Sonnenkraft im Glas: Löwenzahnhonig selbstgemacht (vegan)

Hier eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du leckeren Löwenzahnhonig selbst einkochen kannst – eine Honigalternative aus der Natur:

Die hier vorgestellte Menge ist für etwas mehr als einen Liter ausgelegt.

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Sammle an einem sonnigen, trockenen Tag ca. 100g oder 2 gute Hände voll Löwenzahnblüten. Dabei aber bitte beachten: Nur an ungedüngten und naturbelassenen Orten sammeln und niemals alles wegnehmen, sondern immer den Großteil der Natur lassen, denn gerade jetzt sind die Hummeln und Bienen auf Nahrung angewiesen!

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Zupfe die gelben Blütenblätter und achte dabei auf kleine Insekten, die wieder in die Freiheit gelassen werden sollten (am besten draußen putzen und vorsichtig abpusten)

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Schützender Kranz für die dunkle Jahreszeit

Samhain und Yule stehen vor der Tür und die dunkle Jahreszeit, gleichzeitig beschenkt uns die Natur aber auch noch mit jeder Menge Farben und Fundstücken. Das Schöne an der Idee eines winterlichen selbstgemachten Kranzes: Man kann Dekoration und die schützende Eigenschaft von Bäumen und anderen Pflanzen verbinden. Wir haben auf unseren Waldspaziergängen jede Menge Grün, Beeren und anderes gesammelt und daraus einen schönen Kranz hergestellt, der nicht nur gut aussieht, sondern auch die Kraft besonderer Pflanzen in sich vereint.

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Und so geht es:

Man sammelt alles an immergrünen Zweigen, was gewünscht ist oder sich finden lässt sowie alles an Weiterlesen

Kräuter richtig sammeln, verarbeiten und lagern

Die Natur um uns herum ist unfassbar reich und sie beschenkt uns mit einer Unmenge an gesunden, leckeren und heilenden Pflanzen. Deren Sammeln und Verarbeiten kostet lediglich etwas Zeit. Was man beachten sollte und wie man dabei sorgsam mit sich und der Umwelt umgeht, möchte ich euch heute einmal in einem kurzen Überblick vorstellen!

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Kräuterbuschen, Sommer 2016

Das Sammeln von Pflanzen

Folgendes sollte man beim Sammeln beachten: Weiterlesen

Selbstgemachtes Gänseblümchen-Gelee

Gänseblümchen-Gelee schmeckt traumhaft lecker und ist geballte Sonnenkraft 🙂 Auch jetzt im Spätsommer kann man es noch machen – es geht ganz einfach!

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Gänseblümchen

Man braucht:

  • Ausreichend Gänseblümchen
  • Einige Äpfel zum Entsaften oder naturtrüben Apfelsaft
  • Gelierzucker
  • Wasser
  • leere Gläser mit Schraubverschluss (oder Weckgläser)

So gehts:

  • Die Gänseblümchen pflücken (nur die Köpfe; nicht alles leersammeln)

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Günsel-Tinktur gegen Sodbrennen, Unruhe und bei Verletzungen

Der kriechende Günsel ist eine wunderschöne und heilkräftige kleine Frühlingspflanze, die ab Mai mit ihren kleinen blauen Blüten in größeren Grüppchen Wiesen, Waldränder und Gärten schöner macht. Charakteristisch ist die Anordnung der Blüten und Blätter in symmetrischer Form nach allen 4 Seiten hin. Die Blüten sehen ähnlich denen des Gundermanns aus, jedoch ist der Vierfach-Wuchs sowie die aufrechte und nach oben hin spitz werdende Gestalt ein gutes Unterscheidungsmerkmal.

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Als Zeigerpflanze zeigt der Günsel frische und nährstoffhaltige Böden an.

Günsel als Heilpflanze: Günsel-Tinktur

Die Herstellung als Frischpflanzentinktur ist sehr einfach und ihre Einsatzgebiete gar nicht so klein:

  • Günseltinktur kann bei Sodbrennen eingenommen werden,
  • außerdem soll Günsel eine beruhigende Wirkung haben, weswegen man die Tinktur zur Unterstützung des Schlafs verwenden kann.
  • Auch bei Wunden und der Gefahr von Narbenbildung soll der Günsel gute Dienste leisten.

Die Blüten sind essbar und können zum Würzen verwendet werden, einen starken Duft haben sie nicht. Die Pflanze schmeckt eher bitter-herb und in der Volksmedizin wird sie seit langem verwendet. Weiterlesen

Seedbombs (Samenbomben) für Hummeln und Bienen selbermachen

Einfach und schnell selbstgemacht – ein Geschenk für die Natur!

April und Mai ist die beste Zeit, um Seedbombs (Samenbomben) in der Stadt und in der Natur zu verteilen, um nützliche Pflanzen für Hummeln und Bienen wachsen zu lassen! Aufgrund des großen Bienensterbens, der vielen Pestizide und Monokulturen überall ist unsere Artenvielfalt auf allen Ebenen stark bedroht – und Bienen und Hummeln sind ein sehr wichtiger Teil davon, der unsere Unterstützung mehr denn je benötigt.

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Samenbomben selber machen – Rezept und Anleitung

Benötigt werden:

  • Blumenerde oder Kräuteraufzuchtserde (bitte torffrei, da für torfhaltige Erde Raubbau an unseren letzten Mooren betrieben wird)
  • Heilerde oder Ton- oder Lehmpulver (Heilerde gibts z.B. in Drogeriemärkten, Lehm- und Tonpulver im Gartencenter)
  • Blumensamen
  • Wasser

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Yule-Kranz aus neunerlei Grün

Eine tolle Idee, um den alten Brauch der „neunerlei Hölzer“ mit der Winterzeit und dem Thema Schutz zu verbinden: Ein

Yule-Kranz aus neunerlei Grün!

Diese wunderschöne Idee habe ich bei der Blumenschule Schongau entdeckt, die saisonale und auch für rituelle Zwecke gedachte handgemachte Kränze und Gestecke anbietet und dieses Jahr den „Kranz aus neunerlei immergrünen Zweigen“ vorgestellt hat. Er hat mir sofort gefallen, denn ich liebe die uralte Tradition der neunerlei Hölzer (hier könnt ihr mehr über die Hintergründe lesen!). Ich habe dies als Anregung genommen, selbst einen herzustellen und bin heute auf die Suche gegangen und habe dann den Kranz gewunden. Hier ist das Ergebnis 🙂

 

Schutzkranz neunerlei holz

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neunerlei holz

In diesem Kranz sind enthalten:

  • Wacholder
  • Eibe*
  • Stechpalme
  • Efeu* (vom Holunder)
  • Seidentanne
  • Lebensbaum
  • Heidekraut
  • Rosmarin
  • Mistel

Mit eingebaut sind Zapfen des Mammutbaums und getrocknete Ebereschenbeeren.

(* Achtung: giftig!)

Ich habe den Kranz auf einem „Gerüst“ aus langen, zu einem Ring gewundenen Stechpalmzweigen aufgebaut und dann nach und nach weitere Zweige hineingeflochten und an einigen Stellen habe ich Zweige mit Naturband fixiert, aber größtenteils ist alles miteinander verwoben und zusammengesteckt, man benötigt also kein weiteres Zubehör.

Geeignet sind alle immergrünen Pflanzen!

Bedeutung und Verwendung

Dieser Kranz bedeutet mehrerlei und ist ein wunderbarer Begleiter für die Winterzeit.

Er steht für Schutz, da mehrere schützende Hölzer wie Stechpalme, Wacholder und alles, was Nadeln hat, eingearbeitet werden können.

Er steht für das ewige Leben, denn gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn die Pflanzenkräfte sich zurückgezogen haben, zeigen uns die immergrünen Hölzer, dass das Leben dennoch bestehen bleibt.

Er steht für den ewigen Kreislauf, denn die heilige Zahl 9 ist das Dreifache der 3, die für Werden-Sein-Vergehen steht.

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Verwendung:

♥ Man kann ihn, so wie bei mir, auf den Altar legen und darin oder drumherum Kerzen entzünden – ebenso kann man ihn zum Schutz über der Eingangstür oder an anderen Orten aufhängen.

♥ Seine Verwendung ist nicht nur auf die Yule-Zeit begrenzt! Man kann ihn als Schutzkranz auch nach Yule verwenden oder ihn im Frühling rituell verbrennen oder der Natur übergeben, wenn die Sonne und das Licht zurückgekehrt sind.

♥ Man kann ihn auch (ähnlich dem Kräuterbuschen des Hochsommers) als Räucherapotheke verwenden und sich immer, wenn man es benötigt, die passenden ungiftigen getrockneten Pflanzenteile abpflücken und verräuchern – vor allem bei Themen wie Schutz, Ahnen, Orakel und Innenschau.

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…und gleichzeitig ist er eine wunderschöne Dekoration mit Bedeutung 🙂