Erprobte Tipps bei schweren Beinen und schwachen Venen

Heute gibt es eine Handvoll Tipps einer Venengeplagten 😉

Ich habe leider oft mit Schmerzen in den Beinen zu tun, weil meine Venen anscheinend eine Schwachstelle in meinem Körper sind. Gerade in Frühjahr und Herbst habe ich oft schwere Beine (teilweise schon morgens vor dem Aufstehen) und früher, als ich z.B. im Studium teilweise 16 Stunden am Stück gekellnert habe, hatte ich wirklich heftige Schmerzen. In letztere Zeit habe ich gemerkt, dass dies auch durch Stress verstärkt wird. Ich merke es außerdem daran, dass Wunden wie z.B. Mückenstiche o.ä. viel langsamer abheilen als z.B. am Arm. Da ich auch jetzt im Herbst noch  kurze Hosen trage und viel im Wald unterwegs bin, kommen auch immer mal Kratzer oder Brennnesselstiche dazu und dementsprechend viel gibt´s an meinen Beinen manchmal zu reparieren für meine lieben Zellen 🙂

Für all die, denen es auch so ergeht, habe ich mal einige meiner Tipps zusammengetragen, denn es ist einfach und nahezu kostenfrei möglich, Gutes für seine Beine zu tun, ohne auf Fertigpräparate aus der Apotheke zurückgreifen zu müssen.

Da es viele Ratschläge dazu gibt, beschränke ich mich auf die, die ich selbst anwende. Weiterlesen

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Räuchern in den Rauhnächten

Die 12 Rauhnächte sind seit Jahrhunderten eine ganz besondere Zwischen-Zeit, in der viel geräuchert und orakelt wird. Heute möchte ich euch einmal meine diesjährige Räuchermischung und andere geeignete Räucherstoffe zeigen.

Die Rauhnächte beginnen, je nachdem an welcher kalendarischen Sichtweise man sich orientiert, entweder mit dem Abend nach der Wintersonnenwende oder dem Abend des 24.12. Traditionell wird in jeder der 12 Nächte geräuchert – einerseits, um Frau Holle und „Die wilde Jagd“ sowie umherirrende Geister zu besänftigen, andererseits, um Glück und Segen fürs kommende Jahr anzuziehen.

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Mit der Wintersonnenwende begannen ursprünglich die Rauhnächte

Meine Rauhnachts-Räuchermischung

Ich habe ja vor kurzem das Glück gehabt, seltenes Wurzelharz zu finden; es war dann auch gleich die Grundlage für meine Raunachtsmischung, die zum großen Teil aus meinem diesjährigen Kräuterbuschen besteht.

Ich habe den alten Brauch des „Neunerlei“ genutzt und folgende 9 Pflanzenstoffe verwendet: Weiterlesen

Mein Sommersonnenwendstrauß aus wunderbaren Heilpflanzen

Gerade fallen Vollmond und die Sommersonnenwende zusammen, und es liegt jede Menge Energie in der Luft ❤ Zu dieser Sonnen- und Mondzeit kommt gerade noch reinigender Regen, deswegen haben ich vorhin den trockenen Morgen genutzt und einen wunderbaren Sommersonnenwend-Strauß gesammelt und gebunden.

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Sommer ist Kräuterzeit

Da die Natur nun in voller Kraft und Blüte steht, ist es ein besonders guter Zeitpunkt zum Kräutersammeln: Vor allem Sonnenkräuter wie Johanniskraut, Frauenmantel, Schafgarbe, Alant, Königskerze, Beifuß usw. können ab jetzt in der nächsten Zeit gesammelt werden. Und auch die Birke ist ein sehr zu diesem Fest passender Baum (die Birke steht u.a. für Neubeginn, Liebe und Fruchtbarkeit) und man kann seine Wohnung mit Birkenzweigen dekorieren. Weiterlesen

Essbare Wildpflanzen im Frühjahr

Der Frühling bringt jede Menge leckerer und gesundes Kräuter, Blüten und junger Blätter mit sich, die man wunderbar essen oder in Getränken verwenden kann. Einen Teil davon möchte ich euch heute mal zeigen – vielleicht macht es ja Appetit 🙂

Leckere Wildkräuter im Frühling

Ich habe dieses Jahr zwei wundervolle neue Entdeckungen gemacht und damit zwei neue Lieblingsblüten gefunden: Wiesenschaumkraut und Feldahorn (dazu gleich mehr). Und das ist das Tolle: Wir sind umgeben von essbaren Pflanzen, kennen aber meist nur einige davon. Das ist aber gleichzeitig die gute Nachricht, denn so können wir immer wieder dazu lernen und Neues entdecken. Und gar nicht unbedingt das Essen dieser Kräuter allein ist das Schöne – es ist das Gesamtpaket: Erst ein schöner Spaziergang, bei dem man die Augen offen hält, dann die Freude, etwas zu finden und schließlich der Genuss, sein Essen oder Trinken wunderschön damit zu gestalten – herrlich! Und nicht zuletzt sind diese Pflanzen auch noch kleine Kraftpakete für unsere Gesundheit.

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Wichtige Infos zum Sammeln und Verwenden: Natur und Gesundheit gehen vor!

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Selbstgemachte Braunellentinktur – kleines Kraut mit großer Wirkung

Vor allem gegen Herpes, aber auch bei anderen Hautproblemen antibiotisch und wundheilend wirksam: Die kleine Braunelle, die unscheinbar aber ausdauernd auf unseren Wiesen zuhause ist.

Die Braunelle

Ich muss gestehen, dass ich diese kleine, liebenswerte Pflanze erst vor einer Weile entdeckt habe. Sie ist – wenn man sie nicht kennt – sehr unscheinbar und wohnt ganz dicht am Erdboden, leicht versteckt gern im Rasen. Sie ist eine meist kleine, bodennahe Pflanze, deren Blättchen in die Breite rundherum wachsen und deren kleine, mehrköpfige Blüte in der Mitte sitzt, aber kein Bestreben hat, hoch hinaus zu wollen. Charakteristisch sind ihre violette Blütenfarbe, die grün-braun-Tönung der Blätter und ihr Naturell: Sie ist eine Sonnenanbeterin durch und durch.

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Sie taucht auf, wenn der Sommer Einzug hält und bleibt mitunter bis in den Oktober – die Sonne hält sie am Leben und das kostet sie aus. Sie ist eine zähe Pflanze, die es gern flach und sonnig mag, weswegen sie uns wortwörtlich oft einfach zu Füßen liegt, da sie sich auf nicht zu hohem Rasen sehr wohl fühlt und sich auch nicht davon stören lässt, wenn mal ein paar Menschenfüße über sie laufen. Weiterlesen

Seedbombs (Samenbomben) für Hummeln und Bienen selbermachen

Einfach und schnell selbstgemacht – ein Geschenk für die Natur!

April und Mai ist die beste Zeit, um Seedbombs (Samenbomben) in der Stadt und in der Natur zu verteilen, um nützliche Pflanzen für Hummeln und Bienen wachsen zu lassen! Aufgrund des großen Bienensterbens, der vielen Pestizide und Monokulturen überall ist unsere Artenvielfalt auf allen Ebenen stark bedroht – und Bienen und Hummeln sind ein sehr wichtiger Teil davon, der unsere Unterstützung mehr denn je benötigt.

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Samenbomben selber machen – Rezept und Anleitung

Benötigt werden:

  • Blumenerde oder Kräuteraufzuchtserde (bitte torffrei, da für torfhaltige Erde Raubbau an unseren letzten Mooren betrieben wird)
  • Heilerde oder Ton- oder Lehmpulver (Heilerde gibts z.B. in Drogeriemärkten, Lehm- und Tonpulver im Gartencenter)
  • Blumensamen
  • Wasser

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Warum Totholz so wichtig für Tiere und Pflanzen ist: Ein Plädoyer für Naturbelassenheit

Wir Menschen sind schon komisch – wir säbeln den Rasen ab, frisieren Sträucher, fällen Bäume, die irgendwo irgendwem im Weg sind, sortieren sogar die Natur ordentlich und „hübsch“ und am Ende streuen wir Kunstdünger drüber, damit unsere Pflanzen wachsen. Damit verschließen wir uns nicht nur der Schönheit und faszinierenden Logik der Natur, wir zerstören sie auch, indem wir unzähligen Lebewesen, Organismen und Prozessen ihre Grundlage nehmen.

Schönheit ist nicht vergänglich - in der Natur

Natürliche Schönheit ist nicht vergänglich – sie wandelt sich nur

Warum wir also dringend mehr Naturbelassenheit brauchen:

In der Natur ist für alles gesorgt. Nicht immer für alle, aber es gibt nichts, was „übrig“ bleibt oder unnütz und wertlos ist. So gut wie alles in der Natur hat einen Sinn und eine Bedeutung im großen Ganzen.

Das Herbstlaub schützt Pflanzen und nährt den Boden, Bienen und Fledermäuse bestäuben auf Nahrungssuche Pflanzen, Bäume verbessern die Bodenqualität, Würmer und Kleinstlebewesen kompostieren „Abfälle“, die es in der Natur aber nicht gibt: Weiterlesen