Unser Nacht-Ich: Was Träume können (Persönliches und Tipps)

Träume sind etwas Faszinierendes und sie dienen nicht nur der Verarbeitung der Eindrücke des Tages (dies bemerkt man sogar bei Tieren), sondern sind auch eine darüber hinaus gehende Reise ins Unterbewusstsein. Und manchmal sind sie noch mehr als das, wenn sie Botschaften anderer Menschen oder einen Blick in Vergangenheit oder Zukunft mit sich bringen. In meinem Leben spielen Träume seit frühester Kindheit eine ganz bedeutende Rolle und nicht wenige Menschen in meinem Umfeld haben vor meinen Träumen „Angst“ 😉 – das muss aber nicht sein, daher will ich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern und gleichzeitig ein paar Tipps geben, wie man mit Träumen umgehen und sie als Ratgeber nutzen kann.

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Meine „hellsichtigen“ Träume und die Gabe meiner Oma

Träume, die wahr sind oder eintreffen, liegen bei mir in der Familie – vor allem die eine Linie meiner weiblichen Vorfahren besteht bis zu meiner Ur-Ur-Oma aus Frauen, die früher wohl „Hexen“ genannt worden wären Weiterlesen

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Rauhnachtsorakel

Zeit des Übergangs, der Reinigung, des Schutzes und der Visionen: Rauhnachtszeit ist Orakelzeit! Und gerade sind wir ja noch mitten in den Rauhnächten – dies sind „12 heiligen Nächte“ zwischen Weihnachten und Jahresanfang. Die kalendarische Zählung ist unterschiedlich; ich gehe meist nach der klassischen Zählung der Nächte bis zum 6. Januar bzw. nach Gefühl, auch die ursprüngliche Variante ab der Wintersonnenwende ist sehr verbreitet.

Dunkelheit, Rauch und Übergang

Die Rauhnächte sind seit Jahrhunderten ganz besondere Nächte: In ihnen geht „die wilde Jagd“ umher und Frau Holle, die Percht oder Wotan fährt mit ruhelosen Seelen durch den Nachthimmel. In diesen Nächten verhält man sich nach altem Glauben am besten ruhig, stellt den armen Seelen eine kleine Speise ans Herdfeuer, unterlässt jegliche Arbeiten (da sie sonst Unglück bringen) und räuchert Haus und Hof aus.

rauhnächte holda frau holle

Dahinter steckt die Situation des Wechsels und des Übergangs: Das alte Jahr geht dem Ende zu, das neue kommt. Und auch das Licht kämpft sich zurück – eine kraftvolle, dynamische Zeit also, in der so gesehen „Himmel und Hölle“ in Bewegung sind!

Und gerade an Orten und Zeiten des Übergangs, so wussten es schon die Kelten und andere alten heidnischen Kulturen, sind „die Tore“ offen: Die Tore zwischen den Welten, die Tore ins Innere, die Tore in andere Sphären.

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Es ist in ländlichen Gebieten wie z.B. dem Alpenraum auch heute noch üblich, „in den Zwölften“ zu räuchern. Damit befreit man sich und sein Leben von alten Energien, lädt neue ein und schützt sich gleichzeitig. Und da Weihnachten ein Fest des Lichts und der Sonne ist, passt das Element Feuer bestens dazu – denn neben dem Verbrennen von Kräutern, Hölzern und Harzen ging man auch mit Kerzen durch´s Haus, um die Kraft des Räucherns zu verstärken.

Ich habe heute mit einheimischen, selbstgesammelten Pflanzen geräuchert (bis auf die Mistel): Tannenharz, Mammutbaumharz, Johanniskraut und Wacholder.

Ich habe heute mit einheimischen, selbstgesammelten Pflanzen geräuchert (bis auf die Mistel): Tannenharz, Mammutbaumharz, Johanniskraut und Wacholder.

Für mich ist es eine ganz besondere stille Zeit, um in sich zu gehen, Ruhe und Kraft zu tanken, aber auch nach vorn zu schauen und das Neue zu begrüßen.

räuchern rauhnächte

Zeit des Orakelns

Zwar ist es eine dunkle Zeit, und auch die Legenden der wilden Jagd haben ihre dunkle Seite und Atmosphäre, aber ist damit nichts Böses oder Schlechtes gemeint. Wenn es im Außen dunkel ist, können wir besser nach innen schauen. Und da in und an Übergangen die Schleier dünner werden, sind diese Tage und Nächte eine wunderbare Zeit, um nach Omen und Zeichen Ausschau zu halten. Klassischer Weise und am wichtigsten sind hier die Träume der Rauhnächte, die man gut notieren und studieren sollte.

Aber nicht nur mittels der Träume kann man in das neue Jahr schauen. Wer seine Sinne und Augen öffnet, dem werden vielerlei Zeichen und Omen begegnen! Welches Tier kreuzt meinen Weg? Welcher Baum fällt mir ins Auge? Was finde ich unterwegs?

Ich habe beispielsweise in der Rauhnachtszeit schon einen Glückscent gefunden, die Feder eines seltenen Vogels, den ich noch nie gesehen habe, und am Neujahrsmorgen fand ich eine Nuss auf dem Weg und traf gleich drei mal einen meiner Lieblingsvögel. Es sind die kleinen, wunderbaren Zeichen, die nur darauf warten, gesehen zu werden 🙂

Wer sich gezielt auf den Weg nach Anregungen und Hinweisen für das neue Jahr begeben möchte, kann Karten legen oder sonstige Orakel befrage. Wichtig: Alles kann, nichts muss! Es gibt ein Richtig oder Falsch. Einfach nach dem Gefühl gehen, denn das ist das Entscheidende.

orakel rauhnächte

Ich habe für das neue Jahr Göttinnenkarten, einen Tierbegleiter und einen Baum (keltisches Ogham-Orakel) gezogen.

♣ Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Rauhnachtszeit! ♣

Von Fröschen und Gletscherwasser aus Island

Gletscherwasser aus Island, basisch & natriumarm

Heute war ein schöner, irgendwie abgefahrener Tag 🙂

Ich hatte ein Meeting in einem Gesundheits-Unternehmen, wo im Besprechungsraum wie selbstverständlich riesige Karaffen mit Heilstein-Wasser standen. Und wir bekamen Gletscherwasser aus Island zu trinken 🙂 – Das war natürlich genau das Richtige für mich, ich finde Island sehr faszinierend und liebe die Natur dort!

Aber ich muss sagen, ich war wirklich überrascht, von Männern über 50 in einem Wirtschaftsunternehmen energetisiertes Wasser angeboten zu bekommen, als wäre es das Normalste der Welt 🙂 Dass ich auch eine Karaffe mit Heilsteinen zuhause habe, steht natürlich außer Frage – aber anscheinend bin ich da gar nicht so ein Exot 🙂

Und das zweite Überraschende: Die Sache mit den Fröschen

Ich träume jede Nacht sehr viel und bildhaft und kann mich so gut wie immer nach dem Aufwachen an die letzten Träume erinnern (werde aber auch öfter nachts wach). Heute habe ich von einem Frosch geträumt; so weit, so gut.

Doch dann… 🙂 …fand ich heute Morgen auf der ersten Spazierrunde mit meinem Hund dieses nette Wesen auf der Straße:

Glücksfroschkönig

Glücksfroschkönig

Eindeutig… ein Frosch.

Nach dem Meeting begegnete ich ihm hier – zwar kein Frosch, aber ebenfalls grün und sprungbegabt:

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Auf der Spazierrunde nach der Arbeit mit meinem Hund bin ich dann mal einen anderen Weg als sonst gegangen – und wem begegne ich da vor einem Laden: Dem nächsten Frosch – und gleichzeitig einer wunderbaren Botschaft, die ich hiermit an euch weitergeben möchte ♥ 🙂

Glücksfrosch

Ich mag ja solche Überraschungen und Zufälle, die es nicht gibt – auch wenn es für Außenstehende manchmal etwas beängstigend sein kann.