Sonnenkraft im Glas: Löwenzahnhonig selbstgemacht (vegan)

Hier eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du leckeren Löwenzahnhonig selbst einkochen kannst – eine Honigalternative aus der Natur:

Die hier vorgestellte Menge ist für etwas mehr als einen Liter ausgelegt.

lw0

Sammle an einem sonnigen, trockenen Tag ca. 100g oder 2 gute Hände voll Löwenzahnblüten. Dabei aber bitte beachten: Nur an ungedüngten und naturbelassenen Orten sammeln und niemals alles wegnehmen, sondern immer den Großteil der Natur lassen, denn gerade jetzt sind die Hummeln und Bienen auf Nahrung angewiesen!

lw2

Zupfe die gelben Blütenblätter und achte dabei auf kleine Insekten, die wieder in die Freiheit gelassen werden sollten (am besten draußen putzen und vorsichtig abpusten)

Weiterlesen

Oktober/November: Löwenzahnwurzeln sammeln

Löwenzahnwurzeln sind ein wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde und können jetzt im Herbst bestens geerntet und getrocknet/verarbeitet werden. Wie das geht und wofür man ihre Heilkräfte einsetzen kann, erzähle ich euch heute 🙂

lz5

Löwenzahnblatt

Der beste Sammelzeitpunkt für Löwenzahnwurzeln

Wurzeln sammelt man allgemein am besten im Frühjahr vor der Blüte oder im Herbst nach der Blüte. So ist es auch beim Löwenzahn: Vor und nach der Blüte, vor und nach dem Überwintern ziehen sich die Pflanzenkräfte in die Erde zurück und konzentrieren sich in der Wurzel. Außerdem kann man auf die passende Mondphase achten: Bei Vollmond oder abnehmendem Mond ziehen sich die Kräfte und Energien der Pflanzen ebenfalls stärker in die Erde zurück: Dies erhöht ihre Heilwirkung und verbessert auch die Lagerfähigkeit.

Wir haben den Vollmond heute morgen genutzt und kurz danach die Wurzeln geerntet.

vm

Wurzeln erntet man am besten bei vollem und abnehmendem Mond

Löwenzahnwurzeln ernten

Bitte beim Sammeln von Pflanzen immer diese Tipps beachten. Am wichtigsten ist es, die Pflanzen zu 100% bestimmen zu können, nur so viel zu sammeln, wie man benötigt und die Natur dabei nicht zu schädigen.

Löwenzahn kennt wahrscheinlich jeder; charakteristisch sind die leicht gezackten grünen Blätter und der weiße Saft, der aus den Stängeln und Wurzeln austritt und die Haut leicht bräunlich verfärbt (deswegen wird Löwenzahn auch Milchkraut genannt). Für die Wurzelernte Weiterlesen

Kräuter richtig sammeln, verarbeiten und lagern

Die Natur um uns herum ist unfassbar reich und sie beschenkt uns mit einer Unmenge an gesunden, leckeren und heilenden Pflanzen. Deren Sammeln und Verarbeiten kostet lediglich etwas Zeit. Was man beachten sollte und wie man dabei sorgsam mit sich und der Umwelt umgeht, möchte ich euch heute einmal in einem kurzen Überblick vorstellen!

img_9960

Kräuterbuschen, Sommer 2016

Das Sammeln von Pflanzen

Folgendes sollte man beim Sammeln beachten: Weiterlesen

Delikatesse: Selbstgemachtes Weißdornbeeren-Gelee

Gelee aus Weißdornbeeren ist eine absolute Delikatesse, der Geschmack ist einfach der Wahnsinn 🙂 Jetzt im Spätsommer können die Beeren gesammelt und ganz einfach zu einem leckeren Gelee eingekocht werden.

So gehts:

Weißdornbeeren sammeln (sie sind reif, wenn sie dunkelrot sind)

wb2

Stiele entfernen und gründlich waschen Weiterlesen

Selbstgemachtes Gänseblümchen-Gelee

Gänseblümchen-Gelee schmeckt traumhaft lecker und ist geballte Sonnenkraft 🙂 Auch jetzt im Spätsommer kann man es noch machen – es geht ganz einfach!

gb3

Gänseblümchen

Man braucht:

  • Ausreichend Gänseblümchen
  • Einige Äpfel zum Entsaften oder naturtrüben Apfelsaft
  • Gelierzucker
  • Wasser
  • leere Gläser mit Schraubverschluss (oder Weckgläser)

So gehts:

  • Die Gänseblümchen pflücken (nur die Köpfe; nicht alles leersammeln)

Weiterlesen

Kastanienblütentinktur für müde Beine

Die Rosskastanie ist eine bewährte Heilpflanze bei Venenleiden wie Krampfadern, schweren Beinen und mangelnder Durchblutung. Und nicht nur die Früchte im Herbst kann man vielseitig verwenden (z.B. als Tinktur und als Waschmittel), sondern auch die Blüten lassen sich verwenden.

Die Wirkstoffe der Rosskastanie

Medizinische Verwendung finden alle Bestandteile der Kastanie: Blätter, Blüten, Rinde und Kastanienfrüchte. Ein sehr nützlicher Wirkstoff, der in den Rosskastanie enthalten ist, sind die verschiedenen Triterpen-Saponine. Dieses Aescin ist ein Gemisch aus über 30 Stoffen, das den wunderbaren Effekt hat, beim Menschen die Gefäßwänden der Venen zu stärken/abzudichten, was wiederum die Arbeit der Venen (den Transport von Flüssigkeit) stärkt, weswegen dann auch überschüssige Flüssigkeiten wie Wasser oder Schwellungen leichter abtransportiert werden sollen – und auch bei Blutergüssen und Zerrungen kann mit Mitteln der Rosskastanie Linderung erzielt werden. Viele Fertigarzneimittel aus der Apotheke gegen Venenschwäche enthalten Rosskastanienwirkstoffe.

Außerdem sind in der Rosskastanie Terpene, Phytosterine, Flavonoide (das antioxidativ wirksame Quercetin) und Glykoside des Cumarins (dies kann, innerlich zuviel aufgenommen, zu Beschwerden führen!).

Sprießende Kastanie im Frühling

Sprießende Kastanie im Frühling

Anleitung: Kastanienblütentinktur

Mir hat heute der Sturm 4 Kastanienblütendolden vor die Füße gelegt und die habe ich direkt eingesammelt und eine Kastanienblütentinktur damit angesetzt.

Man benötigt: Weiterlesen

Selbstgemachte Braunellentinktur – kleines Kraut mit großer Wirkung

Vor allem gegen Herpes, aber auch bei anderen Hautproblemen antibiotisch und wundheilend wirksam: Die kleine Braunelle, die unscheinbar aber ausdauernd auf unseren Wiesen zuhause ist.

Die Braunelle

Ich muss gestehen, dass ich diese kleine, liebenswerte Pflanze erst vor einer Weile entdeckt habe. Sie ist – wenn man sie nicht kennt – sehr unscheinbar und wohnt ganz dicht am Erdboden, leicht versteckt gern im Rasen. Sie ist eine meist kleine, bodennahe Pflanze, deren Blättchen in die Breite rundherum wachsen und deren kleine, mehrköpfige Blüte in der Mitte sitzt, aber kein Bestreben hat, hoch hinaus zu wollen. Charakteristisch sind ihre violette Blütenfarbe, die grün-braun-Tönung der Blätter und ihr Naturell: Sie ist eine Sonnenanbeterin durch und durch.

braunelle

Sie taucht auf, wenn der Sommer Einzug hält und bleibt mitunter bis in den Oktober – die Sonne hält sie am Leben und das kostet sie aus. Sie ist eine zähe Pflanze, die es gern flach und sonnig mag, weswegen sie uns wortwörtlich oft einfach zu Füßen liegt, da sie sich auf nicht zu hohem Rasen sehr wohl fühlt und sich auch nicht davon stören lässt, wenn mal ein paar Menschenfüße über sie laufen. Weiterlesen