lebens, der Stärke und der Heilung. Weiterlesen

Altes Wissen: Der Zauber der Erle

Seit Urzeiten ist die Erle für die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als „Die Erlenfrau“ ist sie seit Jahrtausenden bekannt und es ranken sich viele Mythen um diesen zauberkräftigen Baum – und das bereits seit der Eisenzeit und somit länger als 3000 Jahre. Ihr Holz, das sich durch Wasser-/Luftkontakt rot färbt, wurde als blutend bezeichnet und der Baum daher als weiblicher Hexenbaum bekannt. Und sie wächst auch gern in der Nähe von Gewässern oder auf feuchtem Boden. Ich möchte euch diesen spannenden Baum des Wassers, des Untergrunds und der Magie heute einmal ausführlicher vorstellen ♥

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Die zauberkräftige Erlenfrau

Der Baum der Schwelle

Erlen fühlen sich am wohlsten an Übergangen und Schwellen zwischen Wasser und Land: Sie leben in beiden Welten und man findet sie auch genau dort: An moorigen Stellen, an Bächen und Flüssen, an Seen und Teichen und an Orten mit versiegten Wasserstellen, die unterirdisch noch vorhanden sind. Sie stehen dabei gern „mit einem Bein“ im Wasser und mit dem anderen in der Erde – genau dazwischen eben.

Solche Schwellen und Übergänge sind für die Menschen seit jeher Orte der Anderswelt und ihrer Wesen, an denen „die Schleier dünn“ sind und der Übergang leichter. Daher ist die Erle genau das: Ein Wesen, das mit der anderen Seite in Kontakt steht und bringen kann. Weiterlesen

Baumperlen finden: Fundstücke mit Bedeutung

Ich bin vor einer Weile auf „Baumperlen“ aufmerksam geworden, nachdem ich gesehen hatte, wie jemand aus natürlichen Baumknollen Schmuck gemacht hat. In der Natur sind mir diese nie aufgefallen und ich habe in den letzten Wochen oft die Augen offen gehalten. Und ausgerechnet heute, einem der seltenen total nebligen Tage, ging ich mit viel Ruhe, meinem Hund und der Kamera in den Wald – und was entdeckte ich abseits der Wege? Richtig 🙂 einige wunderschöne Baumknollen!

Baumperlen – Baumknollen – Hexeneier – Maserknollen – Baumlinge

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Die sogenannten Baumperlen sind natürlich gewachsene rundliche Ausbuchtungen an Baumstämmen. Diese Knollen sind ein Heilungsprozess und man kann sie sich wie kleine Abkapselungen vorstellen, in denen Verletzungen oder nicht zum Baum gehörige Teile isoliert werden. Je mehr der Prozess fortgeschritten ist, desto leichter lösen sich Weiterlesen

Anleitung für das Brighid-Kreuz (Sonnenkreuz)

In meinem Beitrag über das wundervolle Imbolc-Fest der alten keltischen Göttin Brighid habe ich auch kurz das Sonnenkreuz vorgestellt. Da ich gefragt wurde, wie man es selbst herstellen kann, hier eine Anleitung und einige Hintergrundinfos – es ist sehr leicht gemacht und ein tolles Symbol!

Herkunft und Bedeutung des Brighid-Kreuzes

brighid´s cross brighids kreuz sonnenkreuz pagan

Im irischen Raum ist es als Brighid´s Cross bekannt und eines der populärsten irischen Symbole: Die keltische Göttin Brighid wurde vom Christentum in eine Heilige umgemünzt, St. Brighid. Ihr Attribut war das Sonnenkreuz – mit der Besonderheit, dass es gleichschenklig und aus Naturmaterialien geflochten war.

Ähnlich wie die Weihe der Kerzen im deutschsprachigen Raum wurden an diesem Feiertag landesweit Brighids Kreuze hergestellt, geweiht und als Schutz und Segen mit nach Hause genommen. Dort wurden diese Kreuze am oder im Haus befestigt und im nächsten Jahr dann gegen Neue ausgetauscht.

Das Brighid u.a. die Göttin des Feuers und der Flammen war, sollte dieses Kreuz vor Feuer schützen. Interessanter Weise scheint genau hier der heidnische Ursprung durch, denn die vom Christentum erschaffene Legende der Heiligen Brighid hat keinerlei Bezug zum Feuer. Dennoch war dies der zentrale Aspekt dieses dann auch kirchlichen Brauchs des Begehens dieses Jahreskreisfests. Und auch die ungewöhnliche Interpretation des Kreuzes in einer gleichschenkligen Form und die Herstellung aus Naturmaterialien legen das Überdauern des heidnisch-keltischen Ursprungs nah.

Man kann also solch ein Kreuz an Imbolc herstellen, es mit Kerzen und einer passenden Räucherung weihen und als Schutztamulett über Türen oder an andere Stellen im Haus hängen. Im folgenden Jahr kann man die alten Kreuze verbrennen/vergraben (sich von Altem befreien!) und sie durch neue ersetzen!

Wenn die Kreuze aus reinen Naturmaterialien hergestellt sind, eignen sie sich auch gut als kleine Opfergaben in der Natur.

Anleitung für ein selbstgemachtes Sonnenkreuz

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Materialien:

  • Strohhalme oder anderes biegsames Naturmaterial (Gräser, Weidenzweige o.ä.)
  • Faden
  • Schere

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Geheimtipp: Allgäuer Heilkräuterkerzen

Handgemacht, altes Kräuterwissen, natürlich & wunderschön: Heute stelle ich euch mal etwas Besonderes vor. Die Heilkräuterkerzen aus dem Allgäu, die ich vor einer Weile entdeckt habe. Sie gefallen mir aus mehreren Gründen so sehr, weshalb ich sie euch heute einmal ausführlicher vorstellen möchte:

Das Allgäu – altes Kräuterwissen und keltische Wurzeln

Das Allgäu ist ein besonderes, mystischer Fleckchen Erde auf dieser Welt. Dort findet man klare Seen und Flüsse, frische Luft, beeindruckende Berge, weite Almwiesen und eine unglaublich reichhaltige Natur, in der man dort auch noch ganz allein sein kann. Vor allem Kräuterwissen und alte heidnische Traditionen haben sich dort sehr gut erhalten und wurden über Jahrtausende bewahrt. Im Alpenraum begegnet uns eine so reichhaltige alte Kultur voller Sagen und Überlieferungen, und nicht ohne Grund leben viele Kräuterkundler genau dort (u.a. Wolf-Dieter Storl).

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Vor allem das Räuchern (zu besonderen Anlässen wie Gewitter, Jahreskreisfesten und Feiertagen sowie den Rauhnächten) ist in dieser Region noch sehr verbreitet. Ein Freund, der Almen besucht und eine Auszeit dort plant, erzählte mir, wie der alte Senner ganz selbstverständlich regelmäßig mit selbstgemischten Kräutern und Harzen den Stall und die Alm ausräuchert. Das Räuchern ist ein kleines, aber feines Ritual, um sich mit den Kräften der Pflanzen und Düfte zu verbinden und zu allen erdenklichen Anlässen für Unterstützung zu sorgen. Aber nicht jeder mag den Rauch oder hat die Gelegenheit und das Zubehör dazu. Hier sind Kerzen mit Kräutern eine perfekte Alternative, da auch hier Feuer, Luft und Pflanzen verbunden werden und sich ihre Energien entfalten können.

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Die Allgäuer Heilkräuterkerzen: Herstellung und Zutaten

Die Allgäuer Heilkräuterkerzen entspringen genau diesem Hintergrund: Sie verbinden das jahrtausendealte Wissen um Pflanzen und ihre Kräfte mit der ebenso alten Tradition, kleine Rituale abzuhalten, um Danke zu sagen, Segen zu erbitten und in sich zu gehen. Diese Kerzen werden von Hand gegossen und mit passenden Farben, Düften und Essenzen ausgewählter Pflanzen angereichert, jeweils für verschiedene Zwecke und Lebensthemen, aber auch den kompletten Jahreskreis. Enthalten sind neben pflanzlichem Stearin Pflanzen – oder Harzauszüge, Heilkräuteressenzen, ätherische Öle und Tinkturen (die Pflanzen der Auszüge stammen entweder aus eigenem Anbau, Wildsammlung oder aus kontrolliert biologischem Anbau).

Besonders toll ist der Duft, denn obwohl nicht mit künstlichen Aromen gearbeitet wird, duften diese Kerzen einfach traumhaft! Sie haben einen starken und sanften Duft zugleich, also keinesfalls mit klassischen Duftkerzen zu verwechseln, aber auf eine andere Art intensiv, ohne zu stark zu sein. Ich habe eine der Kerzen in meinem Eingangsbereich aufgestellt und werde seitdem von einem feinen Duft begrüßt 🙂

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Was ich ebenfalls sehr mag, ist die an Kristalle erinnernde Stuktur des Wachses und die faszinierenden Muster, die sich beim Abbrennen bilden! Die Kerzen brennen vollständig herunter, ohne dass sich Wachsreste auftürmen, aber während des Herunterbrennens bilden sich immer wieder dünne, kleine „Wachskristalle„, die wie Eisblumen aussehen.

Und sie brennen übrigens rund 50 Stunden – man hat also lange etwas davon und ich zünde verschiedene Kerzen immer wieder zum passenden Zeitpunkt an.

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Die verschiedenen Sorten der Heilkräuterkerzen, ihre Wirkung und passende Anlässe

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Der Zaunkönig – mein kleiner verzauberter Freund

Zaunkönig

Ich liebe Zaunkönige, und es ist für mich jedes Mal ein ganz besonderes Geschenk, wenn ich einen sehen darf. Mein Blick schärft sich immer mehr und momentan habe ich fast täglich das Glück, irgendwo im Wald oder am Wasser einen dieser kleinen ganz besonderen Geschöpfe zu bewundern 🙂 Welche Botschaft der Zaunkönig hat, lest ihr ganz unten! Weiterlesen